Sonntag, 28. April 2013

Immer wieder Sonntags...

|Gesehen| The Big Lebowski - Klassiker
|Gelesen| Filmtheorie über Türen und Leinwände
|Gehört| Outkast
|Gegessen| Toblerone, Müsli
|Getrunken| Wasser
|Getan| aufgeräumt, neue Sachen für den Balkon gekauft
|Gedacht| Raff dich auf!
|Gefreut| über einen aufgeräumten Schreibtisch
|Geärgert| habe den dedoc Tweetchat verpasst
|Gewünscht| noch mehr Zeit
|Gekauft| Lomokino, Sitzkissen, Essie Lacke
|Geklickt| Pinterest, Etsy,  apple.com

Mittagspause im Sony Center

Füße

Ein Bisschen Haut zeigen

Mein Babe! Die Lomokino!




Donnerstag, 25. April 2013

Für alle Fälle...

N Abend Welt!

Was ich euch heute kurz zeigen will, ist meine UZ-Notfalltasche.
Jetzt denkt sich der eine oder andere von euch vielleicht: "Ne Tüte Gummibärchen oder n kleines Päckchen Apfelsaft würden doch unterwegs reichen, um einen UZ zu bekämpfen."
Ja, das ist schon wahr, aber ich hab eben gerne Auswahl. Bei UZ wird mir schummrig und schlecht, und wenn ich dann nur den ollen Traubenzucker zur Auswahl habe oder nur den Apfelsaft...
Was Süßes angeht, bin ich wirklich Genießerin. Ob das das ist, was ich mir bei UZ in den Mund stopfe oder das Stück Kuchen am Sonntagnachmittag, ist mir dabei egal.
Und deswegen erschien mir eine UZ-Notfalltasche als super Sache.
Meine ist von H&M und hat um die 2 € gekostet. Sie ist orange, damit finde ich sie in meinen (oft schwarzen) Taschen sehr einfach. Noch dazu ist sie auch semi-transparent, so dass ich trotz Unordnung mit UZ und zittrigen Händen das Gewünschte gut finden kann.

Meine UZ-Notfalltasche auf dem Küchenteppich.



Drin ist aktuell:
- Block Dextro Energy
- Zwirbelrolle Traubenzucker Kirsch aus der Apotheke
- Schoko-Caramel-Riegel
-  zwei Baby-Früchtepüree-Tütchen (eins hat knapp eine BE, je nach Mischung)
- Traubenzuckerlollies Himbeere








Damit hab ich sowohl schnelle als auch langsame Kohlenhydrate für den Notfall an einer Stelle und bin für alles gewappnet!


Wie behandelt ihr den UZ unterwegs?

x

6 Wochen

Moin, Welt!

Tja, momentan läufts ganz rund. Ich muss schon fast sagen: Mein DM ist gradezu langweilig momentan.
(Am Tag nach der Diagnose konnte ich schon Witze drüber machen: "Och, mir war grade sowieso langweilig! Dann hab ich jetzt wenigstens was zu tun!")
Dabei will ich doch was lernen, vorbereitet sein auf das, was da noch kommt, mich mit Pumpen und CGM und Broteinheiten und allem beschäftigen und vor allem mich genauso damit beschäftigen wie alle anderen mit Typ 1, die ich mittlerweile (virtuell oder persönlich) kenne.
Allerdings tragen die meisten von ihnen das auch schon 10 Jahre oder länger mit sich herum. Und ich jetzt 6 Wochen.

Ich habe grade ein wenig Angst, dass, weil nichts "Spannendes" oder "Neues" passiert, ich vielleicht den DM bald vergesse und irgendwie schlechter behandle.

Habe heute meinen 3. Pen leergemacht und auf Vermutung eines absinkenden BZ hin ein Bisschen Ananas-Traubenzucker in der S-Bahn nach Hause gefuttert.

That's it.
That's it?!

x

Sonntag, 21. April 2013

Immer wieder Sonntags...

|Gesehen| Cry Baby
|Gelesen| Filmtheorie, The Gentlewoman
|Gehört| Queen, The 5,6,7,8s
|Gegessen| Kalte Soba, Macarons bei Galeries Lafayette, mehr Zucchininudeln, Froyo, Dextro Energy Kakao
|Getrunken| Wasser, Fritz Kola
|Getan| die liebe Lu wieder getroffen
|Gedacht| Streeeeeess
|Gefreut| Über meine Bentoboxlieferung und die Sonne
|Geärgert| zu wenig Zeit
|Gewünscht| mehr Zeit
|Gekauft| Shirt und Kleid bei Gina Tricot
|Geklickt| Pinterest, DeDoc Tweetchat, Fashioneditorials.com

Froyo-Lunch




Kalte Soba
Macarons

Donnerstag, 18. April 2013

Meine Bentobox

Hey Welt!

Heute möchte ich dir noch kurz meine neue Bentobox zeigen. Hier geht es ja auch ums Thema Essen.

Was ist Bento?

Warum mache ich das?
Ich mag es, mir leckere Dinge von zu Hause mitzunehmen und sie dann in meinen Mittagspausen zu verspeisen. Es spart Geld, Zeit, schmeckt mir garantiert und ermöglicht mir eine gemütlichere Pause, weil ich entspannt essen und spritzen kann.
Jetzt sagst du mir: Da kannste doch auch normale Tupperboxen mitnehmen! - Kann ich, klar. Aber ich möchte meine Bentobox praktisch, groß, hübsch und dicht. Und das kann nun mal nicht jede x-beliebige Tupperbox.
Ich habe meine Bentobox von Monbento, einer französischen Marke. Es ist nicht soo einfach in Deutschland geeignete günstige Boxen zu finden, und da ich diese auf einer Reise schonmal in den Händen hatte, konnte ich auch beruhigt online shoppen!
Die Box fasst insgesamt 1l und besteht aus zwei getrennten Boxen, die hermetisch, spülmaschinen- und mikrowellenfest sind. Außen fasst es sich gummiert an, sehr angenehm. Zusammengehalten werden die Boxen durch ein festes Band.
Dazubestellt habe ich zusammenklappbare Stäbchen, die in der Box transportiert werden können, kleine Döschen für Soße, Trennstäbe und Silikonformen, die perfekt in die Boxen passen und in denen gegebenenfalls etwas gebacken werden kann!
Auch meinen Freund habe ich mittlerweile angesteckt, er hat die gleiche Box.
Ja, es war definitiv die Investition wert :)

Und jetzt lasse ich mal noch die Bilder sprechen. Ich hoffe, ich konnte den ein oder anderen vielleicht auch damit anstecken, öfter mal sein Mittagessen zu Hause vorzubereiten und mitzunehmen, Diabetiker oder nicht! :)


x



Die Box!

auseinandergenommen

Die zusammenklappbaren Stäbchen im Platzspar-Modus!

Zubehör

Die Silikonformen












Etwas Off Topic - 50 random facts

Welt da draußen,

heute gibt es, angeregt von der lieben Soraya, den 50 random facts-Tag.
Ich hoffe, es ist ganz interessant zu lesen.
Habe versucht so viele DM-Facts wie möglich zu integrieren, damit es nicht vollkommen Off-Topic ist - leider hab ich davon aber noch nicht so viele...
Es würde mich auch freuen, mehr über euch zu lesen, vielleicht inspiriert das den einen oder anderen von euch, mitzumachen. :)

Viel Spaß!

  1. Ich habe seit 12. März 2013 Diabetes Mellitus Typ 1.
  2. Mit 15 nahm ich an einem Schüleraustausch nach Japan teil.
  3. Schon vorher und immer noch liebe ich dieses Land.
  4. Ich liebe Nougat.
  5. Extreme Hitze im Sommer kann ich nicht ausstehen.
  6. Meistens trage ich schwarze Klamotten.
  7. Ich finde alles, was mit dem Weltraum, den Planeten und Sternen zu tun hat, total interessant.
  8. Ich schaue total gerne Dokumentationen.
  9. Ich bin gerne faul.
  10. Zu Hause gemütlich machen find ich super :D
  11. Ich ernähre mich viel vegan, bin aber keine Veganerin oder Vegetarierin.
  12. Als Kind hatte ich Flöten-, Gitarren- und Oboenunterricht (nicht gleichzeitig).
  13. Ich liebe Flohmärkte und Secondhandläden. 
  14. Ich besitze ca. 30 Kameras.
  15. Mich hat schon mal eine Taube im Flug ange....
  16. Ich habe letztes Jahr einen Monat in New York gelebt.
  17. Am liebsten esse und koche ich japanisch.
  18. Ich hasse spontanen Besuch.
  19. Mein Balkon befindet sich in Baumkronen von Birken.
  20.  Eine große Leidenschaft habe ich für Lippenstifte. 
  21. Mein Tiefster Blutzuckerwert bisher war 63mg/dl.
  22. Ich schneide meinem Freund regelmäßig selbst die Haare.
  23. Und mir auch.
  24.  Mein Freund erzählt mir oft Dinge über Quantenphysik, die ich nicht verstehe, aber total interessant finde.
  25. Bei der Diagnose lag mein Hb1Ac bei 14!
  26. Ich habe keinen Lieblingsfilm und keine Lieblingsband, sondern viele All-time-favourites.
  27. Ich weiß noch nicht, was mich nach meinem Studium erwarten wird.
  28. Seit 6 Jahren habe ich meinen Führerschein.
  29. Seit fast 3 Jahren bin ich allerdings nicht mehr Auto gefahren.
  30. Ich liebe die Food-Sendungen mit Anthony Bourdain oder Andrew Zimmern (Aber nur OT, ohne deutsche Syncho - furchtbar!)
  31. Kennt ihr dieses Geräusch, wenn eine leere Pfand-Plastikflasche umfällt? Ich hasse das.
  32. Ich habe ein kleines Bisschen Zukunftsangst.
  33. Ich lebe gerne ein wenig in der Vergangenheit, denn ich liebe die 20er, 60er, 80er und 90er (was Kleidung, Kunst und Fotografie angeht).
  34. Ich würde gerne meinen Beruf in der Vergangenheit ausleben, heutzutage hat die Fotografie einen ganz anderen Stellenwert.
  35. Ich esse gerne Obst-Babybrei.
  36. Wenn ich krank bin oder es mir nicht gut geht, koche ich mir Karotten und Kartoffeln weich und esse das. Das gabs schon von klein auf immer von Mama.
  37. Ich muss meine Woche planen. Spontan sein kann ich nur gut in den Semesterferien.
  38. Ich habe seit ca. 15 Jahren keinen Strandurlaub mehr gemacht.
  39. Mit großen Familien kann ich nicht so gut,  bin damit nicht aufgewachsen. 
  40. Ich liebe Bibliotheken.
  41. Vor dem DM war ich leidenschaftliche Bäckerin, Cupcakes, Cookies, Kuchen, nichts war vor mir sicher. Jetzt trau ich mich nicht mehr so richtig ran...
  42. Ich kann regelmäßig, ohne dass ich es will, beim Filmschauen einschlafen. Mein armer Freund.
  43. Ich trug jahrelang keine Hosen, sondern nur Kleider und Röcke. Mittlerweile darf es auch mal wieder ne Hose sein.
  44. Ich würde gerne mehr Sprachen sprechen können.
  45. Mein BZ-Messgerät ist das Accu  Chek aviva nano - es ist klein, praktisch und schwarz, und deswegen durfte es mit!
  46. Ich schaue Leuten gerne auf ihre Augenbrauen.
  47. Ich mag hübsche und tolle Frauen und habe oft einen "girl crush".
  48. Am liebsten fotografiere ich analog... solange ich es mir noch leisten kann.
  49. Ich gehe gern allein in Museen und Galerien.
  50. Ich trage Kontaktlinsen und zu Hause eine Brille. Bin relativ stark kurzsichtig.

x

Ich sage: Keine Angst davor haben, sich mitzuteilen.

Moin Welt! Ich bins schon wieder.

Heute möchte ich euch nur von einem kleinen Erlebnis berichten, das mir jetzt schon enorm geholfen hat.
Es geht um das Thema: "Wem sag ich, dass ich Diabetes habe, und warum?"
Letzte Woche habe ich eine Freundin zum ersten Mal seit langer Zeit wieder besucht und ihr alles zu Diabetes erzählt und was ich bisher damit erlebt habe. Irgendwann meinte sie zu mir: "Der eine Freund von meiner Mitbewohnerin, der auch bei uns studiert, hat doch auch Diabetes, oder? Sie meinte, er hätte eine Pumpe oder so!" Das wusste ich bis dato nicht, aber sie war sich auch recht unsicher darüber, ob das stimmt und wusste nicht mehr darüber.
Also hab ich ihn am nächsten Tag vorsichtig drauf angesprochen und siehe da - jetzt hab ich schon den zweiten Mitstudenten mit Typ 1 entdeckt, dieses Mal ist es aber tatsächlich einer mit Pumpe. Er war sehr erschrocken darüber, dass es bei mir jetzt festgestellt wurde, konnte sich das gar nicht vorstellen, wie es ist, sich mit über 20 durch das alles zu boxen, ist er doch damit aufgewachsen. Und so fing der Austausch an...
Bin also sehr froh darüber, es erzählt zu haben und damit noch einen weiteren Menschen zu kennen, den ich mit Fragen bombardieren kann! :)

x

Wenn die Kohlenhydrate plötzlich Zahlen haben...

Hello again, Welt!

Nun bin ich schon gut einen Monat Typ1-erin und eigentlich geht es mir soweit ganz gut. Ich komme mit dem Spritzen der festgelegten Einheiten klar, mittlerweile klappt sogar das BZ-Messen endlich richtig gut.
Ein neuer Aspekt soll jetzt so langsam dazu kommen, der mir aber noch ein wenig Sorgen bereitet. Broteinheiten oder Kohlenhydrateinheiten (hab mich noch nicht entschieden) berechnen.
Beim letzten Besuch bei der Beraterin hat sie meine Faktoren ganz grob über den Daumen angepeilt.
Morgens 2, mittags 1,75 und abends 1. Soll ungewöhnlich sein, sagte sie, aber ist dann wohl so.
Und ich solle ab jetzt immer öfter mal die Einheiten versuchen zu berechnen, danach dann spritzen und schauen, wie es sich auswirkt. Experimentieren.
Ein wenig fühl ich mich damit schon ins kalte Wasser geworfen, aber bei dem DM geht es ja sowieso immer ums Experimentieren am eigenen Körper, also wird das schon ok sein so.
Was mich wirklich etwas bedrückt, ist, dass Kohlenhydrate plötzlich Zahlen bekommen haben. Und sobald etwas Zahlen bekommt, wird man sich dessen bewusster. Plötzlich haben Kohlenhydrate einen schlechten Beigeschmack. "Was? Eine mittelgroße Banane hat 2,5 BE?! Eine Pizza hat schnell mal 12 BE?! Eine Portion Müsli kann schnell mal mit 5 BE berechnet werden?!" Plötzlich klingt alles schlecht und ungesund, und die Kohlenhydrate wirken wie Schurken aus einem Comic, nur weil sie jetzt Zahlen haben. Ich muss mich wirklich momentan überwinden, nicht immer ein schlechtes Gewissen zu bekommen, wenn ich etwas mit KH esse, vor allem, wenn ich dazu viele IE spritzen muss.
Aber halt - das muss echt aufhören. Solange ich mich ausgewogen ernähre, ist das alles gut und richtig so.
Ich hoffe, dass ich bald an einer Schulung teilnehmen kann und der Wahnsinn dann langsam ein Ende nimmt und ich mich daran gewöhne.

Was ich aber noch erwähnen muss, ist, dass mir doch auch schon viel schlechtes Gewissen in manchen DM-Foren eingeredet wurde, wenn ich nur verschiedene Themen durchlese (nicht mal dazu schreibe!)! Manche führen sich wirklich so auf, als ob der Genuss am Essen völlig beiläufig geworden ist und es nur um so wenig wie möglich BEs im Essen geht. Zu dieser Einstellung beigetragen hat aber mit Sicherheit auch die falsche Diabetes-Therapie von vor 10, 20 Jahren.
Das ist wirklich schade, denn heutzutage können wir ja alles essen!

In ein paar Wochen treffe ich meine Beraterin wieder und fordere definitiv eine Schulung. Muss ja irgendwann mal anfangen zu lernen. Und die Broteinheiten sind ja noch nicht das Ende vom Lied. Dann kommen irgendwann noch Faktoren wie die Fett-Protein-Einheiten dazu... Ich sags euch, in nicht allzu langer Zeit bin ich ein Nährwert-Lexikon!

Und solange ich noch kein Nährwert-Lexikon bin, kann ich euch dieses in Buchform empfehlen, wie es mir schon die liebe Mila oder meine Diabetesberaterin empfohlen haben! :)

Eines Tages werde ich alles, was in diesem Buch steht, wissen ;)


x

PS: Broteinheiten oder Kohlenhydrateinheiten? Wie entscheidet man sich da? Was macht mehr Sinn?

Sonntag, 14. April 2013

Wenn die Ansprüche steigen...

Hallo Welt!

So sehr ich mein Android-Phone auch liebe, so gern wünsche ich mir gerade wieder ein iPhone zurück.
Das kam so:

Genau einen Monat bin ich jetzt schon unter den Typ-1-Diabetikern. Es läuft gut. Allerdings habe ich die letzten Tage immer öfter gemessene Blutzuckerwerte lästig in meine App On Track (ich berichtete) nachgetragen, anstatt sie wie sonst sofort in die App einzugeben. Es macht mir keinen Spaß mehr.
Aber woran liegt es? Langsam beginne ich mit Broteinheiten zu rechnen, dementsprechend auch zu spritzen. Ich muss mehr notieren zu dem gemessenen Wert als eben nur den Wert, nämlich die BEs vom Essen, die Insulineinheiten, die gespritzt werden, eventuell den Wert, der darauf folgt usw. Und je mehr ich mich damit beschäftige, desto mehr merke ich, dass die App mir nicht die Übersichtlichkeit und Schnelligkeit bietet, die ich suche.
Und warum wünsche ich mir dann ein iPhone? Das allein hilft da doch auch nicht weiter? Ganz einfach, weil ich so so gerne endlich die mySugr-App verwenden möchte und es sie nach wie vor nicht für Android-Phones gibt. Ich kann das ja wirklich verstehen, dass so eine Entwicklung ihre Zeit dauert. Aber ich könnte die App grade wirklich gut gebrauchen. Überlege nämlich gerade, ob es nicht schlauer wäre, auf Heftchen und Stift umzusteigen...

x

Edit 19:39h : Jetzt spinnt auch noch mein HTC rum und ich beginne ernsthaft drüber nachzudenken, mir wieder ein iPhone anzuschaffen.... eieiei....

Immer wieder Sonntags...

|Gesehen| Wreck it Ralph (ganz süßer Film)
|Gelesen| begonnen mit "The Happiness Project" von Gretchen Rubin - bin gespannt
|Gehört| DENA, weirddough auf soundcloud
|Gegessen| die ersten Erdbeeren, meine leckeren Bentos, homemade Burger n Fries, Semmelknödel mit Pilzmandelrahm
|Getrunken| Wasser, Fritz Kola
|Gedacht| Muss mich wieder disziplinierter abschminken!
|Gefreut| Darüber, dass ich einige Typ-1-er in meinem Bekanntenkreis gefunden habe -> Austausch ist wichtig
|Gelacht| beim Filmschauen
|Geärgert| über unorganisierte Tage in der Uni
|Gewünscht| dass die Wohnung ohne mein Zutun schöner wird ^^ oder dass ich motivierter werde
|Gekauft| Schuhe, zwei Oberteile und einen Rock bei UO günstiger dank Studentenrabatt und Glamour Shopping Week, Unikram bei Muji
|Geklickt| passend zum Buch happiness-project.com, die New York Times Bestseller-Listen, soundcloud.com



Bento von letzter Woche - Nudeln mit Gemüse und Nüssen
Fund der Woche - Kein Kommentar
Lecker - Semmelknödel mit Pilzmandelrahm
Ich LIEBE DIESE SCHUHE #newin

Mittwoch, 10. April 2013

Zum ersten Mal...

Moin Welt!
Der gestrige Tag hat dann tatsächlich noch komisch geendet.
Nach dem ich drei Semmelknödel mit Pilzragout zum Abendessen gefuttert habe und entsprechend meines kleinen Zettelchens gespritzt hatte, ging es mir ca. eine Stunde später gar nicht gut.
Was war los? Aus Reflex begab ich mich ins Bad in Richtung Kloschüssel, setzte mich davor, redete nur noch wenig. Ich hatte Herzrasen, mir war schlecht, schwindelig und komisch zumute. Ich war verwirrt.
Mein Freund konnte da schon weiter denken als ich und brachte mir mein Messgerät etc. hinterher. Schnell den Blutzucker gemessen - 63mg/dl!!!
Und das nach dem Wert von 79mg/dl mittags, bei dem meine Hände schon zitterten.
Dann vom Bad schnell aufs Sofa, Traubenzucker in den Mund und warten. Ich kann euch sagen, obwohl das meine erste richtige Unterzuckerung war bisher, kann ich Traubenzucker jetzt schon nicht mehr sehen. Er hängt mir dermaßen zum Hals raus, dass ich echt schnell nach Alternativen suchen muss. Also wer gute Alternativen hat - her damit!
Bei der nächsten Messung waren die Werte schon wieder deutlich höher, dann gab es noch ein Bisschen Schokolade für mich und es ging mir schon viel besser.
Eventuell sollte ich meine Einheiten stark beobachten über die nächsten Tage!

x

Dienstag, 9. April 2013

Tief, tiefer, Blutzuckerwert

Tach auch, Welt!

Vorhin nach dem Mittagessen fingen meine Hände an zu zittern, aus heiterem Himmel, und mir wurde etwas komisch. Schnell griff ich zum Messgerät, um meinen Blutzuckerwert zu messen. 79mg/dl! WTF! Tiefster Wert bisher - und wie tief! Fast schon wieder zu tief! Ähm ja... da hab ich wohl beim Mittagessen zu wenig reingehauen... Sorry Körper. Aber dann kann ich jetzt wenigstens meine After-Lunch-Lust auf Süßes befriedigen... Oder kam das etwa daher???
So fühlt sich das also mit einer 7 vorne an.

x

X Faktor

Hallöchen Welt!

Heute hatte ich unter Anderem einen Termin bei meiner Diabetesberaterin. Es sollte der letzte Termin für die nächsten sechs Wochen werden, nachdem wir uns die letzten drei Wochen ca. acht Mal gesehen haben.
Nach einem kurzen Bestandsbericht meinerseits fragte mich meine Beraterin grinsend, ob ich denn bereit wäre für das mit Faktoren und Broteinheiten Experimentieren. Strahlend nickte ich, habe ich mich doch die letzten Wochen schon damit auseinander gesetzt.
Also befragte sie mich über meine Mahlzeiten: Was esse ich regulär zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen?
Grob: Morgens Knäckebrot oder Müsli mit Nüssen und Nussmilch, mittags Gemüse oder Salat mit einem Brötchen oder Kartoffeln, abends wechselt es nach Lust und Laune, mal Salat, mal Nudeln, mal viel Gemüse, mal ne Pizza oder was ganz anderes.
Aus diesen Angaben plus meiner Blutzuckerwerte konnte meine Beraterin meine ersten Faktoren über den Daumen anpeilen. Morgens ist der Faktor bei 2, mittags bei 1,75 und abends bei 1 (es ist wohl eher ungewöhnlich, dass man abends den wenigsten Insulinbedarf hat). Natürlich sind das alles für den Anfang nur Richtwerte, die ich erstens momentan erst mal anwenden MUSS(dürfen darf ich es natürlich immer), wenn die KH-Mengen beim Essen stark vom Üblichen abweichen und zweitens jetzt in den nächsten sechs Wochen ausprobieren, bewerten und gegebenenfalls nach Bedarf verändern werde.
Ne Küchenwaage sollte ich mir vielleicht mal schleunigst besorgen... Mit meinen Händen kann ich schlecht wiegen.

x

Montag, 8. April 2013

Upsi

Ähem, Welt,

ich bin gerade von meinem Sessel aufgestanden, den Laptop mit beiden Händen festgehalten. Beim Aufstehen wird mir komisch und ich falle (für mich in Zeitlupen-Geschwindigkeit) zu Boden. Ich konnte gerade noch so, dank Opfern meines rechten Knies und Knöchels, verhindern, dass der Laptop zu Boden knallt, und so landete wenigstens er weich.
Nachdem ich mich wieder gesammelt hatte, wurde der Blutzucker gemessen: 99mg/dl. Das ist für meinen Körper wohl manchmal noch zu wenig.

x

Immer wieder Sonntags...

Kommt heute etwas später, da ich gestern den ganzen Tag im Bus saß...


|Gesehen|
Kaum TV, weil unterwegs, dafür tolle Fotografien bei einer Vernissage
|Gelesen| Glamour (die mit der Shopping Card)
|Gehört| wenig, weil unterwegs
|Gegessen| Froyo, getrocknete Ananas, Miesmuschelsuppe, warmer Schokokuchen, Feierbüffet in Dresden
|Getrunken| zu wenig, Kolle-Mate aus Dresden, Fritz Kola, Weißwein
|Gedacht| Ich will endlich wieder nach Hause!
|Gefreut| über mein eigenes Bett
|Gelacht| mit lieben Freunden
|Geärgert| über nervende Menschen, Stau
|Gewünscht| dass ich mich gut eingewöhne ins Semester
|Gekauft| L'occitane Rosenhandcreme, Klamotten bei American Apparel, Nougat (Ich bin süchtig danach!), antike Fotografiebücher in Dresden
|Geklickt| Twitter

Endlich wieder ein Vorrat an Lieblingshose zu Hause!

Lecker! Nicht zu süß.

Like Candy!

Warmer Schokokuchen & ich

Benny
Ausstellung meines Freundes Rüdiger Beckmann bei Adam Ziege in Dresden

Endlich wieder Alltag!

Guten Morgen, liebe Welt!

Gestern Abend sind wir nun endlich aus Dresden zurückgekommen und was soll ich sagen? Ich war so unfassbar froh darüber, endlich wieder zu Hause, im eigenen Bett zu liegen.
Dresden war nett, aber nicht allzu neu oder interessant für mich. War dort mit meinem Freund, weil wir eine Familienfeier seinerseits besuchten. Ist alles sehr hübsch da, aber eben auch sehr klein.
Die paar Tage waren ganz schön stressig für mich. Seine Familie ist recht groß und ich bin eine winzige Familie gewöhnt. Da wird das schnell mal zu viel, aber jeder will einen mal wieder sehen und dann ist das Programm straff.
Aber ich habe auch diese Reise überlebt. Und auch hier hat es erstaunlich gut mit Spritzen, Messen, Einschätzen, Essen und sogar dem Alkohol geklappt. Bei der Feier habe ich einige Gläser Wein getrunken und alle 30 Minuten gemessen, um mal zu sehen, wie sich der Blutzucker so verhält bei lieblichem Weißwein. War spannend!
Jetzt freue ich mich aber nur noch, dass heute endlich der Alltag wieder beginnt! Endlich wieder Uni, geregelter Tagesablauf... Wobei, ein wenig Panik hab ich ja noch. Schließlich komme ich irgendwie als andere Tine zurück, und so einen stressigen und vor Allem langen Unialltag muss man auch erstmal mit Diabetes bewältigen lernen. Ich hoffe, dass ich das schnell kann.

x

Mittwoch, 3. April 2013

#icaneateverything




Frozen Yoghurt mit Schokostückchen, Oreos, Zitronenkuchensoße, Raffaelosoße & Knisterzeug.

Montag, 1. April 2013

I survived Paris!

Bonjour Welt!

Gestern Abend bin ich von 5 Tagen Paris wieder nach Hause gekommen.
Hatte vor dem Antritt der Reise etwas Panik, mit der zwei Wochen alten Diabetes zu verreisen. Aber, was soll ich sagen, es hat super geklappt.
Da wir im Apartement eine eigene Küche und viele Super- und Wochenmärkte drumrum hatten, konnten wir viel "zu Hause" kochen und essen und dementsprechend auch entspannt messen und spritzen.
Frühstück nahmen wir generell jeden Morgen im Apartement ein, es gab frisches Brot, Knäckebrot, Croissants und allerlei frischen Belag, mein Favorit war eine Kombination aus fruchtiger Feigenmarmelade und strengem Ziegenkäse. Lecker.
Den Tag über waren wir dann, viel zu Fuß, unterwegs in Paris. Mit dem Mittagessen wars da schon ein bisschen nerviger. Zum Beispiel gab es einmal frische Falafel im jüdischen Viertel, allerdings vom Straßenverkauf, und weit und breit keine Möglichkeit zu Sitzen.  Also musste kurzerhand zwischen zwei kleinen Straßen hockend der Blutzucker gemessen und dann im Stehen gespritzt werden. War mir nicht unangenehm, nur eben nicht so gemütlich und praktisch.
Allerdings sehr praktisch ist, dass es in manchen Supermärkten in Paris gleich Sitzplätze und Tische gibt, wo man fix seinen dort gekauften Lunch (Salat oder Sandwiches) verputzen kann. Das haben wir dann auch genutzt.
Abends gingen wir entweder in ein Restaurant oder kochten wieder in unserer Küche zu Hause. Also auch wieder sehr entspannt.
Da wir viel zu Fuß unterwegs waren, wirkte das Insulin oft besser und ich hatte meinen ersten Normalwert seit der Diagnose :) 95mg/dl!
Aber die nicht loslassende Angst zu unterzuckern war völlig unbegründet, da ich nie unter die 95mg/dl gekommen bin.
Ich habe in Paris auch wieder ein wenig mit Alkohol experimentiert, es gab Bier, Cidre und einen tollen Rotwein - aber nie kam ich zu gefährlichen Werten. Erfreulich!

Es entspannt mich wirklich enorm zu sehen, dass alles so gut funktioniert hat. Jetzt kommt noch Dresden und dann geht das Experiment "Diabetes und Studium" los!

x

PS: Es piekst immer noch doll, wenn ich das Basal in den Oberschenkel spritze, und oft blutet es auch ein wenig. Und das, obwohl ich jetzt schon die Mini-4mm-Nadeln benutze! Auch am Bauch mit dem Bolus ist es alles andere als angenehm. Ich muss beim Spritzen die Luft anhalten, damit ich nicht zu doll mit der Spritze wackel und es dann wehtut oder sogar blutet. Falls jemand Tipps hat - her damit!