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Mittwoch, 9. März 2016

Ein neuer Sensor und warum ich im Moment keine ausführlichen Wochenend-Eventberichte mehr schreibe und das nichts mit den Events an sich zu tun hat

Moin!

-Reise- und Übernachtungskosten wurden von Roche übernommen. Ich darf frei entscheiden, ob und wie ich über dieses Wochenende berichte.-

Die Jahre ziehen so ins Land, bald ist mein Blog schon ganze drei Jahre alt und ich und er, wir haben inzwischen schon so einiges zusammen erlebt. Vieles davon kann man hier auf dem Blog natürlich nachlesen. Events, Reisen, ich bin wirklich schon viel rumgekommen mit dem Diabetes im Gepäck, das weiß ich sehr zu schätzen und es macht mich sehr dankbar, dass die Firmen inzwischen so auf uns Menschen mit Diabetes zukommen!

Trotzdem habe ich mich vor einiger Zeit entschieden, euch hier keine ausführlichen Wochenend-Eventberichte mehr zu schreiben, wie ich das am Anfang meiner Blogzeiten gemacht habe. Denn im Grunde sind solche Bloggerevents oft ähnlich aufgebaut. Bente hat euch letztens am Beispiel vom Roche International Event zum ATTD in Mailand erzählt, was da eigentlich alles so passiert. Ich muss euch nicht mehr sagen, wie viel Mühe sich die einzelnen Firmen mit dem Rahmenprogramm solcher Events geben, und wie sehr ich dies von Herzen zu schätzen weiß. Viele Blogger plus eine Firma treffen sich an einem Ort, tauschen sich aus, diskutieren, sprechen über neue, kommende Produkte, schauen sich vielleicht noch Produktionsstätten an und sprechen mit den Chefs, essen. Es nützt euch absolut gar nichts, wenn ich euch nach jedem Event erzähle, wie wundervoll die Gespräche, wie anregend und inspirierend die Diskussionen waren. Das ist irgendwann langweilig. Und langweilig mag ich nicht.
Der Austausch, der bei einem solchen Event passiert, ist für beide Seiten äußerst wichtig, damit die Firmen uns Typ-1-Diabetiker besser verstehen lernen. Ich bin sehr froh, dass die verschiedensten Firmen inzwischen auf uns Blogger zukommen und sich an uns herantrauen, mit uns Kontakt aufnehmen. Dass die Firmen dabei sehr viel Wissenswertes erfahren und das Gelernte auch bei ihren Produkten anwenden können, was uns wiederum zu Gute kommen kann, bekommen wir oft erst Jahre später am neuen Produkt selbst zu spüren. Was euch also am Ende etwas nützen kann, sind Produktneuheiten, Infos und allgemeine News der Firmen, die ich euch nach einem solchen Wochenende liefern kann. Die gehen in so einem ausführlichen Eventbericht allerdings leicht unter, wenn ich nebenbei vom Essen schwärme (und das kann ich gut, das ist quasi mein Hobby). Vor allem, wenn jeder Beteiligte einen ähnlichen Blogpost über so ein Wochenende schreibt, was ja schon durchaus manchmal passiert ist.


Ich möchte euch also wieder mehr mit Infos und Neuheiten versorgen, anstatt euch Fotos von meinem Event-Essen zu zeigen. 

Und deswegen lege ich damit direkt los.
Ich durfte am vergangenen Wochenende wieder zu Gast sein beim alljährlichen Roche Social-Mediendialog auf dem Schloss Hohenkammer in Bayern. Am zweiten Tag wurde uns das neue CGM-System vorgestellt, von dem ich bereits im Februar auf dem ATTD in Mailand gehört habe und schon ein paar Fotos auf Facebook zeigen konnte. Es ist von Senseonics und heißt Eversense und ist eine, wie ich finde, kleine Revolution. Ich werde euch jetzt alles darüber sagen, was ich bisher dazu erfahren habe.








Das System besteht aus einem Sensor, welcher mit einem kleinen Schnitt unter die Haut implantiert wird (dies muss ein Arzt machen) und dort 90 (bis zu 180) Tage sitzen kann. Der Sensor selbst kann nur messen und er muss täglich kalibriert werden. Um die Werte zu bekommen, muss man über den Sensor auf der Haut einen Transmitter befestigen. Dieser ist gleichzeitig die Energiequelle für den Sensor und nicht wasserfest. Das Pflaster, mit dem er befestigt wird, muss jeden Tag gewechselt und der Transmitter jeden Tag kurz aufgeladen werden. Der Transmitter sendet die Daten des Sensors an eine App auf Smartphone und/ oder Tablet. Es gibt keinen zusätzlichen Empfänger. Einerseits finde ich das super, da mein Smartphone eh mein ständiger Begleiter ist. Andererseits... sind die Akkus dieser Geräte bei jemandem, der viel mit dem Smartphone macht, oft eh schon nach ein paar Stunden Einsatz ausgereizt und mit einem toten Smartphone kann ich keine Werte empfangen. Von einem geklauten Smartphone möchte ich erst gar nicht sprechen.
Bei gefährlichen Werten vibriert der Transmitter am Arm und gibt so dem Träger das Signal, mal den Zuckerwert im Auge zu behalten. Der Transmitter an sich ist relativ groß und klobig (4 x 3,8 x1,3 cm). Das System wartet im Moment auf das CE-Zeichen und wird dann zunächst in anderen EU-Ländern gelaunched. Wann er zu uns kommt, konnte man uns noch nicht genau sagen. Gleiches gilt für Preise. Hier gibt es aktuell noch keine Infos! Es heißt nur, man wolle natürlich mit anderen Systemen auf dem Markt vergleichbar sein.


Lädt der Transmitter oder wechselt man das Pflaster oder hat ihn abgenommen, weil man z.B. schwimmen oder duschen geht, liefert der Transmitter später keine Werte nach. Für diese Zeit gehen die Werte leider verloren!
Das Pflaster ist vergleichbar mit normalen Sensitiv-Pflastern, die bei mir leider nie gut halten, schon gar nicht im Sommer, wenn ich schwitze.
Dennoch bin ich wirklich extrem neugierig auf dieses System, seine Arbeitsweise und Genauigkeit und brenne darauf, es selbst testen zu dürfen. Am liebsten hätte ich mich direkt unters Messer gelegt. Das dürfte allerdings in Wirklichkeit noch eine Weile dauern.
Einen ersten Erfahrungsbericht gibt es endlich hier von Sandrine Blue, die den Sensor im Rahmen der Studien als erste Person in Deutschland tragen durfte!

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Dienstag, 26. Januar 2016

Ich scanne, und scanne, und scanne

Moin zusammen!

Es ist offiziell: Seit letzter Woche kann jeder ohne Wartezeit die FreeStyle Libre-Sensoren bestellen. Und das jetzt, wo sich doch tatsächlich immer mehr Krankenkassen aus ihrer Kostenübernahme zurückziehen, weil es einfach nicht in den Leistungskatalog kommt, weil es nicht für die Standarttherapie anerkannt ist. Nichtsdestotrotz eine coole Nachricht für alle, die schon lange darauf warten, das Teil auszuprobieren.
Ich hatte im September 2014 kurz vorm Launch bereits die Möglichkeit. Einige, die diesen Blog schon länger verfolgen, erinnern sich vielleicht noch an meine Erlebnisse und Erfahrungen von damals und den Hype um das Gerät.
Das Libre war und ist nach wie vor Talk of the Town. Auf Facebook haben sich zahlreiche Mitglieder zu Gruppen rund um das Thema Flash-Sensor zusammengetan und auch auf den Blogs ist es noch nicht still geworden (Sascha von sugartweaks.de hat zuletzt unter anderem endlich ein Mittel gegen die Ausschläge gefunden, die er durch das Pflaster bekam!).

Ich scanne wieder! - Für's Erste!

Und auch hier soll es jetzt vielleicht ab und an wieder Updates geben. Gerne hätte ich euch erzählt, dass ich inzwischen über ein Jahr stolze Sensorträgerin bin. Leider wurde das nichts. Krankenkassen, kein endloser Berg Geld und ein nicht nutzbarer Libre-Account hinderten mich daran, regelmäßige Trägerin des Sensors zu werden. Und dazu der ganze Stress im letzten Jahr und die nicht enden wollende Frage nach der Pumpe und dem CGM. Naja, wie dem auch sei. Wir haben wieder Empfang! Ich hab jetzt mein erstes Rezept eingeschickt und mir einfach trotzdem schonmal aus eigener Tasche einen Sensor bestellt, weil ich nicht abwarten konnte und weil ich seit Monaten unter anderem auf einem Wertechaos sitze. Und so scanne ich im Moment wieder! Den Sensor hab ich fest mit Kinesiotape fixiert, schließlich war ich eine von wenigen, bei denen das Pflaster nicht gut auf der Haut gehalten hat. Damit er auch so lange wie möglich durchhalten kann. Schließlich ist 40 Mal am Tag scannen, weils so viel Spaß macht, und dabei spielerisch den Wert im Auge behalten immer noch besser, als vielleicht kein bis 3 Mal am Tag zu messen und gar nichts im Auge zu haben. Hab ich Recht oder hab ich Recht? Endlich schwimmt der Wert mal wieder halbwegs permanent im Wunschbereich herum und ich kann's per Blutzuckerfernsehen beobachten. So ganz allein auf das Gerät vertrau ich zwar noch nicht, aber es motiviert mich, auch mal gegenzumessen, und das ist verdammt gut. Für mich ist es jetzt schon eine unfassbare Erleichterung von der ich hoffe, dass sie irgendwann für uns zur Standarttherapie gehören darf.

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Freitag, 26. September 2014

F-G-M, A-B-C und O-M-G! M-F-G, mit freundlichen Grüßen, die Werte liegen uns zu Füßen, denn wir stehen drauf!

Moin zusammen!


Ich will gar nicht allzu lange drumherumreden. Ich habe das Libre-System von Abbot kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen. Das Abbott FreeStyle Libre ist der talk of the diabetes town und ich hab euch lange mit Fotos geteased. Das lag aber nicht daran, dass ich nichts schreiben DURFTE (mann, die Gerüchteküche brodelt echt immer sofort, wa? :D), sondern schlichtweg einfach die circa drei Stunden, die ich pro Tag so übrig hatte in den letzten zwei Wochen, für ein wenig Schlaf nutzen wollte ;) Auch Diabetiker brauchen ihren Schlaf!
Außerdem war das Symposium von Abbott am Montag des EASD 2014 und ab da erreichten offiziell zum ersten Mal Infos zum Libre die Öffentlichkeit.
Hier ist also mein Erlebnis- und Erfahrungsbericht zum Flash Glucose Monitoring von Abbott. ACHTUNG - Es folgt Text.

WARNUNG: BITTE NICHT MIT EINEM CGM VERGLEICHEN!














Seit 6. September trage ich das Ding nun mit mir herum, mit einer kleinen Pause dazwischen. Abbott lud mich und einige andere Peeps im Rahmen des Launches in sieben Ländern und unter anderem eben Deutschland ein, das Libre gemeinsam mit Ihnen anzusetzen, zu testen und bei einem Wochenende in Berlin dann auszuwerten. Ich denke, ich habe jetzt genug Zeit damit verbracht und kann meine Beurteilung abgeben.



Die Technik, die begeistert
Das FreeStyle Libre (im Folgenden nur noch Libre genannt) soll kein billiges CGM sein oder durch günstigere Preise das CGM untergraben. Das Libre soll die Blutzuckermessung revolutionieren, das übliche Pieksen und die Teststreifen versuchen nach und nach zu ersetzen. Es ist die Zukunft, Leute! Aber mal zurück zum Anfang. Das Flash Glucose Monitoring Messsystem ist mit dem eines CGM zu vergleichen. Auch hier wird der Glukosewert mit einem kleinen "Messdraht" (5,0mmx0,4mm) im Zwischenzellwasser gemessen, nicht im Blut selbst. Das bedeutet, der gemessene Wert hinkt dem aktuellen BZ-Wert immer um plusminus fünf Minuten hinterher. Allerdings überträgt das Libre die Daten nicht permanent an den Empfänger, sondern nur bei Bedarf, das heißt, wenn man mit dem Empfänger über den Sensor scannt. Dafür speichert der Sensor die permanent gemessenen Werte für bis zu 8 Stunden und beim nächsten Scan hat man eine wundervolle Wertkurve auf dem Display. Den Trend kann das Libre genauso anzeigen, wie ein CGM, man hat also eine gute Übersicht über die aktuellen Werte und den Weg, den sie gehen.  Gescannt werden kann auch durch Kleidung.  
Im Moment ist es offiziell nur für Personen über 18 Jahre zugelassen. Die Studien für unter 18-Jährige sollen nächstes Jahr beginnen.

I want my diabetes gadgets to look pretty!
Wie sieht das Libre aus? Der Sensor an sich ist kaum größer als eine 2-Euro-Münze und weiß. Das Messgerät erinnert mich an das FreeStyle Insulinx, ist aber insgesamt wertiger, liegt bequemer in der Hand und fühlt sich auch besser an, das Display ist flexibel und glänzt ^^. Grau und weiß, naja, immerhin nicht orange.
Das Starterkit kommt mit zwei Sensoren für ca. 170 Euro und ein Sensor kostet ca 60 Euro. Abbott wird das System ausschließlich über einen eigenen Onlineshop vertreiben. Wer ein Jahresabo Sensoren kauft, spart pro Sensor ein paar Euro. Die Sensoren können dann in verschiedenen Intervallen zugesendet werden, womit sich dann auch die Menge an Versandkosten entsprechend vergrößert oder verkleinert. An sich eine gute Idee, aber ich bin noch skeptisch im Bezug auf die Haltbarkeit der Sensoren (dazu mehr weiter unten).
Der Sensor kommt einzeln verpackt zusammen mit der Setzhilfe, die aussieht wie ein umgedrehter Eierbecher. Dazu viele Bedienungsanleitungen und zum Gerät auch noch ein USB-Kabel und Adapter.

Let's do it! Und: wie fühlt es sich an?
Ich gebe zu, das Setzen machte mir zunächst kurz Angst. Ich habe sowas als Nicht-Pumpenträgerin noch nie vorher gesehen. Es hat was von.... Stempeln, aber wenn man drunter guckt, sieht man die Nadel. Man setzt den Sensor auf die Setzhilfe und drückt dann die Setzhilfe runter auf die Haut und zack - der Sensor sitzt am Arm (bisher ist er nur dort zugelassen!)! Kaum gespürt. Cool! Geht (vermutlich) auch mit Links! Das Pflaster klebt. Ich frage mich nur direkt von Beginn an: wie lange? Der Sensor an sich hat eine Tragedauer von BIS ZU 14 Tagen. Ich betone das so, weil er nicht verlängert werden kann (ich kenn doch eure Gedanken!). Ich war skeptisch. Das Pflaster selbst ragt nur wenige Milimeter um den Sensor herum heraus, fragwürdig, wie sich das im Zweifel zusätzlich fixieren lassen könnte. Ich hab das Ding aber direkt nach dem Setzen quasi vergessen, es trägt sich sehr angenehm. Wider Erwarten bin ich bisher auch kein einziges Mal daran hängen geblieben. Vermutlich ist er wirklich einfach flach!

Und dann?
Dann wird der Sensor mit Hilfe des Messgerätes aktiviert und nach einer Stunde kann man dann die ersten Werte scannen. Eine Stunde hat noch nie so lange gedauert!!! Haha. Aber in der Zwischenzeit kann man sich mit der Bedienungsanleitung anfreunden, Töne, Datum, Uhrzeit, Zielwerte und so weiter einstellen und sich freuen. Alles lässt sich übrigens ziemlich intuitiv, easy und schnell bedienen (sagt jemand, der vermutlich die Mehrheit eines Tages an elektronischen Geräten verbringt). Der Sceen könnte manchmal auf den Fingerdruck besser reagieren, aber damit kommt man klar.
Das Scannen geht super easy. Gerät an - scan - und TADAAA: Wert und Trend. Man muss das Gerät vor dem Scannen anschalten, dann scannen. Ich mach das stellenweise bis zu 40 Mal am Tag. Wer von euch würde sich 40 Mal am Tag in den Finger stechen? Ich auch nicht freiwillig. Aber mit dem Ding gehts so einfach, als würde man mal eben auf dem Handy die Uhrzeit checken. Eben mal schnell den Glukosewert checken. Mir ist es manchmal passiert, dass ich aus Versehen mit meinem Handy scannen wollte. Die Zukunft ist näher als wir denken... ;) Praktisch ist auch einfach die kontinuierliche Kurve. Zum Therapie überprüfen, anpassen und Werte im Zaun halten optimal.

Sagt es denn die Wahrheit?

Abbott selbst sagt, dass das Gerät nach einem Tag Einlegephase seine Genauigkeit erreicht hat. Bei mir war es immer mal so und mal so. Generell bin ich sehr zufrieden mit den Werten des Libre, ich habe am Anfang oft gegengemessen aber vertraue inzwischen dem Scan (nur bei zu hohen oder zu niedrigen Werten wird nachgemessen. Das kann der Empfänger übrigens auch.Und Ketone messen auch. Aber ich muss zugeben, ich mag die Teststreifen einfach nicht. Die verbrauchen mir zu viel Blut. Wobei, wenn man eh so selten messen muss.... meh. Ich weiß nicht.).



Wie lange hält er durch?
Also. Hm. Das ist eine der schwierigsten Fragen bei diesem Thema. Abbot sagt, der Sensor hält BIS ZU 14 Tage. Und das ist hauttypabhängig, was enttäuschen kann, wenn man so ne Kandidatin ist, wie ich. Das Pflaster begann sich direkt in den ersten Tagen leicht drumherum zu lösen, aber zunächst nichts dramatisches. Mein erster Sensor fiel dann nach 10 Tagen ab, und ich hab nicht mal jeden Tag geduscht und extra keinen Sport getrieben, weil ich vorsichtig mit dem Libre sein wollte. Tja, war dem relativ egal. Da war ich grade in Wien und hätte mir eigentlich gewünscht, dass er auf so ner stressigen Reise, wo ich nicht oft zum Messen komme, eher durchhält als abfällt. Mein zweiter sitzt jetzt aktuell seit 6 Tagen. An dem aktuellen Sensor musste ich am zweiten Tag tapen (siehe Bild). Ich gebe zu, er wurde durch das Event in Berlin extrem strapaziert. Ich saß zwei Stunden im Whirlpool. Zwar hatte ich den Arm die größte Zeit aus dem Wasser gehalten, dennoch - ein Experiment, dass leider nicht so richtig funktioniert hat. Abbot selbst gibt dem Sensor 30 Minuten unter Wasser bei 1m Tiefe. Als ich wieder in unserer #flashwg ankam, löste sich das Pflaster unten und man konnte unter den Sensor gucken. Ich habe mich entschieden es mit Tape zu versuchen und die Werte zu vergleichen und zu beobachten. Aber das ist eben das Gefährliche: Löst sich das Pflaster an einer Stelle, kann beim Duschen Wasser unter den Sensor laufen und den Kleber lösen. Und dann? Was, wenn das am dritten Tag passiert? Hmmm.

Tapey Tapey
Ich weiß von anderen Mitbloggern und auch von Abbott, dass ich da wohl eine der Ausnahmekandidatinnen sei und das Pflaster in der Regel gut bis sehr gut auf der Haut hält (und während ich meinem ersten Sensor noch hinterherwinke versuchen die anderen eine Methode zu finden, wie man das Pflaster lange nach Sport und Sauna ohne Klebereste von der Haut bekommt!).





PRO'S & CON'S und mein Fazit

PRO'S
-machen wir uns nichts vor: mit dem Libre kann man bequem, diskret, schmerzfrei und hygienisch seinen aktuellen Glukosewert ermitteln
-ich kann so oft messen, wie ich will
-ich bin mir meiner Werte sicherer, weil ich eine Wertekurve habe und nicht mehr nur einen herausgepickten Wert
-ich kann meine Therapie verbessern und analysieren, was welchen Einfluss auf meinen Blutzuckerwert hat
-es ist vergleichbar günstig
-es benötigt keine Kalibrierung, weil es schon In-House kalibriert wurde
-es ist einfach zu benutzen
-die Auslesesoftware ist einfach herunterzuladen, für Windows und Mac nutzbar, ganz gut auszulesen (aber ich möchte an dieser Stelle nicht genauer darauf eingehen)


CON'S
-wenn du mal länger als 8h schläfst, gehen dir Werte verloren
-ich muss trotzdem in gewissen Situationen noch meinen Wert mit Teststreifen und Blut bestimmen
-das Messgerät kann zwar Blutzucker und Ketone testen, aber es werden keine Stechhilfe, Ketonteststreifen oder Blutzuckerteststreifen mitgeliefert
-nicht viele verschiedene Tabellenansichten, nicht so detailliert wie gewünscht
-Messgerät hat eine einzige Helligkeitsstufe von der ich mich permanent "angeschrien" fühle
-lässt sich leider mit keiner Pumpe verbinden
-es gibt (noch) keine Hüllen, Schutzfolien, Taschen, Accessoires... Das Display und das Gerät sind nach wenigen Tagen herumtragen zerkratzt
-Kontrollzwang kann begünstigt werden
-ist das Pflaster durch, ist das Pflaster durch
-Sensor kann nicht verlängert werden

Ich bin vollkommen davon überzeugt, dass das unsere sehr nahe Messzukunft sein kann. Das Libre ist toll! Vom ersten Tag an haben wir uns gut verstanden und es hat mir geholfen, meine Werte besser zu kontrollieren. Es hat mich flexibler gemacht (und mir wieder einen neuen Gesprächsstarter mit an den Arm gegeben ;) ).
Soweit kann es aber nur kommen, wenn ein solch komfortables Gerät der Masse zugänglich gemacht wird. Und auch wenn der Anschaffungspreis recht günstig ist - ich als Studentin habe nicht eben mal 120 Euro im Monat übrig, um mir davon die Sensoren leisten zu können. Und stellt euch dann dazu das Szenario vor, wenn dann der Sensor nicht 14 Tage durchhalten würde...
Das Libre ist noch nicht gelaunched (apropos: Der Shop soll zwischen Anfang und Mitte Oktober online gehen. Wenn ich ein genaues Datum hätte, würde ich es euch geben!), und bei den Krankenkassen ist es noch lange nicht angekommen. Wie lange das dauert und ob die Krankenkassen es in naher Zukunft übernehmen wollen, ist fraglich.
Mein Sensor ist getaped, und dennoch gehe ich im Moment jeden Tag davon aus, dass er nicht durchhält. Hält er durch, ist es ein tolles Gerät von dessen Message und Funktion ich überzeugt/ absolut geflashed bin!
Ich kann euch nur empfehlen, das System auf jeden Fall zu testen, sobald ihr könnt und zu schauen, wie eure Haut auf das Pflaster und das Scannsystem reagiert. Ich war fast die einzige unserer Gruppe, in der sich das Pflaster derart fix gelöst hat und auch Abbott meinte, das ist nach ihren Beobachtungen eher die Ausnahme. Vielleicht hab ich also einfach ne schwierige Haut.
Wie ich getaped habt, sehr ihr übrigens auf dem Bild oben nochmal.

So, sollten noch irgendwelche Fragen sein, haltet euch bitte nicht zurück!!!
Danke für die Aufmerksamkeit und "YEAH!" an alle, die es bis hierher geschafft haben!

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Mittwoch, 25. Juni 2014

My Diabetes - Blutzuckermessgerät: Tschüss und Hallo!

Moin!

Wie ihr sicherlich irgendwann hier mal mitbekommen habt, trug ich nun mit kleinen Test-Ausnahmen seit März 2013 durchgehend das Accu Chek Aviva Nano mit mir herum. Es scheint perfekt, weil klein, simpel, schwarz - mag ich.
Aaaber! Es gab eine Sache, die mich seit langem gestört hat. Nämlich, dass es keine Teststreifenbeleuchtung gibt. Und so lernte ich das One Touch Verio IQ kennen und hatte eine Vision... die mir leider keiner Erfüllen wollte. Bei One Touch ging keiner ans Telefon und auf meine Mails wurde leider auch nie reagiert. Und so blieb ich auf meinem Accu Chek sitzen.
Bis die liebe Aleks mir, als ich vor einigen Wochen in Köln war, ein Geschenk in die Hand drückte und mich zum Messgeräteglücklichstenmenschen der Welt machte :D Denn sie schenkte mir ein Verio IQ und vorher hat sie die Verpackung glitzernd beklebt. SO GUT :D . Und jetzt hab ich das. Und benutze es. Juhu! Danke Aleks!

Das Tolle beim Verio ist wirklich, dass es ähnlich klein ist, wie mein bisheriges Gerät, aber eben die Beleuchtung hat. So geht auch bei Dämmerung kein Blut daneben. Außerdem braucht man für die winzigen Teststreifen viel weniger Blut. Mit der weißen Außenhülle konnte ich mich schnell anfreunden. Mal schauen, wann ich das erste Mal mit einem leeren Messgerät da stehen werde, denn aufladen muss man es per USB, und ich bin vergesslich. Aber ich bin auch ständig am Rechner. Also... sollte ich das schon irgendwie hinbekommen ;)












Donnerstag, 15. Mai 2014

Hallo, mein Name ist G4. Dexcom G4.

Leute!
Bevor es hier mit dem Normalprogramm weitergeht (und ich weiß, ich bin mit der Bloggerweek voll im Verzug), kurzes Annoucement an euch.

Seit ca 3 Stunden liegt ein Dexcom G4 Sensor in meinem linken Arm. Ich habe 2 Sensoren und das System kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen.
Es ist spannend. Es ist neu (bisher hing noch nie irgendwas an mir). Es sieht ungewohnt aus. Es ist super interessant.

Das isser.
Jetzt steht mir die erste Nacht damit bevor. Ich platze vor Neugier. Wie wird mein Bz-Verlauf nachts durchgängig sein? Morgen früh werde ich es zum aller ersten Mal sehen können.
Ich hoffe, ich kann in den nächsten Tagen meine Therapie analysieren und auch beim Training schauen, was sich BZ-Technisch noch verbessern lässt. Natürlich wird sicher der ein- oder andere Post dazu kommen.
Stay tuned!

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Sonntag, 11. Mai 2014

Probier's mal mit Disziplin...

Moin Leute!

Dass man nicht immer mit dem Diabetes-Monster kämpfen muss, sondern sich auch ab und an frei nehmen darf, haben wir inzwischen geklärt. Dass man sich trotzdem ausreichend damit beschäftigen sollte, gerade in Zeiten, in denen es nicht so gut funktioniert, auch - zumindest, wenn man sich nen Funken um seine eigene Gesundheit schert.
Und obwohl ich den Diabetes voll in meinem Leben akzeptiert habe, habe ich manchmal meine Schwierigkeiten damit, ausreichend Disziplin für mein Diabetes-Management aufzuweisen.
Gerade weil ich aktuell keinen geregelten Alltag und dazu in zwei Städten gleichzeitig lebe, tritt das disziplinierte Umgehen mit den Werten öfter in Vergessenheit. Dazu kommt, dass ich nach wie vor in einer leichten Remissionsphase bin und das, was gestern genau richtig war, heute zu viel Insulin sein kann - ich spritze also nach wie vor sehr vorsichtig. Die "Rechnung" dessen habe ich am letzten Freitag in meiner Diapraxis bekommen.
HbA1c 8,1.
Und ja, obwohl die Bedeutung dieser Zahl von vielen Faktoren abhängt und die Zahl ALLEIN betrachtet nicht wirklich eine große Aussage hat, ärgert mich natüüürlich die Acht vor dem Komma. Weil ich weiß, dass da viele Schwankungen mitgespielt haben und ich den BZ häufig bewusst etwas höher hielt. Und ich weiß, dass ich trotz meiner aktuellen Situation dennoch wieder ein wenig mehr Disziplin in die Sache kriegen muss, um die großen Schwankungen zu verhindern, um Muster zu erkennen, um ein wenig mehr Routine reinzukriegen.
Ihr wisst, ich bin großer Fan von mySugr, einer App mit der man ein virtuelles Blutzuckertagebuch führen kann. Dennoch habe ich mich jetzt dazu entschieden, dass ich mich erst einmal einige Zeit zum Tagebuchschreiben von Hand zwingen werde. Erstens, weil ich noch nie ein schriftliches Tagebuch geführt habe und zweitens, weil ich glaube, dass ich so mein Diabetes-Management etwas auf Zack bringen kann.
Tagebuch der Wahl wurde übrigens folgendes (s.Bild), weil ich dort alles auch grafisch eintragen kann und mir das wichtig war.

Führt ihr schriftliches Tagebuch oder seid ihr mittlerweile komplett zu den Apps oder Softwares gewechselt? Glaubt ihr, dass mich das mehr motivieren kann?

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Montag, 24. März 2014

Verknüpft euch!

Moin!

Cool. Endlich, endlich ist es soweit. Lange habe ich darauf gewartet. Es gibt Tagebuchapps fürs Smartphone. Und es gibt Messgeräte. Die kannten sich bisher noch nicht, haben auch nicht die gleiche Sprache gesprochen. Aber meine großartige Tagebuchapp mySugr kann seit neustem fließend "Messgerätisch" sprechen. MySugr spricht aber nicht jeden Dialekt. Nein, nur den von zwei bestimmten Geräten aus der Sanofi-Familie, BGStar und iBGStar, die jeweils beide mit Smartphones verbunden werden können.
Das Tolle ist: sowohl Messgeräte als auch App können ohne Kostenaufwand beschafft werden. Dazu hab ich euch weiter unten noch einen Link.

Schade ist nur, dass sich das iBGStar nach wie vor nur per Adapter mit dem iPhone 5 verbinden kann und hier noch nichts neues auf den Markt gekommen ist. Würde es das Messgerät fürs iPhone 5 geben, wäre meine Kombination festgemacht. Perfekt, supereasy und jetzt auch noch mit meiner Tagebuchapp kommunizierend. Aber so - nur mit Adapter - leider nein. :( Ich möchte einfach keinen Kompromiss benutzen, um meinen Blutzucker zu messen und meine Therapie zu analysieren.

Glücklich schätzen können sich also nun alle, die die Sanofi-Geräte in Kombination mit der App bereits genutzt haben oder die, für die sich die Geräte eignen.
Ich werde noch ein wenig warten und hoffen.
Hier könnt ihr euch anschauen wie alles funktioniert, könnt euch die App oder die Messgeräte kostenlos besorgen.


Ich bin gespannt, was dieses Jahr noch so passiert. Es ist viel los im Diabetes-Bereich!!!


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Montag, 3. Februar 2014

Hallo, neuer Freund!

Moin!


Letzte Woche hatte ich endlich Mal wieder die Möglichkeit, bei meiner lieben Diaberaterin vorbeizuschauen, denn ich war ja in Berlin.
Ich hatte viel zu erzählen, schließlich war ich das letzte Mal im September bei ihr. Auch mein HbA1c wurde gemessen (7,1) und ich bin schön im Labor unterzuckert, woraufhin ich mit Apfelsaft und einem Keks im Wartezimmer von neidischen Blicken umgeben war xD

Zurück zum Thema: Hatte wie gesagt viel zu erzählen, vom WDD, vom T1Day, vom Bloggen, von mir... und natürlich wollte sie sich auch meine Werte anschauen und ich erwähnte die UZ in der Nacht.
Sie meinte nach Überblicken meiner Werte bei mySugr, es wäre jetzt soweit, eine andere Basalversorgung auszuprobieren und schlug Levemir vor, ein Analoginsulin, bei welchem der Pen zufällig super zu meinem Geldbeutel passt :P


Meine Diaberaterin erzählte mir, dass Levemir eine gleichmäßigere Wirkungskurve hätte und ich so eventuell besser durch die Nacht käme und mit gleichmäßigeren Werten zu rechnen hätte. Außerdem ist die Wirkungsdauer eine längere.
Was hatte ich zu verlieren?
Sie gab mir zwei Fertigpens Levemir mit und bat mich, Bescheid zu geben, wenn mir etwas positiv auffallen sollte. Ansonsten sollte ich bei Huminsulin Basal bleiben (einen neuen Basalpen brauche ich dann so oder so).
Bisher spritzte ich 11 IE Huminsulin Basal abends gegen 23Uhr. Und genau so sollte ich es mit Levemir machen.
Da ich gerade krank bin und die Werte etwas verrückt spielen, konnte ich noch nicht wirklich viel bemerken. Allerdings sind mir zumindest zwischen Dienstag und Freitag gute Nüchternwerte aufgefallen. Und das ist ja immer positiv.
So werde ich jetzt weiter testen, bis die Pens leer sind, und dann schauen, was ich machen werde. Ich halte euch mit Sicherheit auf dem Laufenden.

Habt ihr Erfahrungen mit Levemir oder Tipps für mich?
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Freitag, 26. Juli 2013

Tine testet - FreeStyle InsuLinx

Moin Welt!


Dieses Päckchen erreichte mich heute! Habe mich sehr gefreut, dass das FreeStyle InsuLinx jetzt bei mir eingezogen ist. Man kann es momentan kostenlos zum Testen anfordern und das habe ich getan. Ich bin sehr gespannt auf das Gerät und was mich erwarten wird.  Der Testbericht folgt natürlich bald.

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Samstag, 13. Juli 2013

Houston we have landed... on Facebook

Moin Welt!
Jaaaa.... ich bin der Menschenmasse Richtung Facebook gefolgt und administriere nun dort eine Like-Page für mein kleines Baby hier.

Hier  gehts lang! 

Ich hoffe, ihr kommt mit, und schaut, was es dort noch so geben wird :)
Zusammen mit der Facebook-Page gab es hier ein paar kleine visuelle Veränderungen. Ich hoffe, es ist jetzt übersichtlicher.



Bis dann!

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Donnerstag, 4. Juli 2013

MyDiabetes - Meine neuen Pens

Tach Welt!

Gestern in der Schulung haben wir über Insulin spritzen gesprochen, und meine Beraterin fragte in die Runde, was wir noch so zu Pens zu sagen hätten. Ich meinte, ich fände meine Fertigpens scheiße und möchte endlich hübsche umweltfreundliche Pens haben!


Und so sind wir nach der Schulung runter in die Praxis, sie hat geschaut welches Insulin ich spritze und hat mir die Pens gezeigt. Und dann durfte ich mir einfach welche aussuchen. Geworden sind es die SAVVIO Humanpens von Lilly.  Hellblau und rosa. Ich wollte nicht schon wieder schwarz und rot nehmen... das ist immer meine erste Wahl und langweilig. Hellblau ist für das Basal und rosa für das Bolusinsulin.
Die Pens machen auf jeden Fall was her. Der gute Finn hat bereits darüber berichtet.
Sie sind wirklich sehr leicht, mein Freund nannte auch als allererstes "Plastik!", aber es ist eloxiertes Aluminium, aus was die Pens sind. Dabei ist noch ein kleines Etui, allerdings weiß ich nicht, was ich damit anfangen soll, da ich es unpraktisch finde, den Pen in einem extra Etui mit mir rumschleppen zu müssen. Daher versteh ich das nicht so ganz...
Zurück zu den Pens! Leicht, hübsch, und der Knopf!
Ich musste ein paar Einheiten Insulin verprasseln, weil ich nicht geglaubt habe, dass durch so leichtes drücken da was rauskommen kann! Ich bin wie gesagt bisher nur Wegwerfpens gewöhnt und da hab ich schon ab und an verkrampft drücken müssen, damit da was passiert. Jetzt ist das Vergangenheit! :)
Ich kanns kaum erwarten die Pens zu verzieren! Der blaue soll kleine Leuchtsterne allover bekommen! Und der rosa Pen soll mit kleinen Einhörnern und Regenbögen beklebt werden :)
Jetzt muss ich solche Sticker nur noch finden!

Bin echt glücklich endlich richtige Pens zu haben! Finde es nur krass, dass die Kartuschen in der Apotheke teurer sind als die Fertigpens... oder liegt das an Lilly?

Naja, naja!

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Sonntag, 26. Mai 2013

Immer wieder Sonntags

|Gesehen| Blade Runner
|Gelesen| Filmtheorie zum Thema Haut und Kontakt
|Gehört| lastfm sagt: She&Him (ich liebe das neue Album!), Daft Punk, Rhye
|Gegessen| Porridge, Schokotrüffelkuchen von Starbucks, Maiskolben vom neuen eigenen Grill!
|Getrunken| Wasser, homemade Ice Tea, Frühstücksshakes mit Mohn
|Getan| Sport, Shooting, Zeitpläne schmieden
|Gedacht| stressig, aber gut
|Gefreut| über meinen HbA1c von 6,9! über ein ganz cooles Shooting
|Geärgert| über Regen und Kälte
|Gewünscht| dass die Tage mehr Stunden haben
|Gekauft| Outfit für ein Shooting, Basics beim Bioladen
|Geklickt| Twitter, Pinterest

Porridge mit Mohn, Datteln und Mandeln

Snapshot vom Shooting

Bioladen-Haul - alles von meinem eigenen Geld gekauft

Spaziergang und Locationscouting












































































PS: Ab jetzt gibts neben meinen regulären Posts jeden Dienstag den "DiabetesDienstag" bei mir. Facts, News, Gedanken zum Thema.

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Sonntag, 19. Mai 2013

Immer wieder Sonntags...

|Gesehen| ESC 2013
|Gelesen| Susan Sontag - On Photography
|Gehört| lastfm sagt: Daft Punk, Rhye, Anamanaguchi
|Gegessen| viel Porridge zum Frühstück, Nougat ausm Eimer, leckeren Salat mit Couscousbällchen
|Getrunken| Wasser, homemade Ice Tea
|Getan| Sport, Shooting geplant, geschwitzt
|Gedacht| blöde Zeit
|Gefreut| über mein neues Smartphone - iPhone 5 - und die vielen neuen Möglichkeiten, die mir damit offenstehen
|Geärgert| über DM, Heuschnupfenanfälle, Regen
|Gewünscht| dass bald alles entspannter wird
|Gekauft| Sandalen und einen To-Go-Becher für meinen Eistee
|Geklickt| wenn, dann Twitter

Ein TOPF Nougat

Auf dem Weg ins Fitnessstudio

Endlich!

Super Salat 

Samstag, 18. Mai 2013

Erster Eindruck: MySugr für iPhone

Hallo Welt!

Nach langem Warten hat mich letzten Donnerstag endlich mein neues Smartphone erreicht. Es wurde ein iPhone 5.
Eine der ersten Apps, die gleich an diesem Tag runterlud, war mySugr. Sehnsüchtig habe ich darauf gewartet, endlich diese BZ-Tagebuch-App zu testen, von der alle schwärmen.
Die App und die Benutzung an sich sind gratis. Für 4,49€ im Monat oder 39,99€ im Jahr wird man zum "Pro", zusätzliche Features werden freigeschalten.

Ich teste seit Donnerstag erst einmal die Gratis-Version (nach dem großen letzten Update). Sollte ich dann immer noch mehr Funktionen benötigen, kaufe ich sie mir einfach dazu. Dieser Post wurde nicht gesponsert und ich stehe in keinem geschäftlichen Kontakt mit den Menschen von mySugr.

Das Design ist toll. Für mich als Mensch, der auf soetwas großen Wert legt, ein Pluspunkt. Keine BZ-Tagebuch-App, die ich bisher getestet habe, war so hübsch und übersichtlich gemacht.
MySugr erklärt sich von selbst, die Bedienung ist ganz intuitiv.
Es gibt den Homebildschirm, bei dem man neue Einträge machen und einen Überblick über die letzten Tage bekommen kann. Dort wird man auch vom Diabetes Monster begrüßt, welches man im Laufe jeden Tages zähmen und lahmlegen muss mit den Punkten, die man für Einträge Sammeln kann. Je mehr Punkte, je mehr, detailierte Einträge hat man an dem Tag gemacht und je schwächer das Diabetes Monster. Putzige Idee.
Bei einem Eintrag kann man neben Datum, Uhrzeit und Ort den BZ-Wert, die KH-Menge, die man essen möchte, die Anzahl IE die man dafür spritzen möchte, die Basal-IE, mögliche Aktivitäten und ihre Dauer und Notizen eintragen. Zusätzlich kann man ein Bild vom Essen oder dem Ort, wo man sich befindet, machen, und dem Eintrag eine Stimmung (Müde, Nervös..) oder eine Tätigkeit (Sport, Party..) geben. So entstehen wirklich kleine Tagebucheinträge. Für jeden Punkt, den man eingetragen hat, gibt es Punkte, die wiederum zum Zähmen des Diabetes Monsters gesammelt werden.
Mein Homebildschirm heute Mittag nach dem Sport
Im Logbuch bekommt man einen Rückblick und eine Grafik über den Verlauf des BZ.
Die Analyse zeigt durchschnittliche Werte in einem Zeitraum von den letzten 24h bis über einen Monat hinweg, dadurch bekommt man einen Schnellen Überblick.
Natürlich können auch Reports als z.B. PDF exportiert werden.
Eine lustige Sache sind die angebotenen "Challenges", die bei Erfolg z.B. 3 Pro-Tage als Preis versprechen. Aktuell mache ich die "Sweat it Challenge" - innerhalb von einer Woche muss man an 3 verschiedenen Tagen eine sportliche Aktivität von mindestens einer Stunde Dauer eintragen. Für mich super, bin ich doch grade erst neu im Fitnessstudio angemeldet und muss den Sport so dringend in meinen Alltag integrieren. Gewinnen kann ich 3 Tage als Pro.
MySugr bietet alles Notwendige verknüpft mit tollen Zusatzfeatures, schönem, übersichtlichem Design und nem tollen, bemühten Support (z.b. via Twitter).





Bisher bin ich super happy mit meiner Wahl.
Bin gespannt, ob sich meine Meinung noch ändern wird.

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Donnerstag, 18. April 2013

Meine Bentobox

Hey Welt!

Heute möchte ich dir noch kurz meine neue Bentobox zeigen. Hier geht es ja auch ums Thema Essen. Die Box habe ich selbst von meinem eigenen Geld gekauft.

Was ist Bento?

Warum mache ich das?
Ich mag es, mir leckere Dinge von zu Hause mitzunehmen und sie dann in meinen Mittagspausen zu verspeisen. Es spart Geld, Zeit, schmeckt mir garantiert und ermöglicht mir eine gemütlichere Pause, weil ich entspannt essen und spritzen kann.
Jetzt sagst du mir: Da kannste doch auch normale Tupperboxen mitnehmen! - Kann ich, klar. Aber ich möchte meine Bentobox praktisch, groß, hübsch und dicht. Und das kann nun mal nicht jede x-beliebige Tupperbox.
Ich habe meine Bentobox von Monbento, einer französischen Marke. Es ist nicht soo einfach in Deutschland geeignete günstige Boxen zu finden, und da ich diese auf einer Reise schonmal in den Händen hatte, konnte ich auch beruhigt online shoppen!
Die Box fasst insgesamt 1l und besteht aus zwei getrennten Boxen, die hermetisch, spülmaschinen- und mikrowellenfest sind. Außen fasst es sich gummiert an, sehr angenehm. Zusammengehalten werden die Boxen durch ein festes Band.
Dazubestellt habe ich zusammenklappbare Stäbchen, die in der Box transportiert werden können, kleine Döschen für Soße, Trennstäbe und Silikonformen, die perfekt in die Boxen passen und in denen gegebenenfalls etwas gebacken werden kann!
Auch meinen Freund habe ich mittlerweile angesteckt, er hat die gleiche Box.
Ja, es war definitiv die Investition wert :)

Und jetzt lasse ich mal noch die Bilder sprechen. Ich hoffe, ich konnte den ein oder anderen vielleicht auch damit anstecken, öfter mal sein Mittagessen zu Hause vorzubereiten und mitzunehmen, Diabetiker oder nicht! :)


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Die Box!

auseinandergenommen

Die zusammenklappbaren Stäbchen im Platzspar-Modus!

Zubehör

Die Silikonformen