Posts mit dem Label Unterzucker werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Unterzucker werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 3. Juli 2016

Es läuft...

Ich laufe endlich wieder.
Ich laufe, tatsächlich sechs Mal die Woche.

Auspowern fühlt sich toll an!
Jeden Morgen um 9 Uhr laufe ich los, für eine Stunde. Bei mir um die Ecke ist ein Wald, es dauert zwei Minuten zu Fuß, bis ich ihn erreiche. Dort laufe ich. Rain or Shine, ich laufe. Laufe, laufe, laufe und nutze den Wald als kostenloses Open-Air-Fitnessstudio. Es tut verdammt gut. Endlich ein Stück Routine, endlich ein Stück Alltag.
Leute, ich, als ungefähr faulster Mensch der Welt, sage euch: Es gibt wirklich wenig Dinge, die sich SO gut anfühlen, wie sich bei guter Musik richtig auszupowern!

Während dem Laufen geht es mir gut. Danach geht es mir auch gut. Ich unterzuckere ja sowieso eher selten, wie ihr vielleicht mitbekommen habt. Denn eine Unterzuckerung gilt es für mich grundsätzlich immer zu vermeiden. Unterzuckerungen sind für mich das Schlimmste. Grade nachts, wenn ich schon geschlafen habe, machen Unterzuckerungen mich echt fertig. Leider unterzuckere ich im Moment häufiger nachts, davon berichtete ich auch diese Woche bereits. Dass das nervt, weil ich - trotz Tragen eines Sensors - natürlich von ebendiesem nicht geweckt werde, erzählte ich euch auch.

So. Und was machen wir nun? Klar ist: Ich hab keinen Bock, nachts immer zu Unterzuckern, weil durch den Sport plötzlich alles im Körper durcheinander ist. Klar ist wohl auch: Ich brauche an bestimmten Stellen wirklich weniger Insulin. Klar ist ebenfalls: Bewegung, Sport tut dem Körper gut, egal ob Typ 1 oder nicht. Ich versuche generell immer mindestens 10.000 Schritte pro Tag zu gehen. Jetzt kommen noch viele weitere dazu. Das ist toll! Weniger ist also keine Option. Klar ist außerdem: Macht man regelmäßig Sport, bemerkt man am und im Körper wirklich  recht schnell eine Veränderung.

Alles toll, jetzt muss ich nur noch ausloten, wo und wann ich wie viel weniger Insulin brauche! Wenn es mal so einfach wäre, wie es klingt. Das ist für mich die schwierigste Übung. Denn nerven und Zeit für Tests habe ich im Moment eigentlich wirklich eher weniger. Aber da es die Unterzuckerungen dringlichst zu vermeiden gilt, muss ich da wohl jetzt durch...

Dienstag, 28. Juni 2016

Ich habe keine Lust mehr, Unterzuckerungen zu verschlafen

Immer öfter habe ich in letzter Zeit nächtliche Unterzuckerungen. 2014 war das etwas, was mich häufiger aufgesucht hat. Damals habe ich sie gesehen, weil ich für kurze Zeit einen Dexcom-CGM-Sensor trug und so die Kurve beobachten konnte und ab und an nachts von dem Gerät geweckt wurde. Ich änderte etwas am Basal. Und tatsächlich - lange hatte ich die nicht mehr, wie ich seit Februar immer morgens zufrieden auf dem Display meines Flash-Glucose-Messsystems beobachten konnte. Aber, wie gesagt, in letzter Zeit besuchen sie mich wieder häufiger, und so richtig habe ich den Grund dieses Mal noch nicht herausfinden können.

Ich hasse Unterzuckerungen.

Unterzuckerungen sind eigentlich das, was ich am aller meisten zu vermeiden versuche. Denn für mich gibt es (bisher) kein schlimmeres Gefühl. Ich kann stundenlang mit zu hohen Werten durch die Gegend laufen, aber eine Unterzuckerung geht gar nicht, macht mir Panik und lässt mich in einen Überlebens-Modus verfallen. Und das passiert im Moment halt leider zu oft für meinen Geschmack. Letzte Nacht bin ich um halb 4 wirklich wach geworden, weil ich endlich kapierte, was los war, nachdem ich etwa eine Stunde lang zitternd in einer Art Dämmermodus halb wach lag. Ich nahm mein Messgerät. 50mg/dl zeigte es an. So tief war ich lange nicht. Es fühlte sich allein deshalb noch beschissener an. Ich stand auf, ging in die Küche und begann zu essen und zu trinken, weil ich wie in Trance nur Überleben als Ziel hatte. Apfelmus, Schokoriegel, Brote, Milch mit flüssigem Zucker. Dann wieder ins Bett, als es sich endlich besser anfühlte und das Zittern weg war. Wieder eingeschlafen, zum Glück.
Heute morgen fühlte ich mich wie vom Laster überfahren. Klar, ich muss ewig mit der Unterzuckerung dagelegen haben, und das ganze nächtliche Überlebens-Essen steckt der Körper auch nicht so einfach weg.

Jetzt zum CGM wechseln?

Müde bin ich immer noch - oder schon wieder? Ich bin einfach Geräte leid, die sich nicht meinem Leben und meinen Bedürfnissen anpassen, wie das bei einer chronischen Krankheit im Jahre 2016 langsam der Fall sein sollte. Das große, alte Thema. Ich war ziemlich nachdenklich heute. Nach dem positiven Entscheid zum Thema CGM vor zwei Wochen überlege ich im Moment hin und her. Soll ich weg vom Flash-Glucose-Messsystem und versuchen, einen Antrag zum CGM bei meiner Krankenkasse durchzubekommen? Macht das Sinn? Immer öfter ärgert mich das Flash-Glucose-Messsystem im Moment. Alles ist ausbaufähig. Das Pflaster hält bei mir einfach nicht so gut, grade jetzt im Sommer. Und einen fast abfallenden Sensor knapp zwei Wochen künstlich mit Tape am Arm zu fixieren macht auf Dauer einfach keinen Spaß. Es nervt. Es macht müde. Und das System weckt mich nicht. Stattdessen liege ich
stundenlang nachts im Dämmermodus im Bett und realisiere erst (aber zum Glück irgendwann) nach Ewigkeiten, was los ist.

Meckere ich auf zu hohem Niveau oder steht es mir zu, das jetzt zu versuchen? Was sind eure Gedanken dazu?

x

Donnerstag, 20. November 2014

Alles im Lot auf'm Boot?

Nee.
Nichts ist im Lot. I am not okay.

Im Moment herrscht bei mir das ganz große Chaos. Sowohl in der Uni, im Leben sonst, und ja, auch das Diabetes-Chaos ist natürlich mit dabei.
Die letzten Tage habe ich meine Werte nicht runter bekommen. Es hat sich angefühlt, als würde ich Wasser spritzen. Sowohl tagsüber, als auch nachts. Ich hab so vieles versucht, was man eben so versuchen kann, wenn um einen herum auch nur Chaos und Stress ist.
Morgens zum Aufstehen geht es mir regelmäßig scheiße, tagsüber hat sich mein Körper grade an die etwas höheren Werte gewöhnt, ich fühle ganz spät erst, dass ich hoch bin. Das ist schlecht.
Gestern abend hatte ich Käsefondue. Also einen großen Haufen FPEs. Ich ahnte schon, dass das am nächsten Morgen in neue, ungeahnte Höhen führen würde, weil ich es meinem Körper im Moment einfach nicht Recht machen kann! Und trotzdem spritzte ich total vorsichtig, sehr sehr wenig und total spät, des Fettes wegen. Was soll ich sagen? Ich hatte eine schlaflose Nacht. Aber nicht wegen zu hoher Werte, sondern wegen zu tiefer, die ich nicht hochbekommen habe. Wie passt das bitte zusammen? Im Moment bin ich endlich wieder bei 145mg/dl, das fühlt sich so gut an. Aber leider war das heute Nacht nicht so, und es geht mir richtig richtig scheiße deswegen - auch, weil ich lange nicht mehr SO tief war.

Ich bin verwirrt, verzweifelt, und naja, ohne Aufzeichnungen kann mir da meine DiaBeraterin halt leider auch nicht helfen, vor allem, wenn ich eigentlich keine Zeit für nen Termin habe.
Wenn das Chaos nicht so groß wäre, könnte ich das vermutlich auch so lösen. Ist aber groß. Also? Hm.
Wo fang ich an? Was kann ich im Stress irgendwie unterkriegen, um meine Basalmenge zu testen, oder meinen BE-Faktor, oder meinen Korrekturfaktor?  Und: Macht es überhaupt Sinn, das alles im Stress auszutesten? Aber wenn nein: Soll ich dann weiter "einfach so" versuchen, bis der Stress vielleicht irgendwann vorbei ist? Kann ja eigentlich auch keine Lösung sein.
Fakt ist: Es nervt. Und es fühlt sich nicht gut an. Und ich mag das grade nicht mehr.


x

Sonntag, 20. Juli 2014

Saftsaftsaftsaftsaftsaftsaft

Moin!

In letzter Zeit versuche ich mich an das Thema Saft heranzuforschen.
Ich habe gemerkt, dass es mir gut tut, morgens nen Liter frischen Saft zu frühstücken, anstatt Brötchen oder sonstiges. Der schnelle Fruchtzucker wird gut aufgenommen, gleichzeitig hydriere ich meinen körper und bekomme Energie.
Das Problem an der Sache ist allerdings, wie man damit umgeht, um hohe Spitzen im BZ möglichst vermeiden zu können.
Daran versuche ich mich im Moment. Und hier fällt mir wieder auf: Das Insulin ist gar nicht SO schnell. Schon in meinen 20 Tagen mit CGM fiel es mir auf...
Saft ist schneller :D
Was also tun? Ich hab ein paar Sachen versucht. 15 Minuten vorher spritzen zum Beispiel, in zwei Phasen spritzen und in zwei Phasen trinken. Aber irgendwann sind die Möglichkeiten einer ICT leider wirklich ausgeschöpft, das wird mir im Moment wirklich immer häufiger klar. Und nein, deswegen möchte ich NICHT auf Saft verzichten.
Wo stehe ich also heute mit meinen "Ermittlungen"?
Ich habe ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass viele Typ1er sich bewusst in eine Unterzuckerung spritzen um sich dann mit dem Saft, den sie sowieso trinken wollen, wieder herauszuholen. Puh, das klingt erstmal irgendwie Wahnsinnig, "sich absichtlich in eine Unterzuckerung spritzen".
Ich habe mich also langsam herangetastet und hab mir ca ne halbe Stunde bevor ich den Saft trinken wollte meine ganzen Einheiten für die Portion Saft gespritzt. Aufregend. Sofort, als ich das erste Unwohlsein gespürt habe, trank ich den Saft. Und was ist passiert? Ca. ne Stunde danach war ich bei um 100mg/dl. Funktioniert also. Ist aber nicht die sicherste Non-Plus-Ultra-Methode. Und besonders flexibel bin ich damit leider auch nicht. Also werde ich vermutlich im Moment mit ICT nicht um die Spitzen im BZ herumkommen, wenn ich nicht ständig auf gefährlichem Fuß leben möchte.
Habt ihr da andere Erfahrungen? Wie behandelt ihr Saft?

x

Donnerstag, 12. Juni 2014

Gute Nacht!

Moin!

Im Mai wurde ich von Matthias nominiert und hatte die Antwort, zugegeben, ein wenig vor mir hergeschoben. Die Frage war, was denn so ein Diabetiker alles auf seinem Nachttisch herumliegen hat (inspiriert von #whatsinmydiabetesbag).
Da ich in Hamburg keinen Nachttisch habe, wollte ich das Bild gerne in Berlin schießen. Und jetzt, nach über einem Monat kam ich endlich mal dazu.
Es ist nicht wirklich spektakulär, was da so rumliegt. Das Bild ist original live von meinem Nachttisch gestern Abend, nichts extra drapiert.



Nix mit Tonnen von Süßkram oder so. Ich mags puristisch. Auf dem Nachttisch liegt maximal ein Fruchtmus. Dafür viel viel Wasser, im Becher und in der Flasche, weil es kann ja nie genug Wasser sein ;) Und daneben mein Messzeug (und mein Laptopkabel...).

War das aufschlussreich? Ich hoffe!

Bin gespannt noch mehr Nachttische (oder Nach-tische? OMNOMNOM) zu sehen! Ilka, deinen würd ich gerne sehen! :D

x


Freitag, 16. Mai 2014

Dex Tag 2 - Den Diabetes aus einem anderen Blickwinkel betrachten

Moin!

Seit fast 24 Stunden habe ich nun den Dexcom G4 Sensor an meinem linken Arm und den Empfänger immer mit dabei. War heute schon einkaufen und hatte zwei Stunden Schlagzeugunterricht.

Ich bin bisher wahnsinnig glücklich mit dem Dexcom-System und würde es am liebsten nie wieder los lassen (muss ich aber vermutlich nach dem Lauf zwischen den Meeren, schluchz). Gestern Abend habe ich erst einmal ne Runde "Gluco-TV" geschaut und die Wirkung einer Lasagne und meines Insulins auf meinen Zucker betrachtet. Spannend, sag ich euch. Etwas komplett anderes, als wenn man vor dem Essen nur einen einzigen Wert herauspickt und vielleicht zwei Stunden später nochmal misst. Zwei Mal hat mich das kleine Ding in der Nacht aufgeweckt wegen Unterzuckerungen. Irgendwie hab ich aber nicht geschafft, zu reagieren und bin wieder eingeschlafen. Ups! Daran muss ich mich noch gewöhnen.


Irgendwie habe ich das Gefühl, sind meine Werte aber heute den ganzen Tag über viel stabiler als sonst. Keine großen Ausschreitungen bisher. Der Empfänger passt perfekt in meine kleine silberne Diabetes-Zubehör-Tasche.
Es ist eine tolle Sache mit so einem System unterwegs zu sein und ich habe das Gefühl, dass ich die nächsten Tage wahnsinnig viel über meinen Körper lernen kann und ich bin überzeugt davon, dass ein CGM-System für die, die dauerhaft damit arbeiten wollen, einen großen Beitrag zu einer guten Therapie leisten kann.
Jetzt sollte es nur noch für alle zugänglich sein. Es ist eine Schande, dass CGM-Systeme noch nicht als Hilfsmittel anerkannt wurden!
Ich könnte mir selbst soetwas momentan niemals leisten und ich kann auch nicht absehen, wann ich mir etwas in diesem Preissegment leisten werden kann.
Ich glaube, ich erwähnte damals nach dem T1Day in Berlin, dass ein Herr sagte, er würde jederzeit sein Auto hergeben für ein CGM. Man müsse in seine Gesundheit investieren. Tja, nur blöd, wenn man nix zu investieren hat, wa? Umsomehr genieße ich die wenigen Tage mit meinem Dex so gut es geht und versuche, so viele Infos wie möglich für mich herauszuholen.

 x

Dienstag, 13. Mai 2014

#DBlogWeek - Dienstagspost - Poetry Tuesday

Moin.

Zum Dienstag der #DBlogWeek soll es kreativ werden, Gedichte, Haikus, Poesie... oder so was Ähnliches:

Und wenn man nicht damit rechnet,
erwischts dich bestimmt.
Komisches Gefühl im Körper,
das Aggressionspotential hoch.
So verläuft eine Hypo bei mir jedenfalls.

Kalter Schweiß auf der Stirn,
die Hände zittrig.
Der Blick nicht klar und gezielt
und die Stimmung ganz unten.
So verläuft eine Hypo bei mir jedenfalls.

Ich fühle mich eingeengt,
als säße ich in einem zu vollen Bus.
Die Hitze ist unerträglich,
mir ist schummrig im Kopf.
So verläuft eine Hypo bei mir jedenfalls.

Gerade noch schaffe ich es,
Zucker im Blut zu messen.
Das Gehirn kommt einfach nicht drauf,
was es sein könnte.
So verläuft eine Hypo bei mir jedenfalls.

Rational denken ist dann out,
aber der Wert bringt mich zurück.
45mg/dl sagt das Gerät,
jetzt aber schnell.
So verläuft eine Hypo bei mir jedenfalls.

Süßes in den Mund,
langsam kauen und schlucken.
Durchatmen, zur Ruhe kommen,
beruhigen.
So verläuft eine Hypo bei mir jedenfalls.


Die englischsprachigen anderen Beiträge findet ihr hier (wie toll man auf englisch über Diabetes dichten kann!!!).

Bis morgen!

x

Freitag, 25. April 2014

Schlagzeugspielen ist auch Sport

Moin ihr!

Ich wollte euch mal von meinen Erkenntnissen der letzten Schlagzeugsessions erzählen.

Schlagzeugspielen ist ein Workout, wenn man es richtig betreibt.
Am Anfang fiel mir das noch nicht so auf, aber mittlerweile schlage ich stärker, schneller und benutze auch die Beine ganz anders als zu Beginn (in den ersten Wochen war ich, nennen wir es mal, sehr zart zu dem Schlagzeug... aber es heißt ja nicht umsonst SCHLAGzeug). Dauerhafte ähnliche Bewegungen mit Armen und Beinen - das hat eine große Auswirkung auf den Körper und natürlich auch auf den Blutzucker.
Zu den Bewegungen kommt auch noch die tiefe Konzentration dazu. Spiele ich meine Beats, bin ich hochkonzentriert. Auch das merkt mein BZ.

Und wie immer, darauf muss man erstmal kommen. In Unterzucker kam ich bisher (toi toi toi) noch nicht, war aber definitiv schon spürbar und messbar nah dran. Vor allem nach dem Schlagzeugen merke ich es deutlich, und auch die Nachwirkungen sind auf jeden Fall spürbar.
Wie gehe ich also vor? Meistens sorge ich dafür, dass ich vor dem Spielen noch eine zusätzliche Sport-BE esse, einfach, weil ich meist zu Zeiten spiele, an denen ich kurz davor gefrühstückt oder Mittag gegessen habe und das gespritzte Insulin noch eine Restwirkdauer hat. Das klappt so bisher ganz gut.

Auf was man nicht alles so achten muss...

x

Donnerstag, 27. März 2014

Lauftagebuch #2

Liebes Lauftagebuch!

Gestern abend wollte ich nach dem Schlagzeugunterricht noch los.
Ha, so einfach wird es mir aber nicht gemacht hier. Ich glaube langsam, mein Körper will mich verarschen. Beim Wechsel von Alltags- zu Sportklamotten bin ich erstmal dezent unterzuckert. Danke, Körper! Find ich echt spitze! Konnte auch absolut nicht verstehen, wieso. Wobei... wenn ich recht überlege, bin ich am Schlagzeug vorher ziemlich abgegangen, hab doll gearbeitet und wurde auch gelobt. Eventuell kam es also von meiner außerordentlichen Armarbeit?
Fakt ist, ich musste dann essen. Es gab sparsam ein Fruchtquetschi und zwei TZ. Als ich merkte, dass es sich nicht besser anfühlte, gab es auch noch einen halben Haferflockenriegel. Ich hab mich wirklich zusammengerissen!
Kurz darauf nochmal den BZ gemessen : 100mg/dl. Dann ging es also los.
50 min war ich unterwegs. Davon bin ich tatsächlich auch eine Weile am Stück gelaufen.
Zu Hause nachgemessen war ich bei 150mg/dl. Finde ich in Ordnung.
Kann so weitergehen, nur bitte ohne UZ direkt davor. Ihr glaubt ja gar nicht, wie dumm man sich fühlt, wenn man vor dem Sport etwas Süßes essen soll.
Oh mann.

Mal schauen, wie es weiter geht...
x

Freitag, 7. Februar 2014

Prost, Kumpel Blutzucker!

Moin Leute!

Gestern Abend war ich zum Essen bei Freunden eingeladen. Es gab herrlichste, selbstgebackene Pizzen in allen möglichen Varianten, ich fühlte mich wie im italienischen Paradies.
Dazu gab es super köstlichen trockenen Rotwein und am Ende des Abends auch noch ein Glas Vodka-O, weil der Wein leer war und die Unterhaltungen zu gut.

Dank meiner gesammelten Erfahrungen zum Thema Diabetes und Alkohol, wusste ich, dass ich nichtmal für die Pizza Insulin spritzen würde, erst Recht nicht für den Osaft. Denn der trockene Wein und der Vodka würden schon noch ihre Wirkung zeigen und auch meine BSD hilft ja bei mir aktuell gerne nochmal mit.

Heute morgen nach dem Aufstehen habe ich den Blutzucker gemessen: 315mg/dl! Oh. Nicht gut, dachte ich, da hatte der Alkohol wohl doch keine so große Wirkung, wie ich gedacht hatte und auch die BSD hat lieber durchgeschlafen als mitgeholfen. Nachmessung bestätigt den hohen Wert, man kann sich ja manchmal auch irren.
Blöd gelaufen, dachte ich mir, und rechnete meine Korrektureinheiten durch, die ich mir gleich spritzen würde: Nach Korrekturschema und Faktoren, hätte ich mir 9IE spritzen müssen. Gespritzt habe ich 5IE. Ich konnte einfach noch nicht glauben, dass der Alkohol wirklich schon durch sein sollte und war vorsichtig. Zum Glück! Auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn wurde mir plötzlich warm und ich begann zu zittern. Okay, dachte ich mir, zum Messen ists jetzt zu eng in der Bahn, erster Weg geht gleich ohne Umwege zur Kantine. Natürlich hatte ich nämlich keine Hypo-Retter dabei. Also langsamer geatmet und ausgestiegen und sofort in die Kantine geeilt. Dann hoch zu den Kollegen, total verschwitzt und durch den Wind. Nachdem die Hypo-Retter vernichtet wurden, wollte ich dann ne Viertelstunde später gerne meinen Blutzucker messen. 114mg/dl, okay, ich war wohl schon wirklich tief vorher. Und woran lag das nun? Der Alkohol hat nachgewirkt, natürlich. Es dauert schon gut 6-8 Stunden, bis diese Wirkung eintritt. Und vielleicht wollte die BSD dann doch nochmal mitarbeiten, macht sie ja gern überraschender Weise. Aber bei einem Wert von 315mg/dl ist man natürlich in Alarmbereitschaft und will den Wert schnellstmöglich wieder runter bekommen.

Ich weiß immer noch nicht, wie ich das finden soll: Trinken, und dafür zunächst hohe Werte in Kauf nehmen? Oder alles wegspritzen und die Gefahr einer stärkeren Unterzuckerung eingehen?
Wie macht ihr das? Jeder Körper reagiert da ja anders...

x

Dienstag, 28. Januar 2014

Diabetes-Dienstag

Moin ihr!

Ein spannendes und tolles Wochenende ist vorbei, die Woche hat schon wieder angefangen. Aktuell bin ich noch in Berlin, am Mittwochabend geht es wieder zurück nach Hamburg. Am Freitag ist dort wieder Stammtisch!
Die Werte waren eigentlich ganz passabel, am Sonntag durchgehend etwas höher, ich hab die Werte nicht so richtig runter bekommen, oder einfach zu viel gefuttert nebenbei ;)
Wer  weiß...

Heute sehe ich endlich meine Diaberaterin mal wieder! Kanns kaum erwarten, ihr zu erzählen, was alles so passiert ist! :)
Los gehts mit meinem Wochenrückblick.

Welches war dein höchster Wert in den letzten 7 Tagen und warum? 301mg/dl am Sonntag beim #bzbingo aufm T1Day... wie passend xD Stress und vermutlich den Schokocappuccino und den Bagel ein wenig falsch berechnet.

Welcher war dein niedrigster Wert in den letzten 7 Tagen und warum? 64mg/dl. Eigentlich gut korrigiert, aber die BSD wollte dann doch mal wieder mithelfen... STERBT ENDLICH IHR ZELLEN

Wie ging es dir die letzten 7 Tage über? Ein wenig krank, viel Vorfreude... war alles gut.

Was waren die am schwersten einschätzbaren Broteinheiten diese Woche? Schokocappuccino und Bagel

Wie aktiv warst du die letzten 7 Tage? Laufen, laufen, laufen, it is!

Welche Schwierigkeiten könnten in den nächsten 7 Tagen auf dich zukommen?  Freitag wird ein voller Tag! Bin gespannt.

Was war am schönsten diese Woche? Geburtstag vom Freund und T1Day natürlich! :)

Wir lesen uns!
Prost xD
x







Mittwoch, 22. Januar 2014

Meine Hyporetter

Hey ihr!

Weiter geht's mit der Reihe zum Thema Hypo/ Überzucker.

Aus aktuellem Anlass und Nöten gibts heute eine Liste meiner liebsten Hypofreunde!
Wie ihr ja alle wisst, sollte man sich im besten Fall mit schnellen und langsamen BE gleichermaßen retten. Daher hab ich die Liste mal aufgeteilt.


Trotzdem - wenn ich nachts um 3Uhr von einer Hypo geweckt werde, stopfe ich alles in mich hinein, was ich finden kann. Da ist mir das ehrlichgesagt wurscht, es ist quasi eine Überlebens-Fressattacke (darüber hatte ich ja hier schon berichtet... ;) ).

Lasst mich unbedingt wissen, was ihr gerne verdrückt- ich bin immer auf der Suche nach leckerer Abwechslung!

Wenn ich dem nachts auf der Straße begegnen würde, würde ich schreiend wegrennen!


Hier folg also das, was ich bei einer Hypo sehr gerne verdrücke, wenn ich noch nachdenken kann oder unterwegs bin:

1. Die Retter: Die Retter sollen schnell im Blut ankommen und den BZ aus der Hypo bringen. Hierfür brauche ich also schnelle BEs, schnelle Kohlenhydrate. Am aller, allerliebsten habe ich die Fruchtquetschis dafür in meiner Tasche. Ein Quetschi hat ungefähr 1BE und kann einfach bequem gegessen werden. Dabei achte ich unbedingt darauf, dass als Hauptzutat auf jeden Fall Bananen, Äpfel oder ähnliches genannt sind. Das funktionierte bisher ganz gut für mich.
Auf Traubenzucker möchte ich, wenn möglich, weitestgehend verzichten. Traubenzucker ist kacke! Ich hab noch keine wirklich zufriedenstellende Darreichungsform gefunden. Ihr vielleicht? Staubtrocken und nicht besonders lecker, leider zum Laufen gehen als leichte BE in der Jackentasche super... Die Traubenzucker-Fruchtlollies finde ich ab und an ganz erträglich, so als Traubenzucker-Blättchen-Ersatz. Leider gehen die Verpackungen jener nicht sehr gut und schnell auf, vor allem, wenn man zittert und schwitzige Hände hat.
Saft klappt immer recht gut. Und so eine Caprisonne passt einfach immer in meine Tasche.
Neu für mich wiederentdeckt habe ich die Fritt-Kaubonbons. Superlecker, einfach zu essen und wirkt schnell.

2. Die Langstreckenarbeiter: Die langsamen Kohlenhydrate sollen den BZ dauerhaft im Normalbereich halten. Vor allem, wenn die Hypo schwerer ist, ganz wichtig. Kann ich bei einer Hypo noch nachdenken, halte ich diese Reihenfolge auf jeden Fall ein. Hier geht für mich eigentlich alles, was langsamere Kohlenhydrate und meistens auch noch ordentlich Fett enthält (Fett verlangsamt die Aufnahme nochmal zusätzlich).
Ich mag gerne Nussobst-Riegel (z.b. RAW-Bite) oder einige Löffel Nutella, von mir aus auch solo. Gerne aber zum Beispiel auch Nudeln, Brot mit Hummus, Joghurt mit Agavendicksaft. Im Prinzip geht hier für mich wirklich jede Form von langsameren Kohlenhydrate, und sollte das Mittagessen eh schon anstehen, wird das halt einfach noch mit zusätzlichen KH angereichert. Wenn dann alles mehr oder weniger perfekt berechnet ist, notiere ich mir das und korrigiere später gegebenenfalls den Wert, mit dem ich dann aus der Hypo komme, das Schlemmen wird also (meistens, hoffentlich, manchmal, öööh....nehm ich mir zumindest vor!) beobachtet, trotz Hypo-Wahn.

Was verspeist ihr bei einer Hypo am allerliebsten?
Habt ihr vielleicht Geheimtipps für mich? Ich bin immer auf der Suche nach Abwechslung!

x


Diabetes Dienstag (Mittwoch)

Moin ihr!

In den letzten 7 Tagen habe ich endlich geschafft, mir Laufschuhe zu kaufen und tatsächlich war ich auch schon zwei Mal laufen!
Die Werte dabei waren erstaunlich zufriedenstellend. Ansonsten ging es diese Woche auf und ab. Ich muss wieder vorsichtiger werden mit dem Spritzen, weil ich wieder grundsätzlich verschieden reagiere, was auch erst seit letzter Woche so ist.

Nächste Woche bin ich in Berlin und habe endlich einen Termin mit meiner geliebten Diabetesberaterin. Der werd ich erstmal die Ohren abquatschen, das kann ich euch sagen... ;)


Welches war dein höchster Wert in den letzten 7 Tagen und warum? 293mg/dl... zu wenig gespritzt, verschätzt...

Welcher war dein niedrigster Wert in den letzten 7 Tagen und warum? 49mg/dl in der Nacht zum letzten Freitag... geil... aufgewacht gegen 3Uhr, gegessen, einschlafen war dann auch erstmal nüscht mehr.... :/

Wie ging es dir die letzten 7 Tage über? Gut, ein wenig gestresst aber vorfreudig.. Die Unterzuckerungen haben genervt!

Was waren die am schwersten einschätzbaren Broteinheiten diese Woche? Asiatisch letzte Woche. :/

Wie aktiv warst du die letzten 7 Tage? Zwei Mal unterwegs gewesen mit den Laufschuhen. Strecke sind 6km, die ich natürlich noch nicht durchgehend laufen kann... aber es wird, hoffe ich.

Welche Schwierigkeiten könnten in den nächsten 7 Tagen auf dich zukommen?  Fahrt nach Berlin

Was war am schönsten diese Woche? Nicht mehr aufzuwachen von einer Unterzuckerung.


Wir lesen uns!

x

Freitag, 17. Januar 2014

Und immer wieder von vorne loslegen...

Moin ihr Lieben!

Ja, wo soll ich anfangen... Ich glaube meine Remissionsphase hat gerade eine Rebellionsphase. Sie will bleiben. Die Zellen wollen leben. :D
Viele Monate sind wir jetzt zusammen so vor uns hingedümpelt, ich wollte, dass die Zellen endlich alle tot sind, damit ich endlich "richtig" loslegen kann (Pumpe etc. ist in der Remi ja noch nicht wirklich ein Thema). Sie wollte nie so wirklich gehen.

Seit ein paar Tagen ist sie wieder richtig zurück. Who's back?!, würde Michael Jackson jetzt singen. Und ich würde Antworten: Meine Remi und zwar in vollem Ausmaß.

Ich bin in den letzten Tagen so oft unterzuckert wie schon lange nicht mehr. Generell habe ich meinen BZ ziemlich gut unter Kontrolle, zumindest was das Absinken angeht. Dachte ich.
Meine Hypo-Vorräte von letzter Woche sind fast schon wieder aufgebraucht. Und das Problem ist, dass mir viel zuckerhaltige Nahrung nicht sehr gut bekommt. Es schlägt mir auf den Magen. Mein Stoffwechsel spielt verrückt.
Das alles zusammen nervt mich gerade gewaltig. Wieder testen, wieder abwägen, wieder ändern. So wird es wohl immer sein. Nur versteht das um mich herum nicht wirklich jemand (bis auf die Typ1er natürlich). Gestern meinte jemand zu mir, das ist was Hormonelles und das könnte ich durch meine Gedanken steuern. Ja, stimmt. Wieso heile ich mich nicht gleich einfach selbst durch meine Gedanken? Qualifizierte Beiträge en Masse. Und dass ich heute wieder verschlafen habe und zu spät zur Arbeit genommen bin, genau wie gestern, weil ich, genau wie gestern, mitten in der Nacht ne krasse Hypo hatte und das einfach schlaucht, glaubt mir meine Chefin vielleicht auch nur noch so semi. Dafür bräuchte ich einfach mehr Erklärungszeit, die ich nicht habe.

Ich werde jetzt, bis ich Zeit für einen Faktortest finde, erstmal wieder zu meinem vorsichtigen Spritzen zurückkehren, von dem ich gerade eigentlich endlich Abschied genommen habe, endlich mutiger geworden bin. Naja, was willste machen?

x

Donnerstag, 16. Januar 2014

Typ 1, Typ 2, Typ Hypo-Fresser - und ihr so?

Moin ihr!

In unregelmäßigen Abständen möchte ich hier gerne über Themen zu Hypos und Überzucker berichten.
Eingeläutet wurde dieser Wunsch durch meinen Wie fühlt sich das an?-Artikel letztens und eine Hypo mit tierischer Fressattacke letzte Nacht.
 
Ursprünglich wollte ich alles in einen Beitrag packen. Aber Diskussionen darüber mit meiner lieben Lena führten dazu, dass ich mich immer weiter selbst im Text verharderte und sie mir dann vorschlug, ich solle doch einfach alles splitten.
Also jetzt alles nach und nach geordnet.

Ich hoffe, ihr freut euch genauso darauf, wie ich es tue. 

In diesem Sinne, los gehts.


Dieser Post wurde von meiner letzten Hypo-Situation inspiriert.
Letzte Nacht um 4 aufgewacht, schweißgebadet, Hypo. Ihr kennt das. Und dann ran an die Kohlenhydrate. Ich gehöre da ja zu den "Hypo-Allesfressern", die bei einer Hypo in einen regelrechten Fressflash verfallen und alles in sich hineinstopfen, was da ist. Vermutlich ein Selbstschutz (Danke, Körper!). Letzte nacht um 4Uhr wurde also gefressen. Fritt, Gummibärchen, Saft, Joghurt mit Agavendicksaft und nochmal Fritt. Selten fühlte ich mich so mies, und auch schlafen ging danach eher weniger gut.


Die Dia-Geschmäcker sind da ja immer verschieden.
Von vielen Typ1ern habe ich bereits gehört und gelesen, dass sie sehr diszipliniert mit einer Hypo umgehen. Auch nachts. 2 BE Traubenzucker oder 2 BE Saft und 2 BE Müsliriegel und fertig ist der Lack. Da wird nicht geschlemmt, da gehts nur um die Wirkung. Das ist Typ "diszipliniert trotz Hypo". Da muss auch nicht korrigiert werden, wenn man aus dem Gröbsten raus ist. Sehr beeindruckend, finde ich.
Und dann wiederum gibt es die Typ1er, bei denen setzt das Gehirn aus und es muss alles daran glauben, was die Küche gerade so hergibt: das Brot, das Nutellaglas, alle Gummitierchenvorräte, die Literpackung Milch, der Pudding. Und alles wird wahllos nacheinander in sich hineingestopft, essen, essen, essen. So, wie bei mir heute nacht.

So, und jetzt zu euch? Seid ihr Typ "disziplinierter Hypo-Esser" oder eher Typ "Hypo-Fresser"? xD

Lasst es mich wissen, hier in den Kommentaren oder bei Facebook.

x


Donnerstag, 9. Januar 2014

Meine Hypo - Wie fühlt sich das an?


Moin Welt!

Ich finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich und doch wie gleich sich Diabetes Typ 1 bei uns verhält.
Grade zum Beispiel, wenn ich mit Leuten über das Gefühl einer Hypo spreche, fällt mir das auf. Und immer wieder erwische ich mich dabei, Nicht-Diabetikern das Gefühl meiner Hypo zu beschreiben, weil sie wissen wollen, wie sich sowas anfühlt.
Ich erkläre das immer mit einer kleinen Geschichte über eine Heimfahrt in einem zu vollen Bus.

Meine Hypo – wie fühlt sich das an?

Stell dir vor, du fährst nach der Arbeit mit dem Bus nach Hause. Aber nicht einfach so. Stell dir vor, du musst stehen, weil der Bus so unfassbar voll ist mit Menschen. Es ist stickig, es stinkt, die Temperatur steigt langsam an und dir wird warm. Dazu kommt, dass du den ganzen Tag noch nichts gegessen hast, da wirst du dann irgendwann immer kraftlos. Du stehst also hungrig und zitternd im Bus, umgeben von all diesen Menschen. Deine Schultern berühren andere Schultern, es ist eng,  kalter Schweiß kriecht dir auf deine Stirn und dir wird ein Bisschen übel. Es fühlt sich an, als würdest du gleich umkippen. Auch deine Beine zittern langsam. Du kannst keinen klaren Gedanken mehr fassen.

So fühlt sich meine Hypo an.

Wie fühlt sich eure an?

x

Sonntag, 8. Dezember 2013

Wenn man beim Shoppen aufgeregt ist...

Moin ihr Lieben!

Gestern war ich mit Anne und Bente ein Bisschen in Hamburg unterwegs.
Es gab lecker Frühstück, Schminkkram und Gespräche. Aber auch das Thema Diabetes kam natürlich immer wieder auf den Tisch. Wie soll es auch anders sein, wenn drei fabulöse Typ1erinnen stundenlang zusammen unterwegs sind?!

Ich glaube, bei so einem Tag kann man sich super gegenseitig motivieren. Vor dem Essen messen, spritzen oder die Pumpe anschmeißen, über Werte rätseln oder über Besuche beim Diadoc quatschen bringt halt gemeinsam irgendwie mehr Spaß, als wenn man das mit sich alleine ausmachen muss. Aber wem erzähl ich das? Ihr wisst ja, wie gern ich meine Hamburger Gruppe habe (Das geht raus an euch, ihr Nordlichter!)!

Am Ende unseres Ausfluges ging es für uns noch in den riesigen Kleidermarkt an der Holstenstraße. Ein Secondhandladen. Ich brauche dringend noch eine Winterjacke, die etwas weniger Eisprinzessin schreit als meine jetzige... Und da ich gerne 2ndhand einkaufe, schleppten wir uns dort hin. Das Frühstück war schon einige Stunden her und wir freuten uns auf unsere letzte Station an dem Tag.

Und was soll ich sagen Leute, wenn ihr auf Secondhandklamotten so sehr steht wie ich, müsst ihr unbedingt diesen Laden besuchen. Aber das nur so nebenbei. Die Größe und Masse an Klamotten hat mich als alten 2ndhand-Hasen fast etwas überfordert. Ich habe gefühlte 2 Stunden nichts anderes gemacht, als sämtliche Jacken anprobiert. Wie im Wahn. Und irgendwann spürte ich ein gewisses Zittern in meinen Händen, eine Unruhe... Ich maß meinen BZ. 96mg/dl. Gut, noch nicht beunruhigend, aber vielleicht rapide sinkend? Mal schauen. Einige Minuten später ging es auch bei Bente los. Sie und Anne machten sich dann fix auf den Weg raus, ich war der festen Überzeugung eine Jacke kaufen zu müssen. Als ich dann alleine in diesem Laden stand, gestresst, zittrig, und dann musste ich auch noch aufs Klo, entschied ich mich für gar keine Jacke und eilte auch fix nach Hause. Ich hatte nämlich keinen Zucker bei mir, lustig wie ich war.

Zu Hause dann erstmal ein Fruchtmus reingedrückt, dann ging es auch schon wieder.

Mann mann, wenn Shopping so aufregend ist, dass man unterzuckert...

x

Mittwoch, 6. November 2013

DiabetesDienstagMittwoch

Moin!

Irgendwie ging in meiner neu gefundenen Schreibwut der Diabetes-Dienstag unter. Muss ja jetzt auch wieder sein :)
Weiter geht's...



Welches war dein höchster Wert in den letzten 7 Tagen und warum? Ich glaube das war 278mg/dl, ich bin halt leider immernoch recht vorsichtig mit dem Spritzen.

Welcher war dein niedrigster Wert in den letzten 7 Tagen und warum?
58mg/dl, als ich in Berlin ein Mal mutig war...

Wie ging es dir die letzten 7 Tage über? Ganz gut, viel zu tun. Immer Trubel. Mental bereite ich mich auf den WDD vor.

Was waren die am schwersten einschätzbaren Broteinheiten diese Woche? Gute Frage... Meine Schätzkünste lassen momentan wieder zu wünschen übrig...

Wie aktiv warst du die letzten 7 Tage? Don't ask. Fitnessstudios hab ich schon seit dem ich hier bin nicht mehr von Innen gesehen -.- Und ich spüre es!

Welche Schwierigkeiten könnten in den nächsten 7 Tagen auf dich zukommen?  Reise nach Berlin, ein Bisschen Urlaub und entspannen.... :D

Was war am schönsten diese Woche? Hummus essen :)


Nach wie vor würde ich mich freuen, wenn ihr zum Essen in meine Kantine vorbeikommen würdet :) Hamburg people - let me know!
Ansonsten sehen wir uns ja bald :)


x

Dienstag, 1. Oktober 2013

Diabetes Dienstag

Moin!

Während dieser Post online geht, hab ich meinen ersten Arbeitstag in Hamburg!

Die letzten Tage waren ok...Versuchte, mal öfter zu messen und genauer zu berechnen und zu spritzen. Wie man aber sieht, sollte ich nach wie vor vorsichtig sein..


Welches war dein höchster Wert in den letzten 7 Tagen und warum? 277mg/dl, nach einem Essen.

Welcher war dein niedrigster Wert in den letzten 7 Tagen und warum?
69mg/dl und sinkend. Hab mein Frühstück genau so gespritzt, wie ich es berechnet hatte. Im Stress gestern morgen war das wohl doch zu viel.

Wie ging es dir die letzten 7 Tage über? Gut, bin etwas fertig, aber in Hamburg angekommen und gut is.

Was waren die am schwersten einschätzbaren Broteinheiten diese Woche? Kürbis-Süßkartoffel-Suppe

Wie aktiv warst du die letzten 7 Tage? Nicht aktiv. Aber: Ich kann hier in Hamburg ein Fitnessstudio nutzen und darauf freue ich mich! Mal schauen, wann es zum 1. Mal hingeht.

Welche Schwierigkeiten könnten in den nächsten 7 Tagen auf dich zukommen?  Kantine und meinen Kollegen erklären, was Diabetes ist.

Was war am schönsten diese Woche? Sonnenschein genießen.

Bis demnächst!

x


Dienstag, 17. September 2013

Diabetes Dienstag

Hallo ihr da draußen!

Wie geht es euch und eurem Monster? Tiffy und mir geht es ganz gut, ich kränkel nur in letzter Zeit etwas (was wohl daher rührt, dass ich mich nur mit kranken Menschen umgebe... danke fürs anstecken!). Ich hoffe, ich werd die kommenden Tage in Hamburg nicht noch kränker. Ansonsten schleif ich mich in die Kuscheldecke eingewickelt zum Stammtisch am Freitag, das Restaurant ist glücklicherweise nur ein paar Häuser von mir entfernt. :)
So oder so, ich freu mich und es war ne gute Woche mit Tiffy und mir.

Was mir öfter aufgefallen ist: Wenn ich morgens nichts esse, oder mittags, tendiert der BZ häufig im Zusammenhang mit Bewegung Richtung UZ. Ist das ein Zeichen dafür, dass mein Basal zu viel ist? Sollte ich doch wieder von 10IE auf 9IE runterdrehen?

Welches war dein höchster Wert in den letzten 7 Tagen und warum? 239mg/dl gestern nach meinem riesigen Becher Soja-Chai, den ich nicht gespritzt hatte.

Welcher war dein niedrigster Wert in den letzten 7 Tagen und warum?
79mg/dl, wie oben beschrieben um die Mittagszeit rum, hatte noch nichts gegessen.

Wie ging es dir die letzten 7 Tage über? Ganz gut, bis auf dass ich etwas kränkel und seit einiger Zeit mit Magenverstimmungen leben muss (werde in nächster Zeit versuchen auf Käse, Fettiges, Schweres, zu Salziges verzichten.. dem Magen zu liebe)

Was waren die am schwersten einschätzbaren Broteinheiten diese Woche? Keiiiiine Ahnung mehr... vielleicht das Koreanische am Freitag mit Lena

Wie aktiv warst du die letzten 7 Tage? War letzten Donnerstag zum letzten Mal aktiv im Fitnessstudio, wie gesagt gehts mir grade nicht so gut, leider...

Welche Schwierigkeiten könnten in den nächsten 7 Tagen auf dich zukommen?  Die Zeit in Hamburg.

Was war am schönsten diese Woche? Zeit haben und mich freuen.



Wie immer würde ich mich freuen, noch andere Diabetes Dienstage zu lesen ;) Auch am Mittwoch ^^

x