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Montag, 23. Juli 2018

Was ist los? - Life Update Juli 2018

Moin zusammen,

ich bin noch da und melde mich mal wieder aus der Versenkung. Den letzten Post hier auf dem Blog gab's im März zu meinem Diabetesjubiläum. Ist die Zeit bei euch auch so schnell vorbei gegangen? Geht's euch soweit gut?


Da ich nun vorlesungsfreie Zeit habe, kann ich mich meinem Blogbaby wieder intensiver widmen und endlich, endlich die Blogposts fertig stellen, die sich in den letzten Wochen und Monaten so bei mir angehäuft haben. Ich habe nämlich immer eine ganze Menge zu sagen und zu erzählen, aber ich hatte einfach keine Energie und Zeit dafür, das ausgiebig zu tun und dann geht es leider unter. Ihr dürft euch also in den nächsten Tagen und Wochen (aka Sommerloch) auf so einige Beiträge von mir freuen.

Aktuell freunde ich mich mit dem Sommer an wie nie zuvor. Irgendwas ist anders als sonst. Und auch, wenn die Hitze meine Werte zeitweise durcheinander bringt, schaffe ich es irgendwie trotzdem, den Sommer, das Licht und die Zeit zu genießen.

Dass mich auch noch andere Themen neben des Diabetes beschäftigen, dürfte euch sicher bereits bekannt sein. Hier durfte ich für den Youtube-Channel von aufKlo Fragen zum Thema Menstruationstasse beantworten. Wenn das etwas ist, was euch interessiert, dürft ihr mir hierzu jederzeit Fragen stellen. Ich bin nämlich unter anderem auch Menstruationstassen-Expertin!

Ich warte gerade auf Post von meiner Krankenkasse. Warum kann ich euch hoffentlich bald erzählen!

In diesem Sinne halte ich mich heute kurz, denn ich habe wie gesagt einige Posts für die nächste Zeit vorbereitet beziehungsweise auch endlich Zeit, welche fertig zu stellen.

In der Zwischenzeit verlinke ich euch hier meine BSL-Artikel seit April, ich habe einiges geschrieben, wenn auch nicht hier direkt auf dem Blog:
In den Frühling rutschen mit Diabetes
Food Diary Teil 1 - Was esse ich wirklich?
Heuschnupfen, Taschentücher und Diabetes
Wenn das Vertrauen auf die Probe gestellt wird
Schwitzen, Hitze, Spritzen - Diabetes im Sommer
Die Macht der Geschichten
Rezepte: Sommergemüse auf Reisen

Einige Fragen habe ich noch an euch:
Sollte ich meine BSL-Artikel in Zukunft auch auf dem Blog veröffentlichen? Darüber denke ich schon etwas länger nach.

Lest ihr Blogs noch regelmäßig, wenn sie was posten? Oder seid ihr nur noch auf Instagram unterwegs (wenn ihr diese Frage lest, vermutlich nicht, haha)?
Welche Themen zum Leben mit Diabetes und den Schnittstellen interessieren euch gerade?

Viele Grüße

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Mittwoch, 9. März 2016

Ein neuer Sensor und warum ich im Moment keine ausführlichen Wochenend-Eventberichte mehr schreibe und das nichts mit den Events an sich zu tun hat

Moin!

-Reise- und Übernachtungskosten wurden von Roche übernommen. Ich darf frei entscheiden, ob und wie ich über dieses Wochenende berichte.-

Die Jahre ziehen so ins Land, bald ist mein Blog schon ganze drei Jahre alt und ich und er, wir haben inzwischen schon so einiges zusammen erlebt. Vieles davon kann man hier auf dem Blog natürlich nachlesen. Events, Reisen, ich bin wirklich schon viel rumgekommen mit dem Diabetes im Gepäck, das weiß ich sehr zu schätzen und es macht mich sehr dankbar, dass die Firmen inzwischen so auf uns Menschen mit Diabetes zukommen!

Trotzdem habe ich mich vor einiger Zeit entschieden, euch hier keine ausführlichen Wochenend-Eventberichte mehr zu schreiben, wie ich das am Anfang meiner Blogzeiten gemacht habe. Denn im Grunde sind solche Bloggerevents oft ähnlich aufgebaut. Bente hat euch letztens am Beispiel vom Roche International Event zum ATTD in Mailand erzählt, was da eigentlich alles so passiert. Ich muss euch nicht mehr sagen, wie viel Mühe sich die einzelnen Firmen mit dem Rahmenprogramm solcher Events geben, und wie sehr ich dies von Herzen zu schätzen weiß. Viele Blogger plus eine Firma treffen sich an einem Ort, tauschen sich aus, diskutieren, sprechen über neue, kommende Produkte, schauen sich vielleicht noch Produktionsstätten an und sprechen mit den Chefs, essen. Es nützt euch absolut gar nichts, wenn ich euch nach jedem Event erzähle, wie wundervoll die Gespräche, wie anregend und inspirierend die Diskussionen waren. Das ist irgendwann langweilig. Und langweilig mag ich nicht.
Der Austausch, der bei einem solchen Event passiert, ist für beide Seiten äußerst wichtig, damit die Firmen uns Typ-1-Diabetiker besser verstehen lernen. Ich bin sehr froh, dass die verschiedensten Firmen inzwischen auf uns Blogger zukommen und sich an uns herantrauen, mit uns Kontakt aufnehmen. Dass die Firmen dabei sehr viel Wissenswertes erfahren und das Gelernte auch bei ihren Produkten anwenden können, was uns wiederum zu Gute kommen kann, bekommen wir oft erst Jahre später am neuen Produkt selbst zu spüren. Was euch also am Ende etwas nützen kann, sind Produktneuheiten, Infos und allgemeine News der Firmen, die ich euch nach einem solchen Wochenende liefern kann. Die gehen in so einem ausführlichen Eventbericht allerdings leicht unter, wenn ich nebenbei vom Essen schwärme (und das kann ich gut, das ist quasi mein Hobby). Vor allem, wenn jeder Beteiligte einen ähnlichen Blogpost über so ein Wochenende schreibt, was ja schon durchaus manchmal passiert ist.


Ich möchte euch also wieder mehr mit Infos und Neuheiten versorgen, anstatt euch Fotos von meinem Event-Essen zu zeigen. 

Und deswegen lege ich damit direkt los.
Ich durfte am vergangenen Wochenende wieder zu Gast sein beim alljährlichen Roche Social-Mediendialog auf dem Schloss Hohenkammer in Bayern. Am zweiten Tag wurde uns das neue CGM-System vorgestellt, von dem ich bereits im Februar auf dem ATTD in Mailand gehört habe und schon ein paar Fotos auf Facebook zeigen konnte. Es ist von Senseonics und heißt Eversense und ist eine, wie ich finde, kleine Revolution. Ich werde euch jetzt alles darüber sagen, was ich bisher dazu erfahren habe.








Das System besteht aus einem Sensor, welcher mit einem kleinen Schnitt unter die Haut implantiert wird (dies muss ein Arzt machen) und dort 90 (bis zu 180) Tage sitzen kann. Der Sensor selbst kann nur messen und er muss täglich kalibriert werden. Um die Werte zu bekommen, muss man über den Sensor auf der Haut einen Transmitter befestigen. Dieser ist gleichzeitig die Energiequelle für den Sensor und nicht wasserfest. Das Pflaster, mit dem er befestigt wird, muss jeden Tag gewechselt und der Transmitter jeden Tag kurz aufgeladen werden. Der Transmitter sendet die Daten des Sensors an eine App auf Smartphone und/ oder Tablet. Es gibt keinen zusätzlichen Empfänger. Einerseits finde ich das super, da mein Smartphone eh mein ständiger Begleiter ist. Andererseits... sind die Akkus dieser Geräte bei jemandem, der viel mit dem Smartphone macht, oft eh schon nach ein paar Stunden Einsatz ausgereizt und mit einem toten Smartphone kann ich keine Werte empfangen. Von einem geklauten Smartphone möchte ich erst gar nicht sprechen.
Bei gefährlichen Werten vibriert der Transmitter am Arm und gibt so dem Träger das Signal, mal den Zuckerwert im Auge zu behalten. Der Transmitter an sich ist relativ groß und klobig (4 x 3,8 x1,3 cm). Das System wartet im Moment auf das CE-Zeichen und wird dann zunächst in anderen EU-Ländern gelaunched. Wann er zu uns kommt, konnte man uns noch nicht genau sagen. Gleiches gilt für Preise. Hier gibt es aktuell noch keine Infos! Es heißt nur, man wolle natürlich mit anderen Systemen auf dem Markt vergleichbar sein.


Lädt der Transmitter oder wechselt man das Pflaster oder hat ihn abgenommen, weil man z.B. schwimmen oder duschen geht, liefert der Transmitter später keine Werte nach. Für diese Zeit gehen die Werte leider verloren!
Das Pflaster ist vergleichbar mit normalen Sensitiv-Pflastern, die bei mir leider nie gut halten, schon gar nicht im Sommer, wenn ich schwitze.
Dennoch bin ich wirklich extrem neugierig auf dieses System, seine Arbeitsweise und Genauigkeit und brenne darauf, es selbst testen zu dürfen. Am liebsten hätte ich mich direkt unters Messer gelegt. Das dürfte allerdings in Wirklichkeit noch eine Weile dauern.
Einen ersten Erfahrungsbericht gibt es endlich hier von Sandrine Blue, die den Sensor im Rahmen der Studien als erste Person in Deutschland tragen durfte!

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Montag, 13. Oktober 2014

EASD 2014 mit Roche

Hallo allerseits!
Heute würde ich euch gerne nachträglich von meinem EASD 2014-Erlebnis mit Roche erzählen und ausführlich davon berichten, was so die Themen dieses Jahr waren.

Roche hat für diese Reise meine Reise- und Übernachtungskosten übernommen.

EASD ist die European Association for the Study of Diabetes. Jedes Jahr gibt es eine in einem anderen europäischen Land ausgetragene Veranstaltung dazu. Mit Messe, auf der die Pharmafirmen neueste Produkte und Errungenschaften vorstellen können, vielen Vorträgen und Symposien und Veranstaltungen rundherum zum Thema Diabetes. Dieses Jahr fand man sich in Wien zusammen und ich durfte dabei sein. Knapp einen Monat ist meine kleine aufregende Reise nach Wien bereits wieder her. 
An dieser Stelle nochmals danke an Roche Diagnostics für das Möglichmachen ebendieser. 

Montagmorgen, am 15.09. flog ich gegen 7Uhr Richtung Wien und fuhr quasi vom Flughafen direkt zum Veranstaltungsort des Roche-Mediensymposiums, dem Studio 44. Das Thema des Medien-Symposiums lautete ” Personalized Diabetes Management 2.0 – Interactively connected for an optimized therapy” und einige der wichtigsten Schlagworte für mich waren: Kosteneinsparung, Closed Loop, Bolusrechner, vernetzte Patienten, mHealth.
Im Studio 44 habe ich auch einige andere Lieblings-#dedoc-Menschen getroffen. Es gab Getränke und Snacks und gegen 10Uhr ging es mit der Veranstaltung und dem offiziellen Programm los. Die herzliche Moderation übernahm an diesem Tag Frau Ute Volkmann, Brand PR Manager / Global Strategic Marketing & Communications bei Roche. Die Veranstaltung fand natürlich komplett auf Englisch statt. 

Herr Prof. Dr. Danne vom Kinder- und Jugendkrankenhaus "Auf der Bult" in Hannover machte den Anfang. Ich freute mich auf seinen Vortrag, da er mir bereits beim CAMP D mit seinem offenen, ehrlichen Auftritt im Gedächtnis geblieben ist. Man merkt einfach, dass er seine Arbeit liebt und mit ganzem Herzen dabei ist, und das ist toll. Die Fragen, die er stellte, waren unter anderem: "Was erwarten Menschen mit Diabetes heute von Insulinpumpen und gibt es neue Lösungsansätze, die den Erwartungen zukünftig gerecht werden?" Er erzählte aus seinem Klinikalltag und bestätigte, dass die Angst vor Hypos nach wie vor groß ist unter Menschen mit Diabetes (was ich absolut nachvollziehen kann - Hypos sind für mich mit schrecklichen Gefühlen verbunden...). Es war interessant zu hören, dass Hypos doch auch bei Ärzten als größere Gefahr für den Körper angesehen werden, als zum Beispiel "mal" hohe Werte zu haben. Außerdem nannte er ein Ziel, welches er sich für die Diabetestherapie der Zukunft wünscht: mehr Pumpen (für Kinder unter 6 Jahren direkt). Er zeigte Studienergebnisse von langjährigen Studien, die zeigen, dass die Pumpentherapie auf lange Sicht die bessere Therapie für Menschen mit Diabetes ist. Warum ist das so? Mit Pumpen hat man eine größere Flexibilität in der Therapie, man kann seine Therapie seinem Leben anpassen und somit mehr im persönlichen Zielbereich sein. Außerdem muss weiter darüber nachgedacht werden, wie die Patienten ihre BE, FPE und Insulineinheiten richtig schätzen/ errechnen können, um die Therapie genauer zu machen. Er berichtete davon, dass ab Quartal 4 2014 neue Studien mit der Accu Check Insight beginnen werden. 

Als nächstes war Frau Dr. Signe Schmidt vom Hvidovre Hospital in Dänemark an der Reihe. Sie berichtete sehr ausführlich von einer Studie mit dänischen Patienten und der Nutzung von Bolusrechnern und die Wirkung dessen auf Werte, Therapie, HbA1c, etc. Ihre Ergebnisse waren eindeutig: die Blutzuckerwerte der Patienten waren bemerkenswert stabiler, der HbA1c hat sich bei vielen um ein Vielfaches gebessert. Benutzt ihr Bolusrechner? Ich habe ehrlichgesagt noch nie darüber nachgedacht, seit dem Vortrag von Frau Dr. Schmidt bin ich etwas nachdenklicher geworden. Vorraussetzung für eine erfolgreiche Boluskalkulation muss allerdings sein, dass die BE korrekt geschätzt werden können. Sonst nützt das alles nichts.

Der dritte Vortrag an diesem Morgen kam von Herrn Lars Kalfhaus von Roche Diabetes care Spain, sein Thema war "mHealth". Er berichtete zunächst von der Situation der Patienten aktuell. Wir haben zwar eine recht personalisierte Therapie, aber wie oft sehen wir unseren Diabetologen im Jahr im Schnitt? Vielleicht fünf Stunden - aufgerundet? Kann mobile Health hier zu einer kleinen großen Revolution werden oder ist es nur ein Trendwort? Für Herrn Kalfhaus ist es jedenfalls mehr, als nur Health-Apps. Er sieht die Vorteile bei einem besseren Workflow innerhalb und außerhalb der Praxen und erwartet, dass mHealth den Wert von Healthcare beim Patienten verbessern kann, während dabei sogar noch Kosten für die Kassen eingespart werden können. Hierfür benötigt man ein einfaches Selbstmanagementsystem für die Patienten, mit Unterstützung in Dosierungsentscheidungen und beim Identifizieren von Blutzuckermustern. mHealth ist mehr als nur Apps und Geräte. Mann muss es nur schaffen, das durch Studien angehäufte Wissen zusammenzubringen umd korrekt zu Nutzen. Auch hat er kurz das System emminens eConnecta angesprochen, was wohl in Spanien recht verbreitet ist. Emminens eConecta ist eine modulare und anpassbare Web-basierte Plattform, die personalisiertes Diabetesmanagement ermöglicht und dabei Werkzeuge bietet, die über die traditionelle Datensammlung hinausgeht. Unterstützung der Interaktion zwischen medizinischem Fachpersonal und Patienten soll gleichzeitig dazu beitragen, effektive Bereitstellung von Unterstützung zu organisieren. Ich kannte das System bisher nicht und es hat mich neugierig darauf gemacht, was wohl in Zukunft zu uns kommen mag und welches System mit wem und was kombinierbar und connectbar sein wird. 

Es folgte eine kleine Pause mit Fingerfood und interessanten Gesprächen. Unter anderem ließ ich mir von Roche-Mitarbeitern aus den USA das Accu Chek Connect Diabetes Management System vorstellen, welches zusammen mit der Insight Pumpe auf den Markt kommen wird und welches aus App und Onlineplattform bestehen wird. Der Patient kann dort seine Werte und Daten detailgenau eintragen (oder vom Blutzuckermesssystem übertragen lassen) und der behandelnde Arzt kann darauf zugreifen, sollte er ebenfalls damit arbeiten. Interessant und gilt es definitiv zu beobachten. Die Zukunft der Diabetestherapie könnte "in the cloud" stattfinden. 

Anschließend folgte noch die Podiumsdiskussion mit allen beteiligten Rednern. Hier ging es unter anderem darum, dass positiver Umgang mit dem Diabetes zusammen mit guten Erfahrungen und einer guten Therapie zum bestmöglichen Erfolg führen kann. Auch wurde darüber diskutiert, dass die Therapie mit Bolusrechner eben nur gut funktioniert, wenn die BE korrekt eingeschätzt werden können. Ich bin wirklich sehr gespannt, in welcher Geschwindigkeit sich all diese Wünsche und Ziele erfüllen werden und schaue sehr neugierig auf den EASD 2015. 

Im Anschluss fuhren wir zum Wiener Messegelände, wo uns Teil zwei des Tages erwartete: Das Roche Industriesymposium. Ich war bereits ganz schön erledigt vom ersten Teil des Tages aber dennoch gespannt. Die Vorträge beim zweiten Symposium waren definitiv noch etwas mehr "advanced", würde ich sagen. Unter anderem sprach John Pickup aus England über die Optimierung der Diabetestherapie, was haben wir, was kommt (wirklich!)? Herr Dr. Ziegler, ein weiterer, mir vom CAMP D in Erinnerung gebliebener Arzt, sprach ebenfalls über die großen Auswirkungen der Therapie mit Bolusrechner, er nannte hierzu noch die BABE-Studie mit Kindern und Heranwachsenden. Er sagte: "It works, if you use it". Verringerte Hypos, weniger notwendige Korrekturen, die Therapie mit Bolusrechner funktioniert, wenn der Patient korrekt geschult ist (ich sage nur: wer hatte FPE in seinem Schulungsprogramm?). Debbie Hinnen aus den USA hielt einen Vortrag darüber, wie wichtig es ist, dass man die Muster in seinen Verläufen erkennen und damit umgehen und sie behandeln kann. Sie hofft, dass Apps und connecting systems das Tagebuchschreiben für die Patienten vereinfachen und man so einfacher, schneller, bessere Daten zum Patienten bekommt. Dr. Lutz Heinemann, der mir vom Typ 1 Day in Berlin bekannt ist, versuchte dann in seinem Vortrag die Puzzleteile zusammen zu fügen. Er sagt, dass Diabetes eine data management disease ist und wir lernen müssen, unsere Therapiedaten ordentlich zu sammeln und aufzubereiten, um die Therapie optimaler zu gestalten. Für ihn ist mHealth das nächste große Ding: Frühwarnsysteme, besserer Umgang mit der Therapie, weniger Stress, weniger Risiko und Kostenreduktion sind seine Stichworte. Außerdem müssen wir uns die Frage stellen, WEM die ganzen gesammelten Patientendaten am Ende gehören und WER darauf zugreifen kann (eine sehr wichtige Frage, wie ich finde).

Alles in Allem war es ein sehr toller Tag mit vielen spannenden Vorträgen und neuen Denkansätzen, der mir sehr gefallen hat. Es ist gut zu sehen, wie engagiert Ärzte international daran arbeiten, die Diabetestherapie für uns zu vereinfachen und ich bin wirklich gespannt darauf, was davon in den nächsten Jahren Alltag wird und was Vision bleibt.

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Sonntag, 12. Oktober 2014

Erfahrungsberichte gebündelt - Flash Nachschlagewerk

Moinsen!

Bald wird es soweit sein und das FreeStyle Libre wird gelauncht. Ich kann es, wie viele von euch, kaum erwarten. Ein genaues Datum steht leider nach wie vor nicht fest.
Mein letzter Sensor sagte mir vor etwas über einer Woche lebewohl und ich sehne mir die Zeit des Nicht-Pieksen-Müssens herbei. Ich werde hier bis dahin die Erfahrungs-Blogposts zum Flash Glucose Monitoring von Abbott verlinken, damit sie alle an einer Stelle gesammelt sind. Wenn ihr noch mehr habt, immer her damit!

Sascha von Sugartweaks
Ulrike Thurm via mein-diabetes-blog.com
Matthias von Typ 1 Live
Marcel von iShinne
Tine von #icaneateverything

to be continued...

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Freitag, 26. September 2014

F-G-M, A-B-C und O-M-G! M-F-G, mit freundlichen Grüßen, die Werte liegen uns zu Füßen, denn wir stehen drauf!

Moin zusammen!


Ich will gar nicht allzu lange drumherumreden. Ich habe das Libre-System von Abbot kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen. Das Abbott FreeStyle Libre ist der talk of the diabetes town und ich hab euch lange mit Fotos geteased. Das lag aber nicht daran, dass ich nichts schreiben DURFTE (mann, die Gerüchteküche brodelt echt immer sofort, wa? :D), sondern schlichtweg einfach die circa drei Stunden, die ich pro Tag so übrig hatte in den letzten zwei Wochen, für ein wenig Schlaf nutzen wollte ;) Auch Diabetiker brauchen ihren Schlaf!
Außerdem war das Symposium von Abbott am Montag des EASD 2014 und ab da erreichten offiziell zum ersten Mal Infos zum Libre die Öffentlichkeit.
Hier ist also mein Erlebnis- und Erfahrungsbericht zum Flash Glucose Monitoring von Abbott. ACHTUNG - Es folgt Text.

WARNUNG: BITTE NICHT MIT EINEM CGM VERGLEICHEN!














Seit 6. September trage ich das Ding nun mit mir herum, mit einer kleinen Pause dazwischen. Abbott lud mich und einige andere Peeps im Rahmen des Launches in sieben Ländern und unter anderem eben Deutschland ein, das Libre gemeinsam mit Ihnen anzusetzen, zu testen und bei einem Wochenende in Berlin dann auszuwerten. Ich denke, ich habe jetzt genug Zeit damit verbracht und kann meine Beurteilung abgeben.



Die Technik, die begeistert
Das FreeStyle Libre (im Folgenden nur noch Libre genannt) soll kein billiges CGM sein oder durch günstigere Preise das CGM untergraben. Das Libre soll die Blutzuckermessung revolutionieren, das übliche Pieksen und die Teststreifen versuchen nach und nach zu ersetzen. Es ist die Zukunft, Leute! Aber mal zurück zum Anfang. Das Flash Glucose Monitoring Messsystem ist mit dem eines CGM zu vergleichen. Auch hier wird der Glukosewert mit einem kleinen "Messdraht" (5,0mmx0,4mm) im Zwischenzellwasser gemessen, nicht im Blut selbst. Das bedeutet, der gemessene Wert hinkt dem aktuellen BZ-Wert immer um plusminus fünf Minuten hinterher. Allerdings überträgt das Libre die Daten nicht permanent an den Empfänger, sondern nur bei Bedarf, das heißt, wenn man mit dem Empfänger über den Sensor scannt. Dafür speichert der Sensor die permanent gemessenen Werte für bis zu 8 Stunden und beim nächsten Scan hat man eine wundervolle Wertkurve auf dem Display. Den Trend kann das Libre genauso anzeigen, wie ein CGM, man hat also eine gute Übersicht über die aktuellen Werte und den Weg, den sie gehen.  Gescannt werden kann auch durch Kleidung.  
Im Moment ist es offiziell nur für Personen über 18 Jahre zugelassen. Die Studien für unter 18-Jährige sollen nächstes Jahr beginnen.

I want my diabetes gadgets to look pretty!
Wie sieht das Libre aus? Der Sensor an sich ist kaum größer als eine 2-Euro-Münze und weiß. Das Messgerät erinnert mich an das FreeStyle Insulinx, ist aber insgesamt wertiger, liegt bequemer in der Hand und fühlt sich auch besser an, das Display ist flexibel und glänzt ^^. Grau und weiß, naja, immerhin nicht orange.
Das Starterkit kommt mit zwei Sensoren für ca. 170 Euro und ein Sensor kostet ca 60 Euro. Abbott wird das System ausschließlich über einen eigenen Onlineshop vertreiben. Wer ein Jahresabo Sensoren kauft, spart pro Sensor ein paar Euro. Die Sensoren können dann in verschiedenen Intervallen zugesendet werden, womit sich dann auch die Menge an Versandkosten entsprechend vergrößert oder verkleinert. An sich eine gute Idee, aber ich bin noch skeptisch im Bezug auf die Haltbarkeit der Sensoren (dazu mehr weiter unten).
Der Sensor kommt einzeln verpackt zusammen mit der Setzhilfe, die aussieht wie ein umgedrehter Eierbecher. Dazu viele Bedienungsanleitungen und zum Gerät auch noch ein USB-Kabel und Adapter.

Let's do it! Und: wie fühlt es sich an?
Ich gebe zu, das Setzen machte mir zunächst kurz Angst. Ich habe sowas als Nicht-Pumpenträgerin noch nie vorher gesehen. Es hat was von.... Stempeln, aber wenn man drunter guckt, sieht man die Nadel. Man setzt den Sensor auf die Setzhilfe und drückt dann die Setzhilfe runter auf die Haut und zack - der Sensor sitzt am Arm (bisher ist er nur dort zugelassen!)! Kaum gespürt. Cool! Geht (vermutlich) auch mit Links! Das Pflaster klebt. Ich frage mich nur direkt von Beginn an: wie lange? Der Sensor an sich hat eine Tragedauer von BIS ZU 14 Tagen. Ich betone das so, weil er nicht verlängert werden kann (ich kenn doch eure Gedanken!). Ich war skeptisch. Das Pflaster selbst ragt nur wenige Milimeter um den Sensor herum heraus, fragwürdig, wie sich das im Zweifel zusätzlich fixieren lassen könnte. Ich hab das Ding aber direkt nach dem Setzen quasi vergessen, es trägt sich sehr angenehm. Wider Erwarten bin ich bisher auch kein einziges Mal daran hängen geblieben. Vermutlich ist er wirklich einfach flach!

Und dann?
Dann wird der Sensor mit Hilfe des Messgerätes aktiviert und nach einer Stunde kann man dann die ersten Werte scannen. Eine Stunde hat noch nie so lange gedauert!!! Haha. Aber in der Zwischenzeit kann man sich mit der Bedienungsanleitung anfreunden, Töne, Datum, Uhrzeit, Zielwerte und so weiter einstellen und sich freuen. Alles lässt sich übrigens ziemlich intuitiv, easy und schnell bedienen (sagt jemand, der vermutlich die Mehrheit eines Tages an elektronischen Geräten verbringt). Der Sceen könnte manchmal auf den Fingerdruck besser reagieren, aber damit kommt man klar.
Das Scannen geht super easy. Gerät an - scan - und TADAAA: Wert und Trend. Man muss das Gerät vor dem Scannen anschalten, dann scannen. Ich mach das stellenweise bis zu 40 Mal am Tag. Wer von euch würde sich 40 Mal am Tag in den Finger stechen? Ich auch nicht freiwillig. Aber mit dem Ding gehts so einfach, als würde man mal eben auf dem Handy die Uhrzeit checken. Eben mal schnell den Glukosewert checken. Mir ist es manchmal passiert, dass ich aus Versehen mit meinem Handy scannen wollte. Die Zukunft ist näher als wir denken... ;) Praktisch ist auch einfach die kontinuierliche Kurve. Zum Therapie überprüfen, anpassen und Werte im Zaun halten optimal.

Sagt es denn die Wahrheit?

Abbott selbst sagt, dass das Gerät nach einem Tag Einlegephase seine Genauigkeit erreicht hat. Bei mir war es immer mal so und mal so. Generell bin ich sehr zufrieden mit den Werten des Libre, ich habe am Anfang oft gegengemessen aber vertraue inzwischen dem Scan (nur bei zu hohen oder zu niedrigen Werten wird nachgemessen. Das kann der Empfänger übrigens auch.Und Ketone messen auch. Aber ich muss zugeben, ich mag die Teststreifen einfach nicht. Die verbrauchen mir zu viel Blut. Wobei, wenn man eh so selten messen muss.... meh. Ich weiß nicht.).



Wie lange hält er durch?
Also. Hm. Das ist eine der schwierigsten Fragen bei diesem Thema. Abbot sagt, der Sensor hält BIS ZU 14 Tage. Und das ist hauttypabhängig, was enttäuschen kann, wenn man so ne Kandidatin ist, wie ich. Das Pflaster begann sich direkt in den ersten Tagen leicht drumherum zu lösen, aber zunächst nichts dramatisches. Mein erster Sensor fiel dann nach 10 Tagen ab, und ich hab nicht mal jeden Tag geduscht und extra keinen Sport getrieben, weil ich vorsichtig mit dem Libre sein wollte. Tja, war dem relativ egal. Da war ich grade in Wien und hätte mir eigentlich gewünscht, dass er auf so ner stressigen Reise, wo ich nicht oft zum Messen komme, eher durchhält als abfällt. Mein zweiter sitzt jetzt aktuell seit 6 Tagen. An dem aktuellen Sensor musste ich am zweiten Tag tapen (siehe Bild). Ich gebe zu, er wurde durch das Event in Berlin extrem strapaziert. Ich saß zwei Stunden im Whirlpool. Zwar hatte ich den Arm die größte Zeit aus dem Wasser gehalten, dennoch - ein Experiment, dass leider nicht so richtig funktioniert hat. Abbot selbst gibt dem Sensor 30 Minuten unter Wasser bei 1m Tiefe. Als ich wieder in unserer #flashwg ankam, löste sich das Pflaster unten und man konnte unter den Sensor gucken. Ich habe mich entschieden es mit Tape zu versuchen und die Werte zu vergleichen und zu beobachten. Aber das ist eben das Gefährliche: Löst sich das Pflaster an einer Stelle, kann beim Duschen Wasser unter den Sensor laufen und den Kleber lösen. Und dann? Was, wenn das am dritten Tag passiert? Hmmm.

Tapey Tapey
Ich weiß von anderen Mitbloggern und auch von Abbott, dass ich da wohl eine der Ausnahmekandidatinnen sei und das Pflaster in der Regel gut bis sehr gut auf der Haut hält (und während ich meinem ersten Sensor noch hinterherwinke versuchen die anderen eine Methode zu finden, wie man das Pflaster lange nach Sport und Sauna ohne Klebereste von der Haut bekommt!).





PRO'S & CON'S und mein Fazit

PRO'S
-machen wir uns nichts vor: mit dem Libre kann man bequem, diskret, schmerzfrei und hygienisch seinen aktuellen Glukosewert ermitteln
-ich kann so oft messen, wie ich will
-ich bin mir meiner Werte sicherer, weil ich eine Wertekurve habe und nicht mehr nur einen herausgepickten Wert
-ich kann meine Therapie verbessern und analysieren, was welchen Einfluss auf meinen Blutzuckerwert hat
-es ist vergleichbar günstig
-es benötigt keine Kalibrierung, weil es schon In-House kalibriert wurde
-es ist einfach zu benutzen
-die Auslesesoftware ist einfach herunterzuladen, für Windows und Mac nutzbar, ganz gut auszulesen (aber ich möchte an dieser Stelle nicht genauer darauf eingehen)


CON'S
-wenn du mal länger als 8h schläfst, gehen dir Werte verloren
-ich muss trotzdem in gewissen Situationen noch meinen Wert mit Teststreifen und Blut bestimmen
-das Messgerät kann zwar Blutzucker und Ketone testen, aber es werden keine Stechhilfe, Ketonteststreifen oder Blutzuckerteststreifen mitgeliefert
-nicht viele verschiedene Tabellenansichten, nicht so detailliert wie gewünscht
-Messgerät hat eine einzige Helligkeitsstufe von der ich mich permanent "angeschrien" fühle
-lässt sich leider mit keiner Pumpe verbinden
-es gibt (noch) keine Hüllen, Schutzfolien, Taschen, Accessoires... Das Display und das Gerät sind nach wenigen Tagen herumtragen zerkratzt
-Kontrollzwang kann begünstigt werden
-ist das Pflaster durch, ist das Pflaster durch
-Sensor kann nicht verlängert werden

Ich bin vollkommen davon überzeugt, dass das unsere sehr nahe Messzukunft sein kann. Das Libre ist toll! Vom ersten Tag an haben wir uns gut verstanden und es hat mir geholfen, meine Werte besser zu kontrollieren. Es hat mich flexibler gemacht (und mir wieder einen neuen Gesprächsstarter mit an den Arm gegeben ;) ).
Soweit kann es aber nur kommen, wenn ein solch komfortables Gerät der Masse zugänglich gemacht wird. Und auch wenn der Anschaffungspreis recht günstig ist - ich als Studentin habe nicht eben mal 120 Euro im Monat übrig, um mir davon die Sensoren leisten zu können. Und stellt euch dann dazu das Szenario vor, wenn dann der Sensor nicht 14 Tage durchhalten würde...
Das Libre ist noch nicht gelaunched (apropos: Der Shop soll zwischen Anfang und Mitte Oktober online gehen. Wenn ich ein genaues Datum hätte, würde ich es euch geben!), und bei den Krankenkassen ist es noch lange nicht angekommen. Wie lange das dauert und ob die Krankenkassen es in naher Zukunft übernehmen wollen, ist fraglich.
Mein Sensor ist getaped, und dennoch gehe ich im Moment jeden Tag davon aus, dass er nicht durchhält. Hält er durch, ist es ein tolles Gerät von dessen Message und Funktion ich überzeugt/ absolut geflashed bin!
Ich kann euch nur empfehlen, das System auf jeden Fall zu testen, sobald ihr könnt und zu schauen, wie eure Haut auf das Pflaster und das Scannsystem reagiert. Ich war fast die einzige unserer Gruppe, in der sich das Pflaster derart fix gelöst hat und auch Abbott meinte, das ist nach ihren Beobachtungen eher die Ausnahme. Vielleicht hab ich also einfach ne schwierige Haut.
Wie ich getaped habt, sehr ihr übrigens auf dem Bild oben nochmal.

So, sollten noch irgendwelche Fragen sein, haltet euch bitte nicht zurück!!!
Danke für die Aufmerksamkeit und "YEAH!" an alle, die es bis hierher geschafft haben!

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Freitag, 4. Juli 2014

ISCH FREUE MISCH!

Ahoi allerseits!

Momentan passiert wirklich viel. Meine letzten Wochen in Hamburg sind definitiv angebrochen. Dennoch werde ich hier wohl nie wieder richtig wegkommen. Stammtischbesuche und Übernachtungsaktionen sind bereits geplant und im Terminkalender verankert.
Aber ich freue mich natürlich auch wieder wahnsinnig auf Berlin, die Menschen dort und alles, was mich in den nächsten Wochen mit Berlin als meiner Homebase erwarten wird. Aufregend!



 
Ich wollte diesen Post kurz als Anlass dafür nehmen, euch nochmal darauf hinzuweisen, dass ich kommende Woche vom 11.-13.7. Gast beim CAMP D in Bad Segeberg sein darf und hoffe, ganz viele von euch dort zu treffen und einfach ein paar schöne Tage mit euch zu verbringen, Neues zu lernen, Sport zu treiben und einfach normal unter Normalen sein zu können. ;)

Wen seh ich nächste Woche?

Bis dahin x

Mittwoch, 25. Juni 2014

My Diabetes - Blutzuckermessgerät: Tschüss und Hallo!

Moin!

Wie ihr sicherlich irgendwann hier mal mitbekommen habt, trug ich nun mit kleinen Test-Ausnahmen seit März 2013 durchgehend das Accu Chek Aviva Nano mit mir herum. Es scheint perfekt, weil klein, simpel, schwarz - mag ich.
Aaaber! Es gab eine Sache, die mich seit langem gestört hat. Nämlich, dass es keine Teststreifenbeleuchtung gibt. Und so lernte ich das One Touch Verio IQ kennen und hatte eine Vision... die mir leider keiner Erfüllen wollte. Bei One Touch ging keiner ans Telefon und auf meine Mails wurde leider auch nie reagiert. Und so blieb ich auf meinem Accu Chek sitzen.
Bis die liebe Aleks mir, als ich vor einigen Wochen in Köln war, ein Geschenk in die Hand drückte und mich zum Messgeräteglücklichstenmenschen der Welt machte :D Denn sie schenkte mir ein Verio IQ und vorher hat sie die Verpackung glitzernd beklebt. SO GUT :D . Und jetzt hab ich das. Und benutze es. Juhu! Danke Aleks!

Das Tolle beim Verio ist wirklich, dass es ähnlich klein ist, wie mein bisheriges Gerät, aber eben die Beleuchtung hat. So geht auch bei Dämmerung kein Blut daneben. Außerdem braucht man für die winzigen Teststreifen viel weniger Blut. Mit der weißen Außenhülle konnte ich mich schnell anfreunden. Mal schauen, wann ich das erste Mal mit einem leeren Messgerät da stehen werde, denn aufladen muss man es per USB, und ich bin vergesslich. Aber ich bin auch ständig am Rechner. Also... sollte ich das schon irgendwie hinbekommen ;)












Donnerstag, 29. Mai 2014

WHAAAT?

Moin Leute!

WHAAAT? - So reagierte ich gestern, als ich auf das Onlineportal des BRIGITTE-Magazins ging und folgendes auf der Startseite entdeckte:


Da strahlt mir meine eigenes Gesicht entgegen xD

Jup, so siehts aus.
Seit gestern ist mein Artikel, den ich im Zuge des 60-jährgen Jubiläums der BRIGITTE für die Webkolumne "60 starke Stimmen" schreiben durfte, online. Ich war im Vorfeld wahnsinnig aufgeregt.
Freu mich jetzt riesig darüber, habe ich doch auch versucht in meinem Text gleichzeitig mein Erlebtes niederzuschreiben und Nicht-Dias ein wenig aufzuklären. Hoffentlich ist mir das gelungen.
Ihr könnt das Ganze hier nachlesen.


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Donnerstag, 15. Mai 2014

Hallo, mein Name ist G4. Dexcom G4.

Leute!
Bevor es hier mit dem Normalprogramm weitergeht (und ich weiß, ich bin mit der Bloggerweek voll im Verzug), kurzes Annoucement an euch.

Seit ca 3 Stunden liegt ein Dexcom G4 Sensor in meinem linken Arm. Ich habe 2 Sensoren und das System kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen.
Es ist spannend. Es ist neu (bisher hing noch nie irgendwas an mir). Es sieht ungewohnt aus. Es ist super interessant.

Das isser.
Jetzt steht mir die erste Nacht damit bevor. Ich platze vor Neugier. Wie wird mein Bz-Verlauf nachts durchgängig sein? Morgen früh werde ich es zum aller ersten Mal sehen können.
Ich hoffe, ich kann in den nächsten Tagen meine Therapie analysieren und auch beim Training schauen, was sich BZ-Technisch noch verbessern lässt. Natürlich wird sicher der ein- oder andere Post dazu kommen.
Stay tuned!

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Montag, 24. März 2014

Verknüpft euch!

Moin!

Cool. Endlich, endlich ist es soweit. Lange habe ich darauf gewartet. Es gibt Tagebuchapps fürs Smartphone. Und es gibt Messgeräte. Die kannten sich bisher noch nicht, haben auch nicht die gleiche Sprache gesprochen. Aber meine großartige Tagebuchapp mySugr kann seit neustem fließend "Messgerätisch" sprechen. MySugr spricht aber nicht jeden Dialekt. Nein, nur den von zwei bestimmten Geräten aus der Sanofi-Familie, BGStar und iBGStar, die jeweils beide mit Smartphones verbunden werden können.
Das Tolle ist: sowohl Messgeräte als auch App können ohne Kostenaufwand beschafft werden. Dazu hab ich euch weiter unten noch einen Link.

Schade ist nur, dass sich das iBGStar nach wie vor nur per Adapter mit dem iPhone 5 verbinden kann und hier noch nichts neues auf den Markt gekommen ist. Würde es das Messgerät fürs iPhone 5 geben, wäre meine Kombination festgemacht. Perfekt, supereasy und jetzt auch noch mit meiner Tagebuchapp kommunizierend. Aber so - nur mit Adapter - leider nein. :( Ich möchte einfach keinen Kompromiss benutzen, um meinen Blutzucker zu messen und meine Therapie zu analysieren.

Glücklich schätzen können sich also nun alle, die die Sanofi-Geräte in Kombination mit der App bereits genutzt haben oder die, für die sich die Geräte eignen.
Ich werde noch ein wenig warten und hoffen.
Hier könnt ihr euch anschauen wie alles funktioniert, könnt euch die App oder die Messgeräte kostenlos besorgen.


Ich bin gespannt, was dieses Jahr noch so passiert. Es ist viel los im Diabetes-Bereich!!!


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Mittwoch, 5. März 2014

Touched for the very first time!

Moin!

Heute soll sich ein kleiner roter Samtvorhang öffnen, man kurz den Atem anhalten und die Stimmung auf der Bühne aufsaugen.
Am myLife Diabetes Network Kick Off Wochenende wurde uns unter anderem ein neues Produkt vorgestellt. Ein Produkt, was euch auch interessieren könnte und von dem Prototypen schon eine Weile im Netz kursieren.

Ypsomed/ myLife launched vorraussichtlich 2015 seine erste eigene Pumpe. Die Ypsopump.

Und bevor ich euch mit einer kleinen Flut an Bildern überrolle, weil ihr natürlich alle das voraussichtliche Endprodukt gerne sehen möchtet, hier einige Mini-Facts zu dem Teil und warum sie für euch interessant sein könnte:
  • Es handelt sich bei der Ypsopump um eine Schlauchpumpe mit vorgefüllten Ampullen. Das heißt: Kein Befüllen mehr.
  • Die Pumpe hat ein Touchdisplay mit Icons (ohne Text)
  • Sie ist kleiner, leichter und dünner als alle anderen anwesend gewesenen Pumpen (Animas, Medtronic)
  • Es wird wieder Schutz-Silikonhüllen geben (s.u.)
  • Sie wird als erweiterbares Einsteigermodell gehandelt
Und jetzt will ich euch nicht weiter auf die Folter spannen. Bilderflut inklusive Größenvergleich zu meiner Hand, ahoi! (Und nicht vom "Not for human use"-Aufdruck ablenken lassen!)
Was ist euer Eindruck?


Ypsopump in meiner Hand - Größenvergleich xD







Dienstag, 4. März 2014

It ain't over till it's over...

Moin ihr!

Woran merkt man, dass die Remission vermutlich dann bald vorbei ist?
Daran, dass die Werte mit dem üblichen Spritzen immer unansehnlicher werden und man mehr und mehr korrigieren muss.

Top.

Ich vermute ja, dass das Levemir meine restlichen Zellen getötet hat :D Wissenschaftlich natürlich nicht bestätigt. Aber vielleicht hat mir meine DiaBeraterin mit dem Wechsel einen Gefallen getan.
Das ist ja aber auch genau das, was ich mir schon so lange wünsche. Endlich keine Remission mehr... Aber! Pünktlich zum ersten Geburtstag meines Diabetes Mellitus Typ 1 darf ich jetzt quasi Faktoren neu bestimmen, Basal austesten, BE-Wirkung und IE-Wirkung analysieren. Alles neu!
Dafür bräuchte ich ungefähr eine Woche Urlaub und gute Nerven. Nur blöd, dass ich mir die Zeit dafür aktuell nicht nehmen kann, und auch was Nerven angeht, ist mein Regal grade ziemlich leer. Dazu kommt, dass, wenn ich jetzt alles austesten würde, es sich vielleicht in ein paar Wochen wieder alles ändert, weil dann noch weitere Zellen gestorben sind.

Ichweißnichtwasichtunsoll :(
Die Frage ist jetzt also:
Was tun? Einfach weiterspritzen, bis die Zeit da ist? Wann merkt man, dass die Zeit da ist? Immer weiter blauäugig drauflos schätzen, ob es dieses Mal reicht und dann bei Bedarf korrigieren? Wie habt ihr das so gemacht? War euer Remissions-Ende aprupt, so dass ihr akut handeln musstet?
Erzählt mir mehr... ich hab keine Ahnung, wie ich jetzt vorgehen soll...

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Montag, 3. Februar 2014

Hallo, neuer Freund!

Moin!


Letzte Woche hatte ich endlich Mal wieder die Möglichkeit, bei meiner lieben Diaberaterin vorbeizuschauen, denn ich war ja in Berlin.
Ich hatte viel zu erzählen, schließlich war ich das letzte Mal im September bei ihr. Auch mein HbA1c wurde gemessen (7,1) und ich bin schön im Labor unterzuckert, woraufhin ich mit Apfelsaft und einem Keks im Wartezimmer von neidischen Blicken umgeben war xD

Zurück zum Thema: Hatte wie gesagt viel zu erzählen, vom WDD, vom T1Day, vom Bloggen, von mir... und natürlich wollte sie sich auch meine Werte anschauen und ich erwähnte die UZ in der Nacht.
Sie meinte nach Überblicken meiner Werte bei mySugr, es wäre jetzt soweit, eine andere Basalversorgung auszuprobieren und schlug Levemir vor, ein Analoginsulin, bei welchem der Pen zufällig super zu meinem Geldbeutel passt :P


Meine Diaberaterin erzählte mir, dass Levemir eine gleichmäßigere Wirkungskurve hätte und ich so eventuell besser durch die Nacht käme und mit gleichmäßigeren Werten zu rechnen hätte. Außerdem ist die Wirkungsdauer eine längere.
Was hatte ich zu verlieren?
Sie gab mir zwei Fertigpens Levemir mit und bat mich, Bescheid zu geben, wenn mir etwas positiv auffallen sollte. Ansonsten sollte ich bei Huminsulin Basal bleiben (einen neuen Basalpen brauche ich dann so oder so).
Bisher spritzte ich 11 IE Huminsulin Basal abends gegen 23Uhr. Und genau so sollte ich es mit Levemir machen.
Da ich gerade krank bin und die Werte etwas verrückt spielen, konnte ich noch nicht wirklich viel bemerken. Allerdings sind mir zumindest zwischen Dienstag und Freitag gute Nüchternwerte aufgefallen. Und das ist ja immer positiv.
So werde ich jetzt weiter testen, bis die Pens leer sind, und dann schauen, was ich machen werde. Ich halte euch mit Sicherheit auf dem Laufenden.

Habt ihr Erfahrungen mit Levemir oder Tipps für mich?
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Montag, 4. November 2013

Diabetes Update - Wie gehts mir denn eigentlich? Was ist so los?

Moin, moin!

In letzter Zeit ist es hier ein wenig still um mich geworden...Und das ausgerechnet kurz vor dem Weltdiabetestag.

Der Umzug nach Hamburg, der neue Job auf Zeit und die vielen tollen Menschen um mich herum haben mir die Tage und Wochen gefüllt. Dazwischen die (jetzt Fern-)Beziehung auf Trab halten, Besuch in Hamburg empfangen oder zurück nach Berlin tingeln.

Wie läufts da eigentlich mit dem Diabetes in der Zwischenzeit?

Um ehrlich zu sein, und ich war ja hier von Anfang an ehrlich, hab ich mich die ersten Wochen nicht großartig und besonders gekümmert. Erstmal mussten langsam die Kollegen und Freunde an das Thema herangeführt werden, und ich hatte zwischendurch nicht mal wirklich nen Kopf, mich großartig mit irgendwas zu befassen.
Das hat mit den Werten trotz Allem ganz gut geklappt.
Vor Allem hab ich viel mit Alkohol getestet. Ich weiß mittlerweile, dass es mit Bier am Besten klappt und dass ich mit Vodka und Rhabarbersaft auch super leben kann.

Als ich aber dann einmal Morgens nach dem Frühstück einen unfassbar guten Wert hatte, ohne auch nur eine IE gespritzt zu haben, wurde ich stutzig. Normalerweise hab ich Morgens den größten Insulinbedarf und muss auf jeden Fall zum Frühstück spritzen, das hatte mich ja schon früher ein Bisschen die Nerven gekostet... Ihr erinnert euch.
Am letzten Wochenende bin ich einmal so extrem unterzuckert wie schon lange nicht mehr, und am nächsten Tag wiederum musste ich lange kämpfen, um von einem hohen Wert wieder runter zu kommen.
Das hatte ich so alles schon lange nicht mehr. Und daher weiß ich für mich: Es verändert sich etwas. Ist die Remission vorbei? Die Zeiten des problemfreien Diabetesmanagements neigen sich wohl dem Ende zu, ich muss mich wieder mehr dem Thema zuwenden. Wie passend, dass das zusammenfällt mit dem Weltdiabetestag nächste Woche und dem Stammtisch letzte Woche. Ich werde also quasi gezwungen.

Und da wäre ich auch schon bei den Projekten für die kommende Woche 8.-18.11.:
Es wird Zeit, die Basalmenge auf ihre Passgenauigkeit zu testen und zu schauen, ob eine IE mich immernoch um ca 40mg/dl sinken lässt, oder ob sich da was geändert hat.
Diese Tests werd ich in der nächsten Woche durchführen, wo ich mich im "Urlaub" in Berlin befinden werde, gechillt alles testen kann und meine Schlüsse daraus ziehen werde, so dass ich hoffentlich bis zum WDD sagen kann, dass ich alles irgendwie wieder halbwegs managen kann... :D

Das ist jedenfalls jetzt erstmal der Plan. Und mySugr wieder mehr benutzen. *hust*

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Donnerstag, 8. August 2013

#diabrofist - es geht los! :)

Moin, Welt!

Letztens hatte ich euch doch vom Hashtag #diabrofist berichtet und was wir mittlerweile damit verbinden. Kurz gesagt ist es ein Zeichen dafür, dass wir uns gemeinsam nicht von dem kleinen Monster unterkriegen lassen. Weil wir Diabros sind!
 
Gestern im allwöchentlichen dedoc.de Tweetchat (das Transkript zum Nachlesen von gestern gibts hier) wurde endlich das Logo dieser gemeinsamen Aktion vorgestellt. Es wurde in einem kleinen Kreis über verschiedene Entwürfe gesprochen und ich glaube wir sind alle sehr zufrieden mit dem Ergebnis :) Aber seht selbst:

Das Logo :)


 
Na, was sagt ihr? Finde, es ist wirklich toll geworden und kann kaum erwarten, was noch mit dieser kleinen Aktion passiert! Hoffentlich wird sie ganz GROSS :)
Bald gibt es auch eine offizielle Website dazu, schließlich soll sich die frohe Kunde ja auch in die Welt hinaus verbreiten!

In diesem Sinne,

#diabrofist an euch alle :)

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Samstag, 13. Juli 2013

Houston we have landed... on Facebook

Moin Welt!
Jaaaa.... ich bin der Menschenmasse Richtung Facebook gefolgt und administriere nun dort eine Like-Page für mein kleines Baby hier.

Hier  gehts lang! 

Ich hoffe, ihr kommt mit, und schaut, was es dort noch so geben wird :)
Zusammen mit der Facebook-Page gab es hier ein paar kleine visuelle Veränderungen. Ich hoffe, es ist jetzt übersichtlicher.



Bis dann!

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Freitag, 12. Juli 2013

#diabrofist

Moin moin, Welt!

Heute möchte ich nur kurz vom Hashtag #diabrofist berichten. Eingeführt am 6. Juli von Matthias auf Twitter, um mir zu bestätigen, dass er meine neuen Pens schon gesehen hat :D Dann von mir weiterbenutzt am 10. Juli und dort vom #dedoc tweetchat aufgenommen und in die Welt hinaus verbreitet. Die #diabrofist ist eine Anlehnung an das klassische "Gib mir die Faust, Bro!". Schnell wurde während des Chats klar, dass die Community das als neues kleines Symbol für sich benutzen könnte, weil es ein Zeichen dafür ist, dass wir uns einerseits untereinander stärken und andererseits dem Diabetes ordentlich die Fresse polieren mit unseren Fäusten ^__^ Deswegen sind wir jetzt alle mehr oder weniger daran, uns an Logos zu versuchen, die bald Tshirts, Tassen oder Socken (hehe) zieren könnten.
Wenn jemandem da draussen was einfällt, immer her mir den Ideen. Sascha von Sugartweaks hat schon ne gute Idee gezeigt!
Und hier nochmal der Beweis wie alles auf Twitter seinen Anfang nahm.....  :D


Schön dran denken, ordentlich verbreiten, irgendwann wollen wir mal den Twitter-Trend beherrschen ;)
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Donnerstag, 4. Juli 2013

Update Haarausfall

Hallo Welt!

Es geht bergauf!
Mein Haarausfall wird leichter. Merkbar. Das freut mich sehr, vor allem, weil ich immernoch Haar auf dem Kopf habe.
Und ich glaube, es ist sogar etwas länger geworden!

Juhu!

Das war ein winziges Update!
#duckundweg

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Samstag, 29. Juni 2013

Online

Moin Welt!

Wollte nur schnell verlesen, dass ich jetzt bei Diabetes Blogs in der Linkliste bin!
Hier entsteht dank der lieben Anne ein Verzeichnis von Blogs aus aller Welt zum Thema Diabetes.
Wenn ihr auch einen Blog zum Thema führt, folgt den Anweisungen auf der Website und werdet Teil der Linkliste. Denn gemeinsam wir sind viele :)

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Freitag, 7. Juni 2013

Zwangspause

Moin Welt! Habe seit letzte Woche Donnerstag kein Internet zu Hause. Der Techniker kommt heute zum zweiten Mal, sie suchen den Fehler, der eigentlich nicht da sein sollte. Daher ist es die Tage so ruhig hier. Habt Geduld mit mir. Danke.

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