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Dienstag, 22. Juli 2014

#showmeyourpump OR #showmeyourpens

Alle zeigen grade ihre Pumpe, weil Sierra aka die neue Miss Idaho ihre auf dem Laufsteg getragen hat!
Das ist super. Schämt euch nicht für eure Krankheit oder eure Pumpe - WARUM AUCH??? Genießt das Leben, so viel ihr könnt!


Ich kann euch leider meine Pumpe nicht zeigen, weil ich keine trage!
Vielleicht ja irgendwann, vielleicht auch nicht. Es steht auf jeden Fall als Notiz in der Akte meiner Diaberaterin.

Trotzdem darf ich eine stolze Typ-1-erin mit meinen zwei süßen pastellfarbenen Pens sein. Bitte habt nie das Gefühl, euch für eure Krankheit schämen zu müssen!
Hier also nochmal meine Pens. Nein, die sind natürlich nicht mit Kathetern an meinem Bauch befestigt. Aber ich injiziere mir damit mehrmals täglich Insulin.

Geht offen mit eurer Krankheit um, seid lebensfroh und euer Körper wird es euch danken.

In diesem Sinne, #diabrofist und gute Nacht!

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Mittwoch, 25. Juni 2014

My Diabetes - Blutzuckermessgerät: Tschüss und Hallo!

Moin!

Wie ihr sicherlich irgendwann hier mal mitbekommen habt, trug ich nun mit kleinen Test-Ausnahmen seit März 2013 durchgehend das Accu Chek Aviva Nano mit mir herum. Es scheint perfekt, weil klein, simpel, schwarz - mag ich.
Aaaber! Es gab eine Sache, die mich seit langem gestört hat. Nämlich, dass es keine Teststreifenbeleuchtung gibt. Und so lernte ich das One Touch Verio IQ kennen und hatte eine Vision... die mir leider keiner Erfüllen wollte. Bei One Touch ging keiner ans Telefon und auf meine Mails wurde leider auch nie reagiert. Und so blieb ich auf meinem Accu Chek sitzen.
Bis die liebe Aleks mir, als ich vor einigen Wochen in Köln war, ein Geschenk in die Hand drückte und mich zum Messgeräteglücklichstenmenschen der Welt machte :D Denn sie schenkte mir ein Verio IQ und vorher hat sie die Verpackung glitzernd beklebt. SO GUT :D . Und jetzt hab ich das. Und benutze es. Juhu! Danke Aleks!

Das Tolle beim Verio ist wirklich, dass es ähnlich klein ist, wie mein bisheriges Gerät, aber eben die Beleuchtung hat. So geht auch bei Dämmerung kein Blut daneben. Außerdem braucht man für die winzigen Teststreifen viel weniger Blut. Mit der weißen Außenhülle konnte ich mich schnell anfreunden. Mal schauen, wann ich das erste Mal mit einem leeren Messgerät da stehen werde, denn aufladen muss man es per USB, und ich bin vergesslich. Aber ich bin auch ständig am Rechner. Also... sollte ich das schon irgendwie hinbekommen ;)












Donnerstag, 17. April 2014

#whatsinmydiabetesbag

Moin!
Ihr wisst ja, ich steh auf Tags.
Und das gute Pumpencafé hat alle und mich persönlich auch getagged, unter #whatsinmydiabetesbag mal zu zeigen, was wir als Typ1-Diabetiker immer alles so mit uns herumschleppen.
Hier also meine aktuelle Version. So sieht das aus, wenn man grade immer zwischen zwei Messgeräten hin-und her wechselt. Und ihr wisst ja, wie ich da denke - wenn schon krank, dann stylish ;) Hässliches Gerät kommt mir nicht in die Tüte.


Dienstag, 4. Februar 2014

Pieksstellen - Ich brauche Tipps, glaube ich...

Moin ihr!

Momentan mache ich mir sehr viele Gedanken über meine Pieksstellen fürs Blutzuckermessen.
Ich habe das Gefühl, dass ich mir mit der Stechhilfe immer an die gleichen Stellen pieke und ich weiß nicht, ob das gut ist.

Analysieren wir mal meine Vermutungen anhand meiner bevorzugten Pieksstellen.
Zuallererst gibt es da ja nur sechs Finger, die in Frage kommen. Mittel-, Ring-, und kleiner Finger und das jeweils an der rechten und an der linken Hand. Zeigefinger und Daumen bleiben verschont. Die Finger versuche ich regelmäßig durchzuwechseln. Ich habe da jetzt kein großartiges Schema oder einen Zählreim, aber ich versuche wirklich durchzuwechseln.
Der Piek wird direkt in die Seite der Fingerbeere gesetzt. Nicht direkt oben an der Fingerkuppe - da sitzen so viele Nerven, die brauch ich noch zum Tasten :) .

Jetzt habe ich aber das Gefühl, dass eben diese Seiten der Fingerkuppe von mir zu sehr ausgereizt werden, weil ich nämlich nur an der oberen Hälfte ohne starkes Drücken und ohne große Anstrengungen eine geeignete Menge Blut bekomme. Ich zeichne euch das nochmal auf:

 
Macht das Sinn für euch? Bisschen krakelig, aber ich hoffe, ihr versteht es. Auf jeden Fall habe ich das Gefühl, dass ich die Seiten meiner Finger noch besser ausnutzen könnte. Oft fallen mir nämlich die kleinen dunklen Punkte aka abheilende Piekser auf. Und dann denke ich zurück an den Satz der Frau, die mir mein erstes Messgerät gegeben hat: "Guck mal, meine Hände. Ich bin jetzt 20 Jahre lang Diabetikerin und meine Hände sind immer noch weich und man sieht ihnen nichts an!" 

Jetzt meine Frage an euch: Mach ich das richtig? Macht ihr das genauso? Welche Tipps habt ihr noch für mich? 
Nach über 10 Monaten habe ich immer noch nicht das Gefühl, hier 100% Profi zu sein. Aber ich habe einfach die Befürchtung, dass ich nur aus den Stellen ordentlich Blut bekomme, ohne mir einen abzuquetschen. 
Gerne lese ich, was ihr dazu zu sagen habt.
Danke.

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Mittwoch, 22. Januar 2014

Diabetes Dienstag (Mittwoch)

Moin ihr!

In den letzten 7 Tagen habe ich endlich geschafft, mir Laufschuhe zu kaufen und tatsächlich war ich auch schon zwei Mal laufen!
Die Werte dabei waren erstaunlich zufriedenstellend. Ansonsten ging es diese Woche auf und ab. Ich muss wieder vorsichtiger werden mit dem Spritzen, weil ich wieder grundsätzlich verschieden reagiere, was auch erst seit letzter Woche so ist.

Nächste Woche bin ich in Berlin und habe endlich einen Termin mit meiner geliebten Diabetesberaterin. Der werd ich erstmal die Ohren abquatschen, das kann ich euch sagen... ;)


Welches war dein höchster Wert in den letzten 7 Tagen und warum? 293mg/dl... zu wenig gespritzt, verschätzt...

Welcher war dein niedrigster Wert in den letzten 7 Tagen und warum? 49mg/dl in der Nacht zum letzten Freitag... geil... aufgewacht gegen 3Uhr, gegessen, einschlafen war dann auch erstmal nüscht mehr.... :/

Wie ging es dir die letzten 7 Tage über? Gut, ein wenig gestresst aber vorfreudig.. Die Unterzuckerungen haben genervt!

Was waren die am schwersten einschätzbaren Broteinheiten diese Woche? Asiatisch letzte Woche. :/

Wie aktiv warst du die letzten 7 Tage? Zwei Mal unterwegs gewesen mit den Laufschuhen. Strecke sind 6km, die ich natürlich noch nicht durchgehend laufen kann... aber es wird, hoffe ich.

Welche Schwierigkeiten könnten in den nächsten 7 Tagen auf dich zukommen?  Fahrt nach Berlin

Was war am schönsten diese Woche? Nicht mehr aufzuwachen von einer Unterzuckerung.


Wir lesen uns!

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Montag, 30. Dezember 2013

2013 - Mein Diabetesjahresresümee

Moin Welt!

Kurz vor Ende eines Jahres neigt man dazu, die Highlights dessen aufzuarbeiten und sich daran zu erfreuen, was man das Jahr über so tolles erlebt hat und was gut lief und daraus lernen, was scheiße war.

Mir hat sich dieses Jahr eine völlig neue Welt eröffnet und dieser kleine Rückblickspost gilt auch als Dank an euch, ohne euch wäre das Jahr nicht so geworden.

Warnung - es folgt viel Text! :D

Mein Diabetesjahr 2013 begann erst im März. Hier erreichte mich die Diagnose Typ 1. Ich war mitten in meinen Semesterferien und musste plötzlich mit diesem neuen Monster an meiner Seite klar kommen. Gut, dass ich in einer ordentlichen Praxis gelandet bin. Mit der Beraterin kam ich von Anfang an super klar. Gespritzt wurde von da an mit Wegwerfpens. Gleichzeitig begann ich die Weiten des WWW zu durchforsten, mich zu belesen und Orte zu entdecken, an denen ich mich mit anderen Typ1ern vernetzen kann. Ich las Diabetes-Blogs (eine Liste meiner Lieblinge gibt's unter LINKS), war in Foren unterwegs und war erstaunt, wie viel es da draußen gibt. Am 24. März, 11 Tage nach der Diagnose, entschied ich mich dazu, meine Gedanken, Erfahrungen und Erfolge textlich festzuhalten und bastelte mir diesen kleinen feinen Blog, auf dem ich seit dem schreibe. Lu hatte mich auf den #dedoc Tweetchat aufmerksam gemacht. Und da ich zu dem Zeitpunkt schon fleißige Twitterin war, musste ich mir das mal genauer anschauen. Ich glaube, beim ersten Mal war ich nur lesend dabei. Ende März war ich in Paris und Dresden auf Reisen. Das war nicht leicht, nach zwei Wochen, in denen ich gerade mal anfing, mit dem Messen und Spritzen klarzukommen. Aber es hat funktioniert und war schön!

Aber schon Anfang April wollte ich mich auch aktiv am Tweetchat beteiligen, und das war gut so, denn es hat Spaß gemacht! Ich konnte mit vielen Leuten interagieren, die ich von den Blogs schon kannte und lernte neue Leute mit Typ 1 kennen. Das war wichtig und gut. Auch der Blog wurde weiterhin gefüttert. Die Uni fing wieder an und ich konnte mich leider nicht wirklich darauf konzentrieren. Die erste Zeit plagten mich fiese Sehstörungen, die mit der Umstellung von kein Insulin auf genügend Insulin zu tun hatten. Außerdem musste ich mich irgendwie auf die ganzen neuen Dinge konzentrieren, um die ich mich so kümmern muss. Meine Remissionsphase begann und ich brauchte insgesamt weniger Insulin. Ja, teilweise sogar kein oder nur Basalinsulin.

Im Mai ging es mir ähnlich wie im April. Remissionsphase noch aktiv. Konnte mich nicht viel auf die Uni konzentrieren, die Sehstörungen waren aber glücklicherweise endlich Vergangenheit. Ich hörte vom Lauf zwischen den Meeren und sah, wie sich Typ1er vernetzen und treffen und zusammen coole Dinge machen. Auch mein eigener Blog wurde weiter gefüllt und ich begann immer mehr, mich mit anderen zu vernetzen. Außerdem ging es im Mai zum ersten Mal zum Typ1-Stammtisch in Berlin. Zum ersten Mal traf ich real auf einen riesigen Haufen Typ1er und das hat einfach nur total Spaß gemacht! Die Truppe in Berlin ist großartig! Ein neues Telefon aka iPhone wurde zusammen mit der mySugr-Tagebuch-App zu meinem wichtigen neuen technischen Gerät und Helfer.

Juni & Juli waren anstrengend und stressig. Ich musste aufholen, was ich in der Uni verpasst hatte, aber meine Profs hatten viel Geduld mit mir. Ich hatte einige Shootings und Abschlussdinge zu erledigen. Weiterhin nahm ich regelmäßig am Tweetchat teil, das wurde ein fester Bestandteil meiner Woche. Die Rubrik WeekendKitchen wurde auf meinem Blog eingeführt, da ich für mein Leben gerne koche und esse und das irgendwie zu mir und zum Diabetes gehört. Kam ganz gut bei euch an, das hat mich gefreut. Überhaupt wurde im Sommer die Kommunikation mit euch mehr, und das fühlt sich toll an! Im Juni ging ich zusammen mit Mädels vom Tweetchat und Stammtisch und Basti Hauck demonstrieren - Diabetes stoppen, jetzt! - hieß das Motto. Am 12. Juli bastelte ich mir eine Facebook-Like-Seite für den Blog, vor allem, weil ich dort schneller kleine Infos kommunizieren kann! Der Hashtag #diabrofist wurde etabliert :D

Im August gab es viele leckere Sachen hier. Ich hatte icecream sandwiches aus Nutellakeksen gemacht und Nougateis am Stiel. Ich hatte mich aufgeregt darüber, dass Zahlen von BE uns Angst vor bestimmtem Essen machen. Endlich konnte ich einen Pod-Dummy zur Probe tragen, hab das FreeStyle InsuLinx Messgerät getestet. Die Remissionsphase ist immer noch aktiv. Die Semesterferien hatten wieder angefangen, ich hatte ein Semester überlebt.

September - Mein Geburtstagsmonat. Zum ersten Mal Geburtstag haben mit Typ 1 - es war machbar. Vor allem hatte ich mittlerweile auch einen guten Freund mit Typ 1, und er hat es geschafft, zu meinem Brunch zu kommen, obwohl er am Tag vorher ne beschissene, richtig beschissene Unterzuckerung mit KH-Aufenthalt hatte, und das hat mir viel bedeutet. :)  Ich kochte Kürbissuppe und plante meinen sehr spontanen aber längeren Hamburg-Aufenthalt ab Oktober. Ende September war ich schonmal kurz für ein paar Tage dort und die Sterne standen gut, zufällig traf sich in dieser Zeit der Hamburger Stammtisch und ich konnte teilnehmen. Dort lernte ich endlich so einige Typ1er persönlich kennen, die durch Bloggen und Tweetchatten keine ganz Unbekannten für mich waren, insgesamt ist die Hamburger Gruppe eine (noch) etwas kleinere als die Berliner Gruppe, aber stetig wachsend und voller super Menschen!

Der Oktober brachte einen krassen Schnitt in dieses Jahr - ich ging mit Sack und Pack nach Hamburg, um dort Praktikantin zu sein. Mein regelmäßiger Stammtisch wechselte sich aus und ich war plötzlich nicht mehr in der gleichen Stadt wie meine DiaBeraterin. Außerdem muss der Diabetes ab jetzt besonders gut zeigen, was er kann! Ich habe viel mit alkoholischen Getränken in der Wirkung auf meinen Blutzucker experimentiert - mit Erfolg (beste Werte nach dem Aufstehen!). Das füttern des Blogs, der regelmäßige Tweetchat, das alles rutschte ein wenig nach hinten für das berühmte Reallife. Ich war viel unterwegs und eigentlich nur zum Schlafen zu Hause.


November is diabetes awareness month - und es war ganz schön was los! Mitte November fuhr ich auch mal wieder Richtung Berlin - Schuld war der Weltdiabetestag. Nicht nur gab es einen Excurriculären Berliner Stammtisch in dieser Woche, nein, es war auch Weltdiabetestag und in Berlin gab es dazu eine Veranstaltung in der Messe. Zwei tolle Tage mit für mich mittlerweile wichtig gewordenen Menschen und es war großartig! Ein Highlight war sicher auch der #dedoc-Talk, bei dem ich Talkgast sein durfte. Und auch der Stammtisch in Hamburg war wieder schön :)

Im Dezember wurde es stressig und besinnlich zugleich. Weihnachtsfeiern, Weihnachtsbasare, Weihnachtsmärkte. Ich wollte mich raushalten, aber dafür hab ich mir leider den falschen Ort für ein Praktikum ausgesucht ;) Große Unternehmen zelebrieren Weihnachten. Letztendlich habe ich mitgemacht und es im Nachhinein nicht bereut. Ich habe eine große Leidenschaft für japanische Nudelsuppen entwickelt, bin unterzuckert auf der Suche nach einer Winterjacke, begann mit Schlagzeugspielen und konnte mich wieder fürs regelmäßige Tagebuchführen motivieren. Beim letzten Stammtisch in 2013 wurde nochmal auf das Jahr zurückgeblickt und lange aufs Essen gewartet. Über die Feiertage hatte ich sehr schwankende Werte, aber das machte mir keinen Stress. Und so geht das Jahr auch schon zu Ende...


Puh, das war ein Text. #diabrofist an alle, die es bis hier her geschafft haben ^_^
Und, wie war euer Diabetes-Jahr 2013?  

Meine Diabetes-Vorsätze fürs neue Jahr:
- regelmäßig Tagebuch führen
- die letzten Inselzellen begraben und endlich dem Ernst des Typ1 ins Gesicht schauen
- mehr tolle Typ-1-er kennenlernen und noch mehr tolle Tage mit ihnen verbringen


Und Leute, 2014 wird uns so einiges tolles Erwarten, angefangen mit dem T1Day am 26. Januar in Berlin! 

...  stay tuned x

Mittwoch, 24. Juli 2013

MyDiabetes - 19 Wochen Typ 1 Diabetes - Rückblick und Ausblick

Tach auch, Welt!

Aufgrund meines letzten Posts zum Diabetes Dienstag habe ich mal ausgerechnet, wie lange ich schon mit dabei bin. 
19 Wochen. Das sind rund viereinhalb Monate. Heute sind es 134 Tage.

Achtung - viel Text :D

Wenn man überlegt, dass zur ersten Big Brother Staffel im Jahre 2000, als es noch die D-Mark gab, die Leute 100 Tage im Haus bleiben sollten und danach alles vorbei war und der Gewinner sogar 250.000DM bekommen hat, irgendwie fies xD (sorry für den komischen Vergleich)... Ich hab vor 19 Wochen auch DM bekommen, aber nicht das Geld, sondern die Krankheit.
Am 12.03., es war auch ein Dienstag, kam die Diagnose. Morgens gegen 9Uhr rief mich meine Hausärztin an um mir von den viel zu hohen Blutzuckerwerten zu berichten, am Tag vorher wurde mir Blut abgenommen. Zur Sicherheit, denn seit Dezember hatte ich abgenommen, täglich unmengen getrunken (s.Bild, zum Frühstück MINDESTENS 3 verschiedene Getränke in großen Gläsern, plus mehr Wasser). Im Januar war ich drei Wochen mit einem grippalen Infekt beschäftigt. Etwas, was sonst nur knapp eine Woche bei mir dauert.

Sie sagte, sie steht in Kontakt mit einem Diabeteszentrum und die werden mich anrufen. Ich war total verwirrt, sie hat zu keiner Zeit das Word 'Diabetes' in den Mund genommen, aber innerlich wusste ich Bescheid. Kurz nach dem Telefonat klingelte das Telefon wieder und eine nette Dame vom DZ war dran. Sie sagte mir, dass ich um 11.30Uhr einen Termin hätte. 
Ich war dann erstmal fertig, hab meinen Freund informiert, der sich extra hat entschuldigen lassen, um mit mir in das Zentrum zu fahren. Komplett aufgelöst kam ich mit ihm dort an. Konnte nur heulen.
Die Frau im dortigen Labor, die mir dann erstmal Blut abgenommen hat, war dort an ihrem ersten Arbeitstag. Sie hat mich versucht zu beruhigen, ich hätte sicher gar nichts oder nur Typ 2, der sich mit Nahrungs-und Lebensumstellung behandeln lasse, Typ 1 ist so selten, das glaubt sie nicht, dass ich das haben könnte. Sie hat mir, wenn ich so zurückblicke, ganz viel Mist erzählt, ich weiss nicht ob sie mich damit trösten wollte oder ob sie wirklich keinen Plan hatte ( was dann übrigens eine Ausnahme dort wäre - das Zentrum ist sonst super! ). Nach der Blutabnahme im Labor wurde ich von meiner neuen DiaBeraterin in Empfang genommen. Und, was soll ich sagen, sie war und ist toll! Sie hat meinem Freund und mir alles, was ich für die ersten Tage wissen muss, erklärt. Ich hab immernoch sehr viel geweint. Das war alles ein totaler Schock für mich! Die DiaBeraterin gab mir meine ersten Einwegspritzen und klärte mit mir ab, wieviel ich erstmal spritzen soll und dann durfte ich mir auch schon die erste Spritze selbst setzen.
Mein Messgerät konnte ich mir danach unten im Diabetes-Café abholen (wie praktisch, alles ist an einem Fleck!). Dann ging es nach Hause.
Die Wochen danach war ich ca. alle zwei Tage bei meiner DiaBeraterin, Fortschritte besprechen, Neues lernen, Extremsituationen planen. Und es ging mir bereits am nächsten Tag besser! Ich hatte Energie, konnte lachen! Und gleich zwei Wochen nach der Diagnose ging es nach Paris - der Urlaub war schon länger geplant!

Mein erster Einwegpen mit Apidra
Wenn ich so überlege, was seit dem alles passiert ist: Ich habe das Blogschreiben wieder für mich entdeckt, ganz viele neue Menschen mit Typ 1 kennen gelernt (wenn ich anderen Leuten davon erzähle, lachen die mich aus! HAHA, Stammtisch, HAHA, andere Diabetiker... aber ganz ehrlich? Sonst kann ich mich doch mit keinem wirklich über dieses Thema unterhalten, der sich nicht genausogut oder besser mit der Materie auskennt und es NACHVOLLZIEHEN kann! Mir doch egal, dann erzähl ich halt keinem mehr davon und bin happy!), bin in Remission, hab wieder mit Sport angefangen (was ich seit Dezember machen wollte, aber immer zu schlapp war..), und ganz viel mehr!

Was erwartet mich die nächsten Jahre? Ich hoffe, dass meine Remission mich bald entweder verlässt oder aufhört, mich an der Nase herumzuführen. Der nächste Schritt wäre dann, dass ich mich endlich richtig mit der Krankheit auseinandersetzen kann. Mehr Insulinbedarf, weniger Bedarf, wann spritzen, wie spritzen, wie läufts beim Sport? All diese Fragen muss ich dann versuchen zu beantworten. Dann möchte ich irgendwann einen CGMS beantragen, und mal eine Woche den BZ beobachten und gucken, wie mir das gefällt. Und vielleicht sogar ernsthaft mit dem Thema Pumpe auseinandersetzen. Ich hoffe auch auf unzählige Messen, Weltdiabetestage, Stammtische und Ausflüge mit euch xD Weil Austausch hilft immer noch am Besten, hab ich ja schon gesagt.
Und ja, ich glaube auch, dass es irgendwann mal sein kann, dass ich mal gar keinen Bock auf all das habe und in eine Trotzphase hineingelange. Aber ich hoffe, dass das, wenn es passiert, nie lange dauern wird, und dass ihr mich da rechtzeitig drauf aufmerksam macht ^_^

Ich hoffe, dass ich gut damit klar kommen werde und Spätfolgen so gut es geht vermeiden kann und ich irgendwann ein so normales Leben wie möglich führen werde.

Habt ihr noch Dinge, für die ihr mich schon mal vorwarnen wollt? (Für Haarausfall gabs für mich z.B. keine Vorwarnung...)
Habt ihr Tipps für mich? :)
Oder habt ihr selber kleine Stories zu eurem DM, die ihr weitergeben wollt? Immer her damit!

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Donnerstag, 4. Juli 2013

MyDiabetes - Meine neuen Pens

Tach Welt!

Gestern in der Schulung haben wir über Insulin spritzen gesprochen, und meine Beraterin fragte in die Runde, was wir noch so zu Pens zu sagen hätten. Ich meinte, ich fände meine Fertigpens scheiße und möchte endlich hübsche umweltfreundliche Pens haben!


Und so sind wir nach der Schulung runter in die Praxis, sie hat geschaut welches Insulin ich spritze und hat mir die Pens gezeigt. Und dann durfte ich mir einfach welche aussuchen. Geworden sind es die SAVVIO Humanpens von Lilly.  Hellblau und rosa. Ich wollte nicht schon wieder schwarz und rot nehmen... das ist immer meine erste Wahl und langweilig. Hellblau ist für das Basal und rosa für das Bolusinsulin.
Die Pens machen auf jeden Fall was her. Der gute Finn hat bereits darüber berichtet.
Sie sind wirklich sehr leicht, mein Freund nannte auch als allererstes "Plastik!", aber es ist eloxiertes Aluminium, aus was die Pens sind. Dabei ist noch ein kleines Etui, allerdings weiß ich nicht, was ich damit anfangen soll, da ich es unpraktisch finde, den Pen in einem extra Etui mit mir rumschleppen zu müssen. Daher versteh ich das nicht so ganz...
Zurück zu den Pens! Leicht, hübsch, und der Knopf!
Ich musste ein paar Einheiten Insulin verprasseln, weil ich nicht geglaubt habe, dass durch so leichtes drücken da was rauskommen kann! Ich bin wie gesagt bisher nur Wegwerfpens gewöhnt und da hab ich schon ab und an verkrampft drücken müssen, damit da was passiert. Jetzt ist das Vergangenheit! :)
Ich kanns kaum erwarten die Pens zu verzieren! Der blaue soll kleine Leuchtsterne allover bekommen! Und der rosa Pen soll mit kleinen Einhörnern und Regenbögen beklebt werden :)
Jetzt muss ich solche Sticker nur noch finden!

Bin echt glücklich endlich richtige Pens zu haben! Finde es nur krass, dass die Kartuschen in der Apotheke teurer sind als die Fertigpens... oder liegt das an Lilly?

Naja, naja!

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Samstag, 29. Juni 2013

My Diabetes - Mein Blutzuckermessgerät

Moin Welt!

In der Rubrik My Diabetes möchte ich euch ab und an kleine Facts zu meinem persönlichen Typ 1 geben, euch meine Routine oder wichtiges Zubehör vorstellen.

Heute ist mein Blutzuckermessgerät dran. Dieses habe ich von meiner Praxis erhalten.

-Accu-Chek Aviva Nano-

Messgerät, Teststreifen (+Dose), Stechhilfe
Am Tag meiner Diagnose wurde ich nach dem Termin im Diabeteszentrum runter in das Haus nebenan geschickt, wo sich das Diabetes Café Michael Berger befindet. Das ist ein Café und Laden für Diabeteszubehör in Kooperation mit Mediq Direkt.

Die Damen dort haben mich begrüßt, mich noch ein wenig getröstet und mir diverse BZ-Messgeräte gezeigt, die sie vorrätig hatten und mir empfehlen können. Ich habe mich dann für das Accu-Chek Aviva Nano entschieden, weil es klein, simpel und schwarz ist und mir auf den ersten Blick gut gefallen hat.
Und der Meinung bin ich nach wie vor. Ich benutze es ausschließlich zum Messen. BE-Einträge etc. mache ich in meiner Tagebuch-App. Das Aviva Nano ist schnell im Messen und macht seinen Job gut. Ich mag es wirklich, weil es so simpel ist. Aber ich kann natürlich nicht aus Erfahrung sprechen, viele von euch haben bestimmt schon einige Messgeräte testen und bewerten dürfen in ihrer Diabetes-Karriere.
Mittlerweile komme ich auch mit der Stechhilfe gut zurecht, hatte ich doch am Anfang noch meine Schwierigkeiten.
Und auch der schreckliche Piepton wurde ja, wie bereits geschrieben, beim letzten Stammtisch von Valerie eliminiert. Juhu!

Das einzige, was ich nun noch nervig finde, ist die Form der Teststreifendose. Warum rund? Das nimmt so viel Platz weg, und lässt sich nicht Tetrismäßig in der Tasche stapeln. Aber das ist wohl eine Eigenheit der Industrie, so schien es mir zumindest demnach, was ich so von anderen Typ1ern gehört habe.


Und weil ich es doch manchmal langweilig finde, wenn das Messgerät schlicht und schwarz ist, hab ich mir gestern bei Accu Chek online eine Silikonschutzhülle bestellt (die gute Stæff hat mich in diesem Blogpost dazu inspiriert). Bin gespannt, wann sie ankommt. Und, könnt ihr erraten, welche Farbe es geworden ist? :)

Und: Welche BZ-Messgeräte habt ihr? Führt mich ein in die Welt der kleinen Dinger! :)


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