Dienstag, 14. Januar 2014

Was uns verbindet

Moin!

Aufgrund eines aktuellen Postings von Renza wurde ich zum Nachdenken für diesen kleinen Post angeregt. Ich stimme ihr in vielerlei Hinsicht zu.
Auch, wenn ich immer wieder in Diskussionen mit anderen Menschen gerate, die Social Media nicht gutheißen oder sogar verteufeln, finde ich es faszinierend, wie Social Media Menschen zusammenbringen kann.

Ein sehr gutes Beispiel ist die DOC, und ich bin froh, im letzten Jahr ein Teil dessen geworden zu sein.
Es überraschte mich schon im März, wie schnell ich Fuß fassen konnte in der DOC. Ein Tweetchat, ein Bloggedanke und WUMMS - ich steckte mittendrin und wollte nicht mehr raus. Warum? Weil ich Menschen gefunden habe, mit denen mich Dinge verbinden. Wir sind alle anders, hören andere Musik, haben andere Essensvorlieben oder wohnen in unterschiedlichen Regionen. Und trotzdem verbinden uns änhliche Erfahrungen, Wünsche und Probleme, und genau deswegen konnten wir uns finden und fühlten uns in der Gruppe wohl, obwohl wir uns vielleicht noch gar nicht so gut kannten.

Oft lese ich im Tweetchat eine Antwort oder in einem Blogpost von jemandem einen Satz und denke mir: "Ja, genau, so ging es mir auch!" oder: "Stimmt, das fehlt!". Ich leide mit, wenn ein Pumpenantrag einfach nicht genehmigt werden will (Shoutout an Sascha), oder freue mich, wenn sich die DOC dann auch im echten Leben trifft. Weil uns etwas Verbindet, was uns nicht mit den anderen da draußen verbindet.
Und auch deswegen bin ich immer so froh, wenn mir jemand schreibt, wie sehr er oder sie meinem Blogpost zustimmen kann. Weil ich dann merke, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht.
Und das gibt ein gutes Gefühl.

Ich bin froh, dass ich so gut aufgenommen wurde und jetzt hier sein darf. Mir geht es ein Stück besser damit, weil ich meine Anliegen teilen kann und Antworten bekomme, die mir ein DOC-Außenstehender nicht geben kann.

Umso wichtiger ist es, die gute Stimmung innerhalb der DOC zu bewahren. Nur weil uns etwas Großes verbindet, müssen wir nicht alle der gleichen Meinung sein. Auch die Therapien und Wirkungsweisen auf unsere Körper sind bei jedem so individuell wie der Fingerabdruck. Dennoch kommen wir alle aus einer Ecke und müssen die Probleme, Antworten und Meinungen der Einzelnen respektieren und wertschätzen. Wir sind alle anders und das ist das Tolle! Und genau deswegen funktioniert die DOC - weil ganz unterschiedliche Menschen wegen ihrer Gemeinsamkeiten zusammenfinden konnten und sich austauschen können!

In diesem Sinne, habt euch lieb, trinkt nicht zu viel und wir sehen uns bald wieder :)

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Kommentare:

  1. Du hast so recht! Trotzdem ist das manchmal echt hart mit so vielen Leuten wenn nicht alle einer Meinung sind (Was ja auch langweilig wäre). Man muss dann manchmal demokratische Entscheidungen treffen oder sich mit etwas begnügen das einem vielleicht nicht passt. Das ich bestimmt nicht für jeden Menschen einfach. Und dabei auch noch nett bleiben! :D

    In diesem Sinne: Trink' selber nicht zu viel! ;)

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  2. Genau das ist der Punkt, warum ich diesen gemeinsamen Erfahrungsaustausch so liebe. Ich lese einen Post und denke mir: genau das war bei dir gestern genauso. Und dann weiß ich eben wieder, warum ich ein Teil des Ganzen bin. Ich habe mir so oft schon gedacht: Man, das kennst du doch genau so, wieso schreibt der/die über dich? Man fühlt mit, weil man selbst genau weiß, wie der Körper reagieren kann. Wie oft musste ich mühsam erklären, warum ich zu nichts zu gebrauchen bin, weil ich mich fühle wie von 10 LKWs überrollt.. Warum? Die Antwort weißt du schon längst. Eine Hypo in der Nacht und der Tag ist meistens im Eimer.

    In diesem Sinne: Auf uns, denn wir können uns noch am Besten helfen und unterstützen, durch unsere gemeinsamen Erfahrungen, die jeder für sich gesammelt hat

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