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Freitag, 15. August 2014

Es läuft!

Moin zusammen!

Ich konnte mich die letzten Monate nicht so gut um meinen Blutzucker kümmern, wie das vielleicht meine Bauchspeicheldrüse früher gemacht hat. Nicht ansatzweise. Deswegen habe ich mir für meine Wiederankunft in Berlin vorgenommen, an dieser Baustelle mal etwas zu arbeiten.



#Morningrun
Diese Woche habe ich meinen Vertrag im Fitnessstudio gekündigt. Die Zeit in Hamburg hat mich gelehrt, dass ich auch ohne vorankomme und trainieren kann, auch im Winter. Die Mitgliedschaft ist einfach unnötig geworden. Dafür habe ich diese Woche aber den Morningrun für mich entdeckt, also einen kleinen Lauf am frühen Morgen direkt nach dem Aufstehen.
Jeden Werktag habe ich es geschafft, um 8.30 das Haus zu verlassen und zum Volkspark um die Ecke zu laufen, um dort ein paar Runden zu drehen. Es war fantastisch! Musik an und los! Die Straßen sind noch leer, die Luft noch kühl und die Sonne ganz schwach. Perfekte Zeit zum Laufen.
Die ersten Tage hatte ich nach dem Lauf immer Werte über 200mg/dl. Hmm, Gegenregulation oder Insulinmangel?
Dann bekam ich von Ilka den Tipp, vor dem Sport flüssige BE zu mir zu nehmen und mir dafür auch einen kleinen Bolus zu geben, dies könnte den kleinen Anstieg abbremsen.
Mit diesem Tipp habe ich nach dem Laufen quasi wieder den Ausgangswert - perfekt also! Es läuft!
Jetzt kommt erst einmal das Wochenende (mit neuer Ausgabe von Weekendkitchen!), das bedeutet, ich mache zwei Tage Pause und beginne am Montag wieder von vorn.
Ich bin gespannt, ob ich das hohe Level an Motivation halten kann. Dabei helfen soll mir unteranderem eine wieder vollkommen aufgenommene Nutzung der mySugr-Tagebuchapp. Denn seit dieser Woche führe ich auch wieder strenger Tagebuch, als ich es die letzten Monate gemacht habe (...). Und das zeigt sich definitiv an den Werten, kann ich euch sagen!

Wie läufts bei euch im Moment?

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Montag, 24. März 2014

Verknüpft euch!

Moin!

Cool. Endlich, endlich ist es soweit. Lange habe ich darauf gewartet. Es gibt Tagebuchapps fürs Smartphone. Und es gibt Messgeräte. Die kannten sich bisher noch nicht, haben auch nicht die gleiche Sprache gesprochen. Aber meine großartige Tagebuchapp mySugr kann seit neustem fließend "Messgerätisch" sprechen. MySugr spricht aber nicht jeden Dialekt. Nein, nur den von zwei bestimmten Geräten aus der Sanofi-Familie, BGStar und iBGStar, die jeweils beide mit Smartphones verbunden werden können.
Das Tolle ist: sowohl Messgeräte als auch App können ohne Kostenaufwand beschafft werden. Dazu hab ich euch weiter unten noch einen Link.

Schade ist nur, dass sich das iBGStar nach wie vor nur per Adapter mit dem iPhone 5 verbinden kann und hier noch nichts neues auf den Markt gekommen ist. Würde es das Messgerät fürs iPhone 5 geben, wäre meine Kombination festgemacht. Perfekt, supereasy und jetzt auch noch mit meiner Tagebuchapp kommunizierend. Aber so - nur mit Adapter - leider nein. :( Ich möchte einfach keinen Kompromiss benutzen, um meinen Blutzucker zu messen und meine Therapie zu analysieren.

Glücklich schätzen können sich also nun alle, die die Sanofi-Geräte in Kombination mit der App bereits genutzt haben oder die, für die sich die Geräte eignen.
Ich werde noch ein wenig warten und hoffen.
Hier könnt ihr euch anschauen wie alles funktioniert, könnt euch die App oder die Messgeräte kostenlos besorgen.


Ich bin gespannt, was dieses Jahr noch so passiert. Es ist viel los im Diabetes-Bereich!!!


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Montag, 23. September 2013

Tagebuch führen... Wie motiviert ihr euch immer wieder?

Hallo ihr da draußen vor euren eigenen Bildschirmen!

Heute will ich mal ein Thema ansprechen, welches mich die letzten Wochen immer wieder sehr beschäftigt hat.
Thema: Tagebuch führen.
Es sei jetzt mal außen vor, ob ihr klassisch mit Stift und Büchlein Tagebuch führt, eine Software oder eine App habt.
Aber wie schafft ihr es, euch immer wieder zum Tagebuchschreiben zu motivieren?

Letzte 24 Stunden - Nüscht eingetragen.
Ich bin nach wie vor großer Fan von der App mySugr, das habt ihr, wenn ihr schon ein Weilchen mitlest, sicher auch mitbekommen. Habe mir die App selbst gekauft.
Mein Monster hat einen Namen, es macht mir Spaß, dort Werte und anderes einzutragen, Punkte zu sammeln. Und trotzdem erwische ich mich dabei, wie ich mal einen Tag komplett verpeilt habe, etwas einzugeben. Manchmal hab ich sogar ein paar Tage oder eine Woche, in der ich nichts eingetragen habe, und erschrecke dann ein wenig, wenn ich es bemerke. Oft ertappe ich mich in einem Gespräch mit jemandem, während ich messe, und denke mir dann "Ach, ich hol jetzt nicht mein Handy raus, das wäre unfreundlich, ich mach es später!" - mach es dann aber nicht.
Gut, das BZ-Messgerät speichert ja die gemessenen Werte immer eine Weile. Aber was nützt es mir, am Ende nur die BZ-Werte ohne IE oder BE oder Stimmung nachzutragen? Denn das sind Faktoren, die sich nicht im Messgerät abspeichern und die ich nach ein paar Stunden oft auch schon vergessen habe, sollte ich sie nicht notiert haben. Und dann? Dann sind diese Infos weg, und sollte ich in ein paar Monaten mal genau diese Infos brauchen (sei es für einen Pumpenantrag oder Ähnliches), muss ich mir Werte aus der Nase ziehen und hat dann irgendjemand was davon? Ich, und zwar nen Haufen Arbeit. Mindestens.

Na los, Tiffy will einen Eintrag sehen!
Es nervt mich auf Dauer wirklich selbst, und trotzdem schaff ich es, nicht immer gleich meine Werte in die App einzutragen. Manchmal läufts tagelang gut, und dann irgendwie verlier ich doch wieder den Faden.
Also was machen? Sich abends den Wecker stellen und alles nachtragen? Schonungslos nach jeder Messung einfach das Tagebuch/ die App hervorholen und einfach mal machen? Wie schafft man es dauerhaft, das Tagebuchführen in seine Routine einzubetten, über einen großen Zeitraum? Gibt es hier wirklich Tipps, oder ist am Ende doch jeder einzelne dafür verantwortlich und muss sich jedes Mal selbst in den Allerwertesten treten, damit es funktioniert?  Wie macht ihr das? Wie machen das Leute, die Softwares oder echte Tagebücher benutzen? Ich würde wirklich gern mal was zu eurer Routine oder Erfahrung hören.
In diesem Sinne, ich hoffe, ihr bringt die Tastaturen zum Glühen!

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Samstag, 18. Mai 2013

Erster Eindruck: MySugr für iPhone

Hallo Welt!

Nach langem Warten hat mich letzten Donnerstag endlich mein neues Smartphone erreicht. Es wurde ein iPhone 5.
Eine der ersten Apps, die gleich an diesem Tag runterlud, war mySugr. Sehnsüchtig habe ich darauf gewartet, endlich diese BZ-Tagebuch-App zu testen, von der alle schwärmen.
Die App und die Benutzung an sich sind gratis. Für 4,49€ im Monat oder 39,99€ im Jahr wird man zum "Pro", zusätzliche Features werden freigeschalten.

Ich teste seit Donnerstag erst einmal die Gratis-Version (nach dem großen letzten Update). Sollte ich dann immer noch mehr Funktionen benötigen, kaufe ich sie mir einfach dazu. Dieser Post wurde nicht gesponsert und ich stehe in keinem geschäftlichen Kontakt mit den Menschen von mySugr.

Das Design ist toll. Für mich als Mensch, der auf soetwas großen Wert legt, ein Pluspunkt. Keine BZ-Tagebuch-App, die ich bisher getestet habe, war so hübsch und übersichtlich gemacht.
MySugr erklärt sich von selbst, die Bedienung ist ganz intuitiv.
Es gibt den Homebildschirm, bei dem man neue Einträge machen und einen Überblick über die letzten Tage bekommen kann. Dort wird man auch vom Diabetes Monster begrüßt, welches man im Laufe jeden Tages zähmen und lahmlegen muss mit den Punkten, die man für Einträge Sammeln kann. Je mehr Punkte, je mehr, detailierte Einträge hat man an dem Tag gemacht und je schwächer das Diabetes Monster. Putzige Idee.
Bei einem Eintrag kann man neben Datum, Uhrzeit und Ort den BZ-Wert, die KH-Menge, die man essen möchte, die Anzahl IE die man dafür spritzen möchte, die Basal-IE, mögliche Aktivitäten und ihre Dauer und Notizen eintragen. Zusätzlich kann man ein Bild vom Essen oder dem Ort, wo man sich befindet, machen, und dem Eintrag eine Stimmung (Müde, Nervös..) oder eine Tätigkeit (Sport, Party..) geben. So entstehen wirklich kleine Tagebucheinträge. Für jeden Punkt, den man eingetragen hat, gibt es Punkte, die wiederum zum Zähmen des Diabetes Monsters gesammelt werden.
Mein Homebildschirm heute Mittag nach dem Sport
Im Logbuch bekommt man einen Rückblick und eine Grafik über den Verlauf des BZ.
Die Analyse zeigt durchschnittliche Werte in einem Zeitraum von den letzten 24h bis über einen Monat hinweg, dadurch bekommt man einen Schnellen Überblick.
Natürlich können auch Reports als z.B. PDF exportiert werden.
Eine lustige Sache sind die angebotenen "Challenges", die bei Erfolg z.B. 3 Pro-Tage als Preis versprechen. Aktuell mache ich die "Sweat it Challenge" - innerhalb von einer Woche muss man an 3 verschiedenen Tagen eine sportliche Aktivität von mindestens einer Stunde Dauer eintragen. Für mich super, bin ich doch grade erst neu im Fitnessstudio angemeldet und muss den Sport so dringend in meinen Alltag integrieren. Gewinnen kann ich 3 Tage als Pro.
MySugr bietet alles Notwendige verknüpft mit tollen Zusatzfeatures, schönem, übersichtlichem Design und nem tollen, bemühten Support (z.b. via Twitter).





Bisher bin ich super happy mit meiner Wahl.
Bin gespannt, ob sich meine Meinung noch ändern wird.

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Sonntag, 14. April 2013

Wenn die Ansprüche steigen...

Hallo Welt!

So sehr ich mein Android-Phone auch liebe, so gern wünsche ich mir gerade wieder ein iPhone zurück.
Das kam so:

Genau einen Monat bin ich jetzt schon unter den Typ-1-Diabetikern. Es läuft gut. Allerdings habe ich die letzten Tage immer öfter gemessene Blutzuckerwerte lästig in meine App On Track (ich berichtete) nachgetragen, anstatt sie wie sonst sofort in die App einzugeben. Es macht mir keinen Spaß mehr.
Aber woran liegt es? Langsam beginne ich mit Broteinheiten zu rechnen, dementsprechend auch zu spritzen. Ich muss mehr notieren zu dem gemessenen Wert als eben nur den Wert, nämlich die BEs vom Essen, die Insulineinheiten, die gespritzt werden, eventuell den Wert, der darauf folgt usw. Und je mehr ich mich damit beschäftige, desto mehr merke ich, dass die App mir nicht die Übersichtlichkeit und Schnelligkeit bietet, die ich suche.
Und warum wünsche ich mir dann ein iPhone? Das allein hilft da doch auch nicht weiter? Ganz einfach, weil ich so so gerne endlich die mySugr-App verwenden möchte und es sie nach wie vor nicht für Android-Phones gibt. Ich kann das ja wirklich verstehen, dass so eine Entwicklung ihre Zeit dauert. Aber ich könnte die App grade wirklich gut gebrauchen. Überlege nämlich gerade, ob es nicht schlauer wäre, auf Heftchen und Stift umzusteigen...

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Edit 19:39h : Jetzt spinnt auch noch mein HTC rum und ich beginne ernsthaft drüber nachzudenken, mir wieder ein iPhone anzuschaffen.... eieiei....

Sonntag, 24. März 2013

Zettel und Stift, Software oder doch App?

N Abend Welt!
Meine Werte waren ziemlich scheiße, als die Diagnose Typ 1 kam.
Über 400mg/dl und ein HbA1c von 14! Zum Vergleich: Ein "normaler" Mensch hat nüchtern einen Normal-Blutzuckerwert von 70-99mg/dl und einen HbA1c zwischen 4 und 6 (der HbA1c ist ein Maß für den mittleren Blutzuckerwert der letzten 8 Wochen). Mir gings auch entsprechend schlecht (über  Symptome zu Typ 1 könnt ihr euch gerne belesen).
Um mit meiner Diabetesberaterin zu analysieren, wie sich meine Werte wann entwickeln und wie viel ich spritzen muss, muss ich oft meinen Blutzucker messen und dies irgendwo notieren. Da stellte sich die Frage: Zettel und Stift, Software oder App?
Der Markt ist relativ überschaubar. Es gibt kleine Büchlein, speziell für Typ-1-er, in die man alles von Hand einträgt.
Dann gibt es Softwares, kostenlos oder gegen geringe Gebühr, manche nutzen einfache Excel-Tabellen. Aber auch der App-Markt blieb natürlich nicht davon verschont.
Da ich mein Handy eigentlich immer dabei und es auch ständig in meiner Hand habe und kleine Notizbücher immer verliere, dachte ich, es wäre für mich die beste Lösung, mir eine App anzuschaffen, in der ich meine Werte notieren kann.
Ich erinnerte mich an den Blogeintrag von Lu über ihre Diabetesgeschichte, den ich vor einigen Wochen schon interessiert gelesen habe (irgendwie... hat das mein Unterbewusstsein vielleicht alles geahnt.), und dass sie dort die App mySugr vorgestellt hat. Die sah super praktisch aus, und so ging ich in meinem Appstore auf die Suche.
Tja, aber leider gibt es die App momentan nur fürs iPhone und iPad (sie arbeiten grade an der Android-Version! aber es dauert wohl noch...). Blöd gelaufen, ich hab ein Androidphone. Na gut, weiter geschaut, was für mich so angeboten wird.
Am besten bewertet und somit den Weg auf mein Handy gefunden: OnTrack. Die App kann alles, was man so brauchen könnte. Blutzuckerwerte mit Stichwörtern eintragen und dann auf einem Diagramm anzeigen lassen, Gewicht, Blutdruck, tägliche Kohlenhydratmenge usw. Eigentlich super.
Ich find sie nur auf Anhieb nicht so übersichtlich und auch leider nicht so hübsch. Was soll ich sagen, ich steh einfach drauf, wenns hübsch aussieht! Aber ansonsten komme ich mittlerweile sehr gut damit zurecht.
Trotzdem, sobald mySugr in die Alpha-Testphase für Android kommt, werde und darf ich testen (mySugr war so freundlich, mich auf die Tester-Liste zu setzen)! Und natürlich dann berichten...

In diesem Sinne,...

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