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Sonntag, 3. Juli 2016

Es läuft...

Ich laufe endlich wieder.
Ich laufe, tatsächlich sechs Mal die Woche.

Auspowern fühlt sich toll an!
Jeden Morgen um 9 Uhr laufe ich los, für eine Stunde. Bei mir um die Ecke ist ein Wald, es dauert zwei Minuten zu Fuß, bis ich ihn erreiche. Dort laufe ich. Rain or Shine, ich laufe. Laufe, laufe, laufe und nutze den Wald als kostenloses Open-Air-Fitnessstudio. Es tut verdammt gut. Endlich ein Stück Routine, endlich ein Stück Alltag.
Leute, ich, als ungefähr faulster Mensch der Welt, sage euch: Es gibt wirklich wenig Dinge, die sich SO gut anfühlen, wie sich bei guter Musik richtig auszupowern!

Während dem Laufen geht es mir gut. Danach geht es mir auch gut. Ich unterzuckere ja sowieso eher selten, wie ihr vielleicht mitbekommen habt. Denn eine Unterzuckerung gilt es für mich grundsätzlich immer zu vermeiden. Unterzuckerungen sind für mich das Schlimmste. Grade nachts, wenn ich schon geschlafen habe, machen Unterzuckerungen mich echt fertig. Leider unterzuckere ich im Moment häufiger nachts, davon berichtete ich auch diese Woche bereits. Dass das nervt, weil ich - trotz Tragen eines Sensors - natürlich von ebendiesem nicht geweckt werde, erzählte ich euch auch.

So. Und was machen wir nun? Klar ist: Ich hab keinen Bock, nachts immer zu Unterzuckern, weil durch den Sport plötzlich alles im Körper durcheinander ist. Klar ist wohl auch: Ich brauche an bestimmten Stellen wirklich weniger Insulin. Klar ist ebenfalls: Bewegung, Sport tut dem Körper gut, egal ob Typ 1 oder nicht. Ich versuche generell immer mindestens 10.000 Schritte pro Tag zu gehen. Jetzt kommen noch viele weitere dazu. Das ist toll! Weniger ist also keine Option. Klar ist außerdem: Macht man regelmäßig Sport, bemerkt man am und im Körper wirklich  recht schnell eine Veränderung.

Alles toll, jetzt muss ich nur noch ausloten, wo und wann ich wie viel weniger Insulin brauche! Wenn es mal so einfach wäre, wie es klingt. Das ist für mich die schwierigste Übung. Denn nerven und Zeit für Tests habe ich im Moment eigentlich wirklich eher weniger. Aber da es die Unterzuckerungen dringlichst zu vermeiden gilt, muss ich da wohl jetzt durch...

Montag, 9. März 2015

Immer wieder montags... oder so

Moin!

FRÜHLING!




















Okay, zurück zum Alltag. Im Moment fällt es mir schwer, den Alltag als das anzunehmen, was er ist: Vorlauf zur Bachelorphase. Das macht mir wirklich zu schaffen. Noch dazu wurde das komplette Semester-System auf den Kopf gestellt - die Bachelorphase dauert bis Ende September. Das heißt Bachelor zum Frühling, Bachelor zum Sommer, Bachelor zum Geburtstag, alles Gute! Dass es den ganzen Sommer einnehmen sollte, war nicht geplant und nervt mich tierisch.
Der Diabetes läuft gerade so nebenbei. Ich glaube sogar ganz okay, aber eigentlich würde ich mich gerne mal der Analyse meiner Werte widmen. Und noch etwas forschen, wegen dem Umkippen in der Dusche. Im Herbst dann, vielleicht.
Und obwohl mich die ersten Sonnenstrahlen gerade sehr glücklich machen und die nächsten Wochen viele tolle Dinge passieren werden, kann ich mich nicht so richtig freuen, weil irgendwie so vieles mitschwingt...

Was ist denn sonst so gewesen?


|Gesehen| Full Metal Alchemist Brotherhood, Regular Show, Sex & The City
|Gelesen| Bachelordinge
|Gehört| Action Bronson, Helium, Will Butler, Diana Ross, Madonna
|Gegessen| Lasagne mit Spinat, japanischer Schokokuchen, Hot Dogs
|Getrunken| Wasser, Bier, Cosmopolitans, Kaffee, Tee
|Getan| versucht, in meinen Alltag zurück zu kommen, aufgeräumt, Sonne genossen, geschlafen und endlich wieder gelaufen!
|Gedacht| Hallo, ich bin Tine und ich bin jetzt offiziell als Letzte im jahr 2015 angekommen!
|Gefreut| über die Sonne und den Frühling, obwohl ich meinen Wintermantel noch nicht beiseite legen möchte.
|Geärgert| über die Änderung im System.
|Gewünscht| dass am Ende niemand weint.
|Gekauft| no money, no buys.
|Geklickt| Tweetdeck

Und Neu:
|Geschrieben| Abfinden vs. Annehmen

Bei Instagram (@saytine) könnt ihr mich auch immer durch meine Woche begleiten, ein Foto ist schneller gepostet :)

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Lasagna, Lasagna






Kuchen!
Endlich wieder laufen!

Frühstück.

Sonntag, 30. November 2014

Immer wieder sonntags...

Ok,
alles geht im Moment sehr schleppend voran. Ich kann mich nicht auf meine Projekte und die Uni konzentrieren, was im Moment einfach funktionieren MÜSSTE. Ich kann mich nicht auf meine Werte konzentrieren, ich kann mich nicht auf den Blog oder auf mich konzentrieren. Blöd. Passend dazu sind wir schon so ziemlich mitten drin in der dunklen und kalten Jahreszeit. Oh Leute, ich sag es euch: Ich hab grade echt keine Kraft. Am liebsten würde ich nie wieder unter meiner Decke hervorkommen. Ist das ein ernsteres, tieferes Problem? Ich weiß es nicht.
In Leipzig zum Weltdiabetestag war es übrigens echt schön. Viel mehr Typ 1-Themen, als sonst. Und auch sehr vieles für Typ1-Kinder und deren Eltern. Ein sehr positives Erlebnis. Nächstes Jahr dann alle nach Düsseldorf!


|Gesehen| It's always sunny in Philadelphia
|Gelesen| Texte zur Ästhetik 
|Gehört| Beyoncé, Tops, The Cure
|Gegessen| Falafel, Käsefondue, Käsefondue, Käsefondue, Kapü mit Spinat, Kuchen
|Getrunken| Wasser, grünen Tee, Cosmopolitan, Heartini
|Getan| ich war absolut unproduktiv und habe nichts geschafft, außer bei einem Projekt, da bin ich wirklich sehr vorangekommen. Achso, und das Lauftraining habe ich wieder aufgenommen, in bitterer Kälte.
|Gedacht| Habe keine Lust auf den Weihnachtszirkus.
|Gefreut| über ein Konzert im Februar.
|Geärgert| darüber, dass ich nicht an November 2015 denken möchte.
|Gewünscht| dass diese blöde Phase vorbei ist.
|Gekauft| Essen
|Geklickt| Tweetdeck


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Laufen funktioniert wenigstens!

Weihnachtshölle Alexanderplatz

Winterlicher Kuchen


Was man nicht alles so tut...

Freitag, 15. August 2014

Es läuft!

Moin zusammen!

Ich konnte mich die letzten Monate nicht so gut um meinen Blutzucker kümmern, wie das vielleicht meine Bauchspeicheldrüse früher gemacht hat. Nicht ansatzweise. Deswegen habe ich mir für meine Wiederankunft in Berlin vorgenommen, an dieser Baustelle mal etwas zu arbeiten.



#Morningrun
Diese Woche habe ich meinen Vertrag im Fitnessstudio gekündigt. Die Zeit in Hamburg hat mich gelehrt, dass ich auch ohne vorankomme und trainieren kann, auch im Winter. Die Mitgliedschaft ist einfach unnötig geworden. Dafür habe ich diese Woche aber den Morningrun für mich entdeckt, also einen kleinen Lauf am frühen Morgen direkt nach dem Aufstehen.
Jeden Werktag habe ich es geschafft, um 8.30 das Haus zu verlassen und zum Volkspark um die Ecke zu laufen, um dort ein paar Runden zu drehen. Es war fantastisch! Musik an und los! Die Straßen sind noch leer, die Luft noch kühl und die Sonne ganz schwach. Perfekte Zeit zum Laufen.
Die ersten Tage hatte ich nach dem Lauf immer Werte über 200mg/dl. Hmm, Gegenregulation oder Insulinmangel?
Dann bekam ich von Ilka den Tipp, vor dem Sport flüssige BE zu mir zu nehmen und mir dafür auch einen kleinen Bolus zu geben, dies könnte den kleinen Anstieg abbremsen.
Mit diesem Tipp habe ich nach dem Laufen quasi wieder den Ausgangswert - perfekt also! Es läuft!
Jetzt kommt erst einmal das Wochenende (mit neuer Ausgabe von Weekendkitchen!), das bedeutet, ich mache zwei Tage Pause und beginne am Montag wieder von vorn.
Ich bin gespannt, ob ich das hohe Level an Motivation halten kann. Dabei helfen soll mir unteranderem eine wieder vollkommen aufgenommene Nutzung der mySugr-Tagebuchapp. Denn seit dieser Woche führe ich auch wieder strenger Tagebuch, als ich es die letzten Monate gemacht habe (...). Und das zeigt sich definitiv an den Werten, kann ich euch sagen!

Wie läufts bei euch im Moment?

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Montag, 26. Mai 2014

Läuft! Teil 2 - Der Wert will nicht hoch!!! - Lauf zwischen den Meeren 2014

Moin!

Gestern hatte ich euch ja hier von meinem tollen vergangenen Wochenende und dem Lauf erzählt.

Da ich die Möglichkeit hatte, vor, während und nach des Laufs ein CGM (nicht irgendeins, sondern das Dexcom G4!) tragen und mit 2 Sensoren kosten- und bedingungslos testen zu können, möchte ich jetzt aber noch detailierter über meinen Blutzuckerverlauf vor, während und nach meiner Strecke berichten.

Samstag früh wachte ich mit einem guten BZ von 110mg/dl auf. Ich hatte zum Frühstück ein Körnerbrötchen (laaange KH), für das ich keinen Bolus gespritzt hatte. Der Plan war, dass ich bis zu meinem Startpunkt am Nachmittag auf ca 200mg/dl komme und konstant bleibe, um Unterzucker sowie stärkere Überzucker zu vermeiden.
Und was soll ich sagen? Es hat erstmal überhaupt gar nicht funktioniert. Den ganzen Morgen und Vormittag über habe ich mir nach dem Frühstück Süßigkeiten, Saft und Obst reingestopft und war fast am Verzweifeln. Mein Wert wollte nichtmal über 130mg/dl gehen! Im Gegenteil - die meiste Zeit wabberte ich so um die 90mg/dl herum oder sogar darunter - Werte mit denen ich auf keinen Fall starten wollte.

Starke Nervosität löst bei mir vermutlich abfallenden Blutzucker aus. So ganz kenne ich mich auch nach einem Jahr noch nicht in jeder beliebigen Situation. Das war mir neu. Und es machte mich NOCH NERVÖSER!
Man riet mir, noch ein normales Brötchen zu essen und das tat ich dann auch, bevor wir zu meinem Startpunkt gefahren sind.
Bis nach Fahrdorf hat sich mein Blutzucker langsam im 200er-Bereich angesiedelt und blieb dort auch erstmal.
Und dann? Hat plötzlich alles wunderbar geklappt. WOOP WOOP! Während des Laufes bin ich konstant bei etwa 200mg/dl geblieben, nur zum Ende hin, als es nochmal richtig anstrengend wurde, hatte ich einen Anstieg auf 250mg/dl und dann nach dem Zieleinlauf einen direkten leichten Abfall auf ca 150mg/dl. Ich habe keine extra Sport-BEs benötigt und konnte den BZ gut hoch halten. Wow - ich bin immernoch verblüfft darüber, wie gut das geklappt hat!
Diesen Verlauf SO genau sehen zu können brachte mir unheimlich viel. Ich musste während des Laufes nicht messen, hatte unfassbare Sicherheit, weil ich die Tage vorher schon mit dem CGM üben konnte - einfach klasse!
Jetzt wünschte ich mir nur, dass dieses Teil für immer bei mir bleiben könnte...

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Sonntag, 25. Mai 2014

Läuft! - Zum "Lauf Zwischen den Meeren 2014"

Moin!


Wie ihr sicher auf Facebook, Twitter oder Instagram oooder als aufmerksamer Blogleser mitbekommen habt, war ich dieses Wochenende ganz im Norden Deutschlands unterwegs zum Lauf zwischen den Meeren!
Shirt und Schweißband sitzen. Flens flenst!
Es folgt ein langer Text, also haltet ein Getränk und vielleicht was zu knabbern bereit und setzt euch gemütlich hin :)

Der Lauf ist ein jährlicher Staffellauf von Husum nach Damp mit 10 unterschiedlichen Strecken.
Im letzten Jahr (da war meine Diagnose noch ganz frisch) habe ich sehnsüchtig online verfolgt, was unsere tolle Diabetestruppe da so getrieben hat. Dieses Jahr war ich selbst dabei. Und nicht nur ich. Aus einem Team wurden zwei!
Ich bin gerade echt geflashed vom Wochenende und möchte schnell alles niederschreiben und berichten. Eventuell habt ihr mitbekommen, dass ich mir im Vorfeld dolle Blasen an den Fußsohlen zugezogen habe und am Freitag noch unsicher war, ob ich überhaupt antreten kann. Aber ich habe alles überstanden - mehr dazu folgt:

Am Freitag sind die Läufer und Supporter der beiden POWERED-BY-INSULIN-Teams wieder nach und nach bei Bastian auf der Werft in Schleswig eingetrudelt, es wurden die Feldbetten bezogen, Pizza bestellt und gemütlich das ein oder andere Bier gegen die Nervösität getrunken. Außerdem wollten wir zusammen den Tag des Laufes koordinieren. Und da gab es ja auch noch die liebevoll zusammengestellten Goodiebags und das Wichtigste: jeder bekam sein Team-Shirt, welches beim Lauf zum ersten Mal ausgeführt werden sollte.


Alle da!
PIZZA!



















Die darauffolgende Nacht war für alle recht kurz, ich glaube, so ziemlich alle waren spätestens gegen 7Uhr wach und am Wuseln, die ersten Läufer waren da quasi schon unterwegs zum Startpunkt. Zwischenzeitlich hatten wir an der Werft ein "Kloblem" was dazu führte, dass ich an jenem Samstag so oft in der freien Natur pinkeln durfte, wie ich es sonst nicht einmal in einem ganzen Jahr schaffe. ;) Finn war sehr edel und mutig und hat versucht, die knifflige Situation selbst in die Hand zu nehmen. Später musste ein Fachmann gerufen werden und gegen Nachmittag war das Kloblem auch schon keines mehr.

Mein Startpunkt war Fahrdorf. Da ich aber erst gegen 12Uhr auf dem Weg dorthin sein sollte (ich erwartete, gegen 14Uhr den Staffelstab von Bente übernehmen zu können), hatte ich noch etwas Zeit auf der Werft. Und das war gut so. Ich habe nämlich den ganzen Vormittag damit verbracht, meinen Wert oben zu halten, um einen guten Startwert zu haben. Leider war das gar nicht so einfach, die Nervösität hat mich gepackt und meinen Blutzucker auch. Dazu habe ich hier aber noch detaillierter berichtet.
Mittags machte ich mich dann mit den tollen Supportern und den Läufern von Startpunkt 7 und 8 und mit Jan, der auch meine Strecke Nummer 6 laufen sollte, auf den Weg.

Ilka, Bente & Ich - Bild geklaut von mein-diabetes-blog.com ! <3


In Fahrdorf warteten wir einige Zeit. Allerdings konnte Jan den Staffelstab schneller in Empfang nehmen, da Klara aus dem Team 1 uns bald erreichte. Irgendwann war es aber soweit. Ich sah Bente am Horizont in die Wechselzone einlaufen und begann laut zu schreien und sie anzufeuern. Es war so aufregend und alles ging verdammt schnell! Ich steckte mir die Kopfhörer in die Ohren, drückte bei der Musik auf "Play", nahm den Staffelstab entgegen, drückte Bente, lief los und startete RUNTASTIC. MEINEFRESSE! Das war echt der Wahnsinn. Ich habe vorher noch nie an etwas vergleichbarem Teil genommen.
Meine Strecke ging von Fahrdorf nach Fleckeby und war 8,1km lang. Zunächst ging es entlang einer Landstraße, durch Dörfer über kleine, waldige Strecken, wieder durch Dörfer, nah am Wasser entlang, wieder durch eine Waldstrecke. Allgemein war sie sehr hügelig, es ging runter, hoch, runter, hoch. Ich fühlte mich wie in den Alpen von Schleswig-Holstein xD  Etwas, was ich so eigentlich gar nicht gut abkann. Zusätzlich hat die Sonne alles gegeben und hat mich gebrutzelt, was das Zeug hielt. Zwischendurch dachte ich, dass ich gleich umkippen würde, so warm war mir. Ein laufender Ofen! Außerdem muss ich noch erwähnen, dass ich beim Training vorher die Strecke von 8,1km noch nie erreichen konnte. ABER! Ich habe es geschafft! JAAA! Mit den Blasen des Todes an den Fußsohlen, mit knallender, stechender Sonneneinstrahlung von oben, der Blutzucker endlich konstant, gute Musik auf den Ohren - so habe ich es tatsächlich in einer Zeit von 1:02h geschafft. Der Zieleinlauf war der schlimmste und gleichzeitig schönste Moment. Ich bog um eine Ecke und sah vor mir einen riesigen Hügel, auf dem sich oben eine kleine Traube Menschen gebildet hatte. Ich dachte, die wollen mich verarschen! In dem Moment war ich so unfassbar schlapp und fertig und sollte zum Ziel den Berg hochlaufen??? PUH! Ich zog es durch. Und dann kam die erlösende Sekunde, die Übergabe des Staffelstabes an Annette. Es war der Hammer - ich konnte gar nicht fassen, dass ich es geschafft habe. Völlig fertig begab ich mich erstmal zum Getränkestand - der erste Becher Wasser ging direkt über meinen Kopf.




Nachdem ich mich kurz erholt hatte, fuhren wir nach Gammelby, wo wir wiederum Annette und Chris nach ihrem Lauf abholen wollten. In Gammelby wartete Matthias allerdings noch auf Annette und den Staffelstab. Chris war schon eingetrudelt, Wiebke schon längst los. Chris hatten während dem Lauf einige Unterzuckerungen eingeholt, aber alles ging gut aus. Matthias wurde mittlerweile schon echt hibbelig. Aber irgendwann konnten wir Annette am Horizont erkennen, unsere schwarzen Teamshirts mit dem grünen Aufdruck waren einfach unverkennbar. Ich schrie laut und feuerte Annette an, so gut ich konnte, und Annette gab auf die letzten Meter nochmal richtig Gas, sodass Matthias endlich loslaufen konnte.

Dann haben wir uns zu fünft auf den Weg nach Damp gemacht, wo der Zieleinlauf stattfinden sollte. In Damp endlich angekommen (es gab da leider erst Stau- und dann erhebliche Parkprobleme, der Lauf ist einfach ein unfassbares logistisch nur schwer Lösbares Ereignis für diese Stadt - aber es hat letztendlich alles funktioniert!) haben wir auch schon bald den Rest der Teams entdeckt und Team 1 beim Zieleinlauf nochmal kräftig angefeuert! Später, als Anton einlief, ist das ganze Team 2 mitgelaufen. Ein tolles Gefühl.

Nach dem wir die Urkunden abgeholt und uns etwas erholt haben, ging es für alle wieder zurück zur Werft nach Schleswig. Ich war und bin sehr zufrieden mit uns. Wir haben es alle geschafft, keiner wurde verletzt und die Staffelhölzer haben es ins Ziel geschafft (ich hatte meines am Anfang kurz verloren - ups!).
Auf der Werft gab es dann eeendlich die warme Dusche und das wohlverdiente feierliche Abendessen, sowie einige gute Feierabendbierchen (und Feierabendjägis). Aaah!

Am Sonntag habe ich etwas länger geschlafen. Meine Blasen taten sehr weh und ich hatte ein wenig Muskelkater in den Oberschenkeln. Aber das Wetter war gut und so machten wir uns nach einem leckeren Frühstück und nachdem in der Werft alles halbwegs klarschiff war an die Schlei auf, wo einige sich noch im Stand-Up-Paddling übten. Ich saß aber lieber am Wasser und hab den Tag Tag sein lassen, hab noch mit Wiebke ein Entenpäärchen gefüttert (Shout out an Enton & Mona <3) und ein Paar Fotos gemacht.
Gegen Nachmittag haben sich langsam alle auf den Heimweg begeben.

Leute, es war ein tolles Wochenende, von dem ich sicher noch lange zehren werde.


Ich danke an dieser Stelle Sebastian, Bente, Ilka & Finn fürs Übernehmen der Organisation.
Bastian für den tollen Schlafplatz.

<3 DANKE TEAM POWERED BY INSULIN - Sebastian, Bente, Ilka, Finn, Fredrik, Anton, Klara, Amice, Annette, Matthias, Chris, Jan, Bastian, Kathi, Wiebke, Rudi, Valerie, Sascha, Nathalie und all unseren Supportern!
Ohne euch wäre ich NIEMALS IM LEBEN gelaufen! Hätte mir vor zwei Jahren jemand gesagt, dass ich mal bei einem Lauf teilnehme, hätte ich dieser Person den Vogel gezeigt! Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder dabei sein darf.
Ich fand es auch toll, dass es sich angefühlt hat wie ein großes Team - und das waren wir auch!


Danke auch an Nintamed, Dexcom und mySugr, ohne euch wäre der Lauf nicht möglich gewesen.


<3

Auch, dass sich alle ständig nach meinen Füßen erkundigt haben - DANKE! Während des Laufes ging es (es sei denn, ich musste den Berg hoch oder über Kopfsteinpflaster). Jetzt ist es natürlich ein wenig schlimmer und schmerzhafter - aber es wird schon!


Die Erlebnisberichte der Kolleginnen und Kollegen:
Sugartweaks
Amice
Mein Diabetes-Blog
Sport mit Diabetes
Reisen mit Typ 1
Typ 1 live



LOVE LOVE LOVE

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& es folgen Bilder:

Schleswig - POWERED BY INSULIN - Finn rüstet sich für das Kloblem

Am Ziel in Damp angekommen! YEAH

Ostsee - TEAM POWERED BY INSULIN - Käthe (Team Sugartweaks) und meine Füße am Strand in Damp

Wiebke & ich - Anstellen zum großen Feierfressi - eine Runde Smartphones ;)
Geschafft!

Wiebke an der Schlei

Dienstag, 29. April 2014

Lauftagebuch #4

Moin Peeps und hallo Lauftagebuch!


Heute hab ich gleich die Strecke von gestern nochmal getestet.
Leider ging es mir extrem mies gleich zu Beginn, obwohl ich dachte, ich hätte heute alle möglichen Vorkehrungen getroffen.
Habe extra viel getrunken gestern Abend und heute Morgen, hatte noch eine halbe Banane vor dem Start, da ich mit 97mg/dl aufgewacht bin... Sogar meine Nase lief heute nicht so sehr wie sonst. Und trotzdem... in den ersten Kilometern war ich so extrem aus der Puste... das ging gar nicht klar. Ich wollte unbedingt weiterlaufen. Aber es ging überhaupt nicht gut.

Ich grüble jetzt, woran das lag. Liegt es daran, dass ich keine Trainingspause hatte? Oder daran, dass ich gerade generell viel im Kopf habe? Eigentlich habe ich ja vorher alle Vorbereitungen getroffen... hm.

Vor dem Lauf: 97mg/dl + 1 BE
Nach dem Lauf: 135mg/dl

Es bleibt auf jeden Fall spannend. Morgen geht es weiter. Bis dahin...
Hier noch ein Sitz-Video von unterwegs:




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Montag, 28. April 2014

Lauftagebuch #3

Moin ihr & hallo, liebes Lauftagebuch!

Heute gibt es wieder mal ein Lauf-Update von mir.

Mittlerweile ist es Ende April, in gut etwas weniger als vier Wochen ist der Lauf zwischen den Meeren. Wenn sich nichts ändert, werde ich eine Strecke von 8,6km laufen. Ich bin im Training. Habe mir für diese Woche (und die letzten Wochen bis zum Lauf) vorgenommen, jeden Tag zu trainieren. Am gespanntesten bin ich glaube ich selbst. Ob ich das schaffen werde?

Werteübersicht vom heutigen Lauf:
Vorher: 140mg/dl
Nachher: 190mg/dl

Woher der kleine Anstieg kam, kann ich gerade nicht wirklich sagen. Ich werde meine Werte aber diese Woche weiter akribisch beobachten. Aber alles was ich sagen kann ist: Besser, als ein Unterzucker.

Habe heute eine neue Strecke gefunden, die mir sehr gefällt. Vorbei an der S-Sternschanze durch die Lagerstraße (Gewerbegebiet), an der Messe vorbei in Planten un Bloomen und dort ein paar verschiedene Runden, z.B. durch den Japanischen Garten, und wieder zurück durch den Schanzenpark nach Hause. Wenn dann noch das Wetter passt, so wie heute, und ich meine Workoutplaylist (die eine Mischung aus Oldschoolsongs, lustigem Mist und Gute-Laune-Liedern ist) höre, macht das total Spaß. Für ein paar Fotos hat die Kondition auch noch gereicht.




Was ich nur gemerkt habe ist, dass ich definitiv gut hydriert sein muss, bevor ich beginne zu laufen. Habe ich am Tag vorher und morgens nicht genug getrunken, merke ich das spätestens daran, dass ich ziemlich schnell aus der Puste bin und einen trockenen Mund bekomme. Merke ich mir fürs nächste Mal.
Ich mache Sport übrigens am liebsten morgens, das boostet mich für den ganzen Tag, ist aus dem Weg und ich bin am fittesten.


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Donnerstag, 27. März 2014

Lauftagebuch #2

Liebes Lauftagebuch!

Gestern abend wollte ich nach dem Schlagzeugunterricht noch los.
Ha, so einfach wird es mir aber nicht gemacht hier. Ich glaube langsam, mein Körper will mich verarschen. Beim Wechsel von Alltags- zu Sportklamotten bin ich erstmal dezent unterzuckert. Danke, Körper! Find ich echt spitze! Konnte auch absolut nicht verstehen, wieso. Wobei... wenn ich recht überlege, bin ich am Schlagzeug vorher ziemlich abgegangen, hab doll gearbeitet und wurde auch gelobt. Eventuell kam es also von meiner außerordentlichen Armarbeit?
Fakt ist, ich musste dann essen. Es gab sparsam ein Fruchtquetschi und zwei TZ. Als ich merkte, dass es sich nicht besser anfühlte, gab es auch noch einen halben Haferflockenriegel. Ich hab mich wirklich zusammengerissen!
Kurz darauf nochmal den BZ gemessen : 100mg/dl. Dann ging es also los.
50 min war ich unterwegs. Davon bin ich tatsächlich auch eine Weile am Stück gelaufen.
Zu Hause nachgemessen war ich bei 150mg/dl. Finde ich in Ordnung.
Kann so weitergehen, nur bitte ohne UZ direkt davor. Ihr glaubt ja gar nicht, wie dumm man sich fühlt, wenn man vor dem Sport etwas Süßes essen soll.
Oh mann.

Mal schauen, wie es weiter geht...
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Freitag, 21. März 2014

Liebes Lauftagebuch... #1

 Moin, liebes Lauftagebuch.

Bald ist es soweit. Ende Mai werde ich beim Lauf zwischen den Meeren mitlaufen. Bis dahin gilt es noch einiges an Training abzuarbeiten! Denn ich möchte Spaß dabei haben und mich nicht quälen müssen.
Bisher klappt es eigentlich ganz gut. Zwei- bis dreimal die Woche ist mein momentanes Ziel.
Ich habe aktuell zwei Laufstrecken: Den Eppendorfer Weg hoch und runter (6km) oder den Schanzenpark (1 Runde = 1 km) entlang. Strecke 1 ist immer geradeaus, an netten Läden vorbei und gut beleuchtet, nur manchmal etwas stärker belaufen und außerdem kommt man an mehreren Pizzerias vorbei... ;) Strecke 2 ist abends recht dunkel da kaum Straßenlaternen, hat Kurven und Hügel und ist von der Strecke her easy absehbar. Abwechslung muss sein!

Durchschnittlich bin ich so eine Stunde unterwegs. Oft mit meiner Freundin im Schlepptau - zusammen kriegt man den Po noch einfacher hoch!
Von Laufen kann hier aber noch keine Rede sein. Die meiste Zeit gehen wir schnell, streckenweise wird gelaufen, zwischendurch machen wir Po-Übungen :) Soviel Zeit muss sein.
Momentan macht es so am meisten Spaß, durchlaufen geht noch nicht.
Die BZ-Werte machen toll mit. Vor dem letzten Lauf hatte ich einen Wert von 180mg/dl, danach einen Wert von 116mg/dl. Irgendwann anders hatte ich vorher 162mg/dl, danach 162mg/dl. Lustig, oder?
Scheint also alles zu funktionieren.
Muss ich nur dranbleiben...

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