Nachdem ich euch ja inzwischen schon einiges über das Thema Diabetes und Zyklus erzählt habe, dachte ich, dass es nun nahe liegt, dass ich noch ein Mal genau berichte, wie man Licht ins Dunkel bringen könnte, wenn der Zyklus regelmäßig die Werte durcheinander wirft und einen verzweifeln lässt. Eine kleine Warnung aber vorab: Es passiert leider - wie fast alles im Leben - nicht durchs Nichtstun. Um einen Überblick zu bekommen und daraus resultierend eventuell Therapieveränderungen durchführen zu können, muss man schon selbst aktiv werden. Aber es lohnt sich!
1. Den Zyklus aufzeichnen, und zwar mindestens einige Monate lang. So werden Muster sichtbar oder können überhaupt erst wahrgenommen werden. Ich finde, das geht am allerbesten mit einer Zyklus-App, aber da hat jede andere Vorlieben. Stift und Papier reichen auch! Wer noch nie den eigenen Zyklus aufgezeichnet hat, kann daraus auch noch ganz andere Vorteile erkennen. Wann bekomme ich meine Tage? Wann habe ich evtl. PMS? Solche Infos sind nicht nur im Hinblick auf die Diabetes-Therapie spannend.
2. Die Werte aufzeichnen, und zwar auch mindestens einige Monate lang. Auch das hilft, Muster sichtbar zu machen, aber eben von der anderen Seite. Ich zeichne die alle über meinen Sensor auf, aber auch hier gilt: Stift und Papier reichen auch vollkommen.
3. Analysieren und vielleicht auch Diabetesberaterin, Diabetologin und Gynäkologin hinzuziehen, um eventuell die Therapie anzupassen oder weitere Schritte zu besprechen.
Klar, einfacher wäre es, sich gar nicht mit all dem beschäftigen zu müssen. Aber es ist nunmal so, dass es vieles erleichtert, wenn wir uns damit genauer auseinander setzen, auch und gerade über eine längere Zeit. Macht keine voreiligen Therapieveränderungen - beobachtet und zeichnet alles auf und besprecht es dann mit euren Gesundheitsexperten. Dieses Thema ist meiner Erfahrung nach so individuell, dass es da wirklich Zeit und Beobachtung braucht. Ich habe im Moment zwei Muster entdeckt, die vollkommen gegensätzlich sind und wirklich so gar keinen Sinn machen. Deswegen beobachte ich noch weiter, informiere mein Team und warte ab, was die nächsten Wochen so auf mich zukommt. Habt ihr euren Zyklus in Verbindung mit dem Diabetes schon genauer untersucht? Konntet ihr Muster finden? Lasst uns drüber sprechen!
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Dienstag, 23. Januar 2018
Mittwoch, 10. Januar 2018
Alles Hormon, oder was? - Zyklus Round Up #2
Moin!
Es ist 2018, die Welt dreht sich weiter (auch, wenn ich gerade nichts gegen noch ein paar Wochen Pause hätte) und auch der nächste Zyklus kommt. Zeit für das nächste Zyklus Round Up!
Ich gebe zu, ich habe ein Zyklus Round Up ausgelassen, nämlich im Dezember. Aber vor Weihnachten war es bei mir einfach extrem stressig und der Zyklus unterschied sich nicht besonders von dem vorangehenden. Sue me!
Warum Zyklus Round Up? Im Oktober hab ich euch vom Barcamp in Frankfurt und meiner coolen Diskussionsrunde zum Thema Zyklus und Diabetes erzählt. Seit dem musste ich viel über das Thema nachdenken, habe mit sehr vielen Menschen mit Zyklus und Diabetes gesprochen. Und natürlich habe ich auch weiterhin meinen eigenen Zyklus getrackt. Hierfür nutze ich aktuell die App Clue. Wenn ihr noch nichts von dieser App gehört habt, aber euren Zyklus tracken wollt, kann ich euch diese auf jeden Fall empfehlen. Aber keine Sorge, dieser Post ist weder gesponsert noch bezahlte Werbung. Ich liebe die App nur wirklich sehr und nutze sie schon echt lange.
Jedenfalls tracke ich fleißig und mir sind inzwischen ein paar Dinge aufgefallen. Diese möchte ich ab jetzt versuchen in einem regelmäßigen Monatszyklus Round Up für mich und für euch zusammenzufassen. Mal schauen, wo es mich und uns hin führen kann. Heute ist ein grober Umriss, ich werde schauen, was es in den nächsten Monaten noch so zu berichten gibt und ob das Thema spannend für uns alle ist. Also, auf los geht's los.
Einfacher, und viel cooler, wäre das ganze nun natürlich, wenn ich meine Blutzuckerverläufe mit meinem Zyklustracker verbinden könnte. Worauf warten wir eigentlich noch?
Und wenn ihr Bock habt, auf eurem eigenen Blog mitzumachen, nur zu! Ich freue mich drauf, wenn das Thema bald endlich kein Tabu mehr ist, sondern wir einen offenen Dialog führen können.
Zykluslänge: 37 Tage
Haut: sehr wenig kleine Pickelchen am Kinn, linke Seite, kurz vor Ende des Zyklus (Beginn der Menstruation), Haut sehr trocken
PMS sehr extrem, sehr emotional, sehr traurig. Vereinzelt Schmerzen im Unterleib, schlecht geschlafen.
Ab 3 Tage vor Menstruationsbeginn war ich extrem insulinresistent. Das Insulin wirkte wie Wasser. Ich konnte wirklich spritzen, spritzen, spritzen. Das hielt auch an, bis die Menstruation begann.
Neuer Zyklus startete: 08.01.
Schmerzen/ Krämpfe: Während PMS, dann zu Beginn über die ersten Tage der Menstruation dann doch stärkere Krämpfe, Übelkeit, Schwindel, nur aushaltbar mit Schmerztabletten und Wärme im Bett.
Sonstiges/ Besonderes: -
Nach dem letzten Zyklus Round Up dachte ich, ich hätte mich jetzt endlich durchschaut. Vor der Menstruation insulinsensitiv, weniger Insulin und es passt? Denkste! Dieses Mal wirkte das Insulin wie Wasser und ich verzweifelte zwischendurch fast.
Was habt ihr bisher während eures Zyklus gespürt? Braucht ihr mehr Insulin oder vielleicht weniger? Oder ist jeder Zyklus gleich? Lasst uns austauschen!
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Es ist 2018, die Welt dreht sich weiter (auch, wenn ich gerade nichts gegen noch ein paar Wochen Pause hätte) und auch der nächste Zyklus kommt. Zeit für das nächste Zyklus Round Up!
Ich gebe zu, ich habe ein Zyklus Round Up ausgelassen, nämlich im Dezember. Aber vor Weihnachten war es bei mir einfach extrem stressig und der Zyklus unterschied sich nicht besonders von dem vorangehenden. Sue me!
Warum Zyklus Round Up? Im Oktober hab ich euch vom Barcamp in Frankfurt und meiner coolen Diskussionsrunde zum Thema Zyklus und Diabetes erzählt. Seit dem musste ich viel über das Thema nachdenken, habe mit sehr vielen Menschen mit Zyklus und Diabetes gesprochen. Und natürlich habe ich auch weiterhin meinen eigenen Zyklus getrackt. Hierfür nutze ich aktuell die App Clue. Wenn ihr noch nichts von dieser App gehört habt, aber euren Zyklus tracken wollt, kann ich euch diese auf jeden Fall empfehlen. Aber keine Sorge, dieser Post ist weder gesponsert noch bezahlte Werbung. Ich liebe die App nur wirklich sehr und nutze sie schon echt lange.
Jedenfalls tracke ich fleißig und mir sind inzwischen ein paar Dinge aufgefallen. Diese möchte ich ab jetzt versuchen in einem regelmäßigen Monatszyklus Round Up für mich und für euch zusammenzufassen. Mal schauen, wo es mich und uns hin führen kann. Heute ist ein grober Umriss, ich werde schauen, was es in den nächsten Monaten noch so zu berichten gibt und ob das Thema spannend für uns alle ist. Also, auf los geht's los.
Einfacher, und viel cooler, wäre das ganze nun natürlich, wenn ich meine Blutzuckerverläufe mit meinem Zyklustracker verbinden könnte. Worauf warten wir eigentlich noch?
Und wenn ihr Bock habt, auf eurem eigenen Blog mitzumachen, nur zu! Ich freue mich drauf, wenn das Thema bald endlich kein Tabu mehr ist, sondern wir einen offenen Dialog führen können.
Zykluslänge: 37 Tage
Haut: sehr wenig kleine Pickelchen am Kinn, linke Seite, kurz vor Ende des Zyklus (Beginn der Menstruation), Haut sehr trocken
PMS sehr extrem, sehr emotional, sehr traurig. Vereinzelt Schmerzen im Unterleib, schlecht geschlafen.
Ab 3 Tage vor Menstruationsbeginn war ich extrem insulinresistent. Das Insulin wirkte wie Wasser. Ich konnte wirklich spritzen, spritzen, spritzen. Das hielt auch an, bis die Menstruation begann.
Neuer Zyklus startete: 08.01.
Schmerzen/ Krämpfe: Während PMS, dann zu Beginn über die ersten Tage der Menstruation dann doch stärkere Krämpfe, Übelkeit, Schwindel, nur aushaltbar mit Schmerztabletten und Wärme im Bett.
Sonstiges/ Besonderes: -
Nach dem letzten Zyklus Round Up dachte ich, ich hätte mich jetzt endlich durchschaut. Vor der Menstruation insulinsensitiv, weniger Insulin und es passt? Denkste! Dieses Mal wirkte das Insulin wie Wasser und ich verzweifelte zwischendurch fast.
Was habt ihr bisher während eures Zyklus gespürt? Braucht ihr mehr Insulin oder vielleicht weniger? Oder ist jeder Zyklus gleich? Lasst uns austauschen!
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Dienstag, 22. August 2017
Tief, tiefer, am tiefsten
Im Moment bin ich manchmal tatsächlich täglich überrascht, wie gut ich das aktuell wieder mit meinen Werten hinkriege. Selbst Pizza ist gerade kein Problem für mich und meinen Blutzucker. Vor einigen Wochen schrieb ich noch, wie jeder Zyklus irgendwie anders meine Werte durcheinander bringt. Aber siehe da: Seit der letzten Periode läuft es irgendwie auf magische Weise. Oder liegt's auch an meinem Zutun? Vermutlich ist es eine Mischung aus Beidem.
Überrascht bin ich, weil ich wegen Zyklus und anderen spaßigen Dingen in den letzten Monaten schon irgendwie fast aufgegeben hatte, was das Herumprobieren und Verändern meiner Therapie angeht. Das ist manchen von euch jetzt vielleicht wieder ein Bisschen zu ehrlich, aber ich hatte einfach wirklich anderes im Kopf. Und ja, das ist nicht gerade vorbildlich für jemanden mit einer chronischen Krankheit. Aber wir alle kennen vermutlich solche Phasen, in denen es einfach Wichtigeres gibt und der Diabetes total in den Hintergrund rückt. Umso glücklicher bin ich gerade darüber, dass jene Phase nun endlich, zumindest vorerst, vorbei zu sein scheint. Ich betrachte meine Werte und kann es teilweise kaum fassen. Ich mache Dinge wieder richtig! Ich kann doch noch Kohlenhydrate schätzen! Es geht mir gut! Endlich mal wieder normale Werte und keine Berg- und Talfahrt auf dem Bildschirm. Zwar ist mein HbA1c gleich geblieben. Dennoch: das war eines unserer Therapieziele, den HbA1c halten und diesen nur ganz langsam senken. Das ist wie mit allen anderen Dingen im Leben: schnell schnell ist nie die gesündere Möglichkeit, egal um was es geht. Alles langsam verändern.
Die für mich verrückteste Veränderung momentan ist, dass mein Körper wahnsinnig empfindlich auf das gespritzte Insulin reagiert, sobald ich generell bessere Werte halten kann. Das ist vermutlich bei vielen von uns so, überrascht mich aber jedes Mal wieder. Vor allem nach so einer Phase, wie ich sie jetzt hatte: mit vielen auch teilweise wirklich wahllos gespritzten und auch größeren Wutboli, die den Blutzuckerwert einfach nicht in den Zielbereich bringen wollten und vielen verzweifelten Stunden an der Wasserflasche und auf der Toilette, weil das Insulin einfach nur wirkte wie Wasser. Aber jetzt, jetzt wirkt es wieder. Und zwar gewaltig.
Letzte Nacht wachte ich gegen 2 auf und ich konnte bis 4 nicht mehr schlafen. Das lag zunächst einmal an einer heftigen Unterzuckerung, von deren Symptomen ich glücklicherweise aufgewacht bin. Zittern, schwitzen, ihr kennt das sicher. Ich checkte meinen Blutzuckerwert: LO. Ok. Das passte so ungefähr exakt zu meinem Körpergefühl. Zügig versuchte ich die Unterzuckerung mit flüssigem Zucker zu behandeln. Die Zähne waren natürlich schon geputzt, toll. Ich war genervt und müde. Und mit wenig Zucker war es auch nicht getan. Ne Viertelstunde später war ich immer noch ähnlich tief. Mehr Zucker. Viertelstunde später immer noch ähnlich tief. Noch mehr Zucker. Ich hatte echt die Schnauze voll und war müde. Die letzte Insulinabgabe fand vor 20Uhr abends statt. Das machte alles überhaupt keinen Sinn. Oder doch?
Gegen 3Uhr ging es langsam Richtung Normalwert. Endlich. Schlafen ging trotzdem erst einmal nicht mehr. Jetzt hatte ich ja wieder super viel Treibstoff im Körper, ich stand quasi im Bett. Um 4Uhr dämmerte es draußen. Irgendwann habe ich es irgendwie wieder geschafft, einzuschlafen. Der Wecker klingelte um 8 das erste Mal, natürlich bin ich da nicht aufgestanden. Das ist ein Luxus, den ich mir im Moment glücklicherweise leisten kann. Geholfen hat es heute aber nicht wirklich. Der Tag war trotzdem durch für mich. Und ich musste mich eher versuchen oben zu halten.
Jetzt muss ich die nächsten Tage abwarten, geizig sein mit dem Insulin, vor allem abends, und dann schauen, ob sich dieses Spektakel wiederholen wird. Und vergleichen, Notizen machen, Schlüsse daraus ziehen. Also alles wieder von vorn. Bis es vielleicht wieder nicht mehr ausreicht. Im Moment ist es ein Spiel, welches ich nicht mehr so gerne spielen möchte. Wir können gerne hier an diesem Punkt bleiben, das Insulin normal wirken und meine Werte gut lassen, echt. Ich hätte damit kein Problem. Ich kann den nächsten Zyklus, in dem es wieder anders sein wird, aber schon beinahe riechen. Ein ewiges Hin und Her. Fast ein Bisschen wie damals mit der bescheuerten Remissionsphase. Wie lange noch? Und wie bei meinem letzten Eintrag wieder die Frage: Wie viel können wir leisten?
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Montag, 13. Februar 2017
Naja, zaubern können wir noch nicht
Vorletzte Woche war es soweit - nach fast vier Jahren mit meinem NPH-Basalinsulin habe ich ein neues Basalinsulin bekommen. Das kam so:
Im Moment treffe ich mich sehr regelmäßig mit meiner Diabetesberaterin. Ziel ist es, meinen HbA1c nach einer eher schwankenderen Phase wieder zu halten und dann irgendwann wieder zu verbessern. Schritt für Schritt. Deswegen sehen wir uns in monatlichen Abständen, besprechen meine Sensor-Kurven akribisch, rätseln und reden einfach viel über mein Leben und meinen Alltag. Hier und da experimentieren wir gemeinsam mit mehr oder weniger Insulin oder versuchen mir Teile meiner Therapie einfacher zu gestalten, so dass es mir insgesamt leichter fallen würde, im Alltag gleichmäßigere Werte halten zu können. Bei unserem letzten Treffen fiel dann auf, dass ich, obwohl ich inzwischen zwei Mal pro Tag das Basalinsulin spritze und sonst alles gleichbleibend war, gerade meine Nachtkurven, aber auch die Kurven tagsüber unter Normalbedingungen einfach nicht gleichmäßig halten kann. Das NPH-Insulin hat einfach eine eher ungleichmäßige und kurze Wirkkurve und passt so nicht mehr zu mir und dem, was ich im Alltag benötige. Also überlegten wir hin und her und entschieden, ein neues Basalinsulin zu testen, welches eine andere, viel gleichmäßigere und längere Wirkkurve hat.
Und, wie zeigt es seine Wirkung?
Ich nutze das neue Insulin nun seit ungefähr zwei Wochen und bin hin- und hergerissen. Meine Kurve spinnt total und gleichmäßig gut war bisher eine einzige Nacht, die letzte nämlich. Das trübt die Stimmung natürlich erst einmal ungemein. Zwar bin ich wahnsinnig froh darüber, dass ich meine Kurven tatsächlich dank Sensor so genau verfolgen kann, um das jetzt so beobachten zu können. Teilweise kommt es mir nun aber sogar so vor, als wären meine Werte im Durchschnitt wieder schlechter als zuvor. Was ist da los? Sollte es nicht genau andersrum sein? Bin ich zu ungeduldig? Ich hab anstrengende Tage vor mir und möchte gerade meine Energie nicht unbedingt durch schlechte Blutzuckerkurven verlieren. Auch meine Schlafqualität leidet schon enorm unter den teilweise wirklich blöden Werten. Was ist also nun zu tun? Dranbleiben, weiter machen und beobachten? Dosis erhöhen und Unterzucker riskieren? Für Experimente habe ich in einer vollgepackten Woche, in der ich viel unterwegs sein werde wirklich keine Nerven. Unterzucker möchte ich soweit es geht vermeiden, also werde ich die nächsten Tage einfach noch weiter beobachten und hoffen, dass mein Körper einfach eine Eingewöhnungsphase braucht.
Wie läuft das bei euch ab, wenn ihr ein Insulin wechselt? Kennt ihr diese Erlebnisse auch?
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Im Moment treffe ich mich sehr regelmäßig mit meiner Diabetesberaterin. Ziel ist es, meinen HbA1c nach einer eher schwankenderen Phase wieder zu halten und dann irgendwann wieder zu verbessern. Schritt für Schritt. Deswegen sehen wir uns in monatlichen Abständen, besprechen meine Sensor-Kurven akribisch, rätseln und reden einfach viel über mein Leben und meinen Alltag. Hier und da experimentieren wir gemeinsam mit mehr oder weniger Insulin oder versuchen mir Teile meiner Therapie einfacher zu gestalten, so dass es mir insgesamt leichter fallen würde, im Alltag gleichmäßigere Werte halten zu können. Bei unserem letzten Treffen fiel dann auf, dass ich, obwohl ich inzwischen zwei Mal pro Tag das Basalinsulin spritze und sonst alles gleichbleibend war, gerade meine Nachtkurven, aber auch die Kurven tagsüber unter Normalbedingungen einfach nicht gleichmäßig halten kann. Das NPH-Insulin hat einfach eine eher ungleichmäßige und kurze Wirkkurve und passt so nicht mehr zu mir und dem, was ich im Alltag benötige. Also überlegten wir hin und her und entschieden, ein neues Basalinsulin zu testen, welches eine andere, viel gleichmäßigere und längere Wirkkurve hat.
Und, wie zeigt es seine Wirkung?
Ich nutze das neue Insulin nun seit ungefähr zwei Wochen und bin hin- und hergerissen. Meine Kurve spinnt total und gleichmäßig gut war bisher eine einzige Nacht, die letzte nämlich. Das trübt die Stimmung natürlich erst einmal ungemein. Zwar bin ich wahnsinnig froh darüber, dass ich meine Kurven tatsächlich dank Sensor so genau verfolgen kann, um das jetzt so beobachten zu können. Teilweise kommt es mir nun aber sogar so vor, als wären meine Werte im Durchschnitt wieder schlechter als zuvor. Was ist da los? Sollte es nicht genau andersrum sein? Bin ich zu ungeduldig? Ich hab anstrengende Tage vor mir und möchte gerade meine Energie nicht unbedingt durch schlechte Blutzuckerkurven verlieren. Auch meine Schlafqualität leidet schon enorm unter den teilweise wirklich blöden Werten. Was ist also nun zu tun? Dranbleiben, weiter machen und beobachten? Dosis erhöhen und Unterzucker riskieren? Für Experimente habe ich in einer vollgepackten Woche, in der ich viel unterwegs sein werde wirklich keine Nerven. Unterzucker möchte ich soweit es geht vermeiden, also werde ich die nächsten Tage einfach noch weiter beobachten und hoffen, dass mein Körper einfach eine Eingewöhnungsphase braucht.
Wie läuft das bei euch ab, wenn ihr ein Insulin wechselt? Kennt ihr diese Erlebnisse auch?
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Sonntag, 3. Juli 2016
Es läuft...
Ich laufe endlich wieder.
Ich laufe, tatsächlich sechs Mal die Woche.
Jeden Morgen um 9 Uhr laufe ich los, für eine Stunde. Bei mir um die Ecke ist ein Wald, es dauert zwei Minuten zu Fuß, bis ich ihn erreiche. Dort laufe ich. Rain or Shine, ich laufe. Laufe, laufe, laufe und nutze den Wald als kostenloses Open-Air-Fitnessstudio. Es tut verdammt gut. Endlich ein Stück Routine, endlich ein Stück Alltag.
Leute, ich, als ungefähr faulster Mensch der Welt, sage euch: Es gibt wirklich wenig Dinge, die sich SO gut anfühlen, wie sich bei guter Musik richtig auszupowern!
Während dem Laufen geht es mir gut. Danach geht es mir auch gut. Ich unterzuckere ja sowieso eher selten, wie ihr vielleicht mitbekommen habt. Denn eine Unterzuckerung gilt es für mich grundsätzlich immer zu vermeiden. Unterzuckerungen sind für mich das Schlimmste. Grade nachts, wenn ich schon geschlafen habe, machen Unterzuckerungen mich echt fertig. Leider unterzuckere ich im Moment häufiger nachts, davon berichtete ich auch diese Woche bereits. Dass das nervt, weil ich - trotz Tragen eines Sensors - natürlich von ebendiesem nicht geweckt werde, erzählte ich euch auch.
So. Und was machen wir nun? Klar ist: Ich hab keinen Bock, nachts immer zu Unterzuckern, weil durch den Sport plötzlich alles im Körper durcheinander ist. Klar ist wohl auch: Ich brauche an bestimmten Stellen wirklich weniger Insulin. Klar ist ebenfalls: Bewegung, Sport tut dem Körper gut, egal ob Typ 1 oder nicht. Ich versuche generell immer mindestens 10.000 Schritte pro Tag zu gehen. Jetzt kommen noch viele weitere dazu. Das ist toll! Weniger ist also keine Option. Klar ist außerdem: Macht man regelmäßig Sport, bemerkt man am und im Körper wirklich recht schnell eine Veränderung.
Alles toll, jetzt muss ich nur noch ausloten, wo und wann ich wie viel weniger Insulin brauche! Wenn es mal so einfach wäre, wie es klingt. Das ist für mich die schwierigste Übung. Denn nerven und Zeit für Tests habe ich im Moment eigentlich wirklich eher weniger. Aber da es die Unterzuckerungen dringlichst zu vermeiden gilt, muss ich da wohl jetzt durch...
Ich laufe, tatsächlich sechs Mal die Woche.
| Auspowern fühlt sich toll an! |
Leute, ich, als ungefähr faulster Mensch der Welt, sage euch: Es gibt wirklich wenig Dinge, die sich SO gut anfühlen, wie sich bei guter Musik richtig auszupowern!
Während dem Laufen geht es mir gut. Danach geht es mir auch gut. Ich unterzuckere ja sowieso eher selten, wie ihr vielleicht mitbekommen habt. Denn eine Unterzuckerung gilt es für mich grundsätzlich immer zu vermeiden. Unterzuckerungen sind für mich das Schlimmste. Grade nachts, wenn ich schon geschlafen habe, machen Unterzuckerungen mich echt fertig. Leider unterzuckere ich im Moment häufiger nachts, davon berichtete ich auch diese Woche bereits. Dass das nervt, weil ich - trotz Tragen eines Sensors - natürlich von ebendiesem nicht geweckt werde, erzählte ich euch auch.
So. Und was machen wir nun? Klar ist: Ich hab keinen Bock, nachts immer zu Unterzuckern, weil durch den Sport plötzlich alles im Körper durcheinander ist. Klar ist wohl auch: Ich brauche an bestimmten Stellen wirklich weniger Insulin. Klar ist ebenfalls: Bewegung, Sport tut dem Körper gut, egal ob Typ 1 oder nicht. Ich versuche generell immer mindestens 10.000 Schritte pro Tag zu gehen. Jetzt kommen noch viele weitere dazu. Das ist toll! Weniger ist also keine Option. Klar ist außerdem: Macht man regelmäßig Sport, bemerkt man am und im Körper wirklich recht schnell eine Veränderung.
Alles toll, jetzt muss ich nur noch ausloten, wo und wann ich wie viel weniger Insulin brauche! Wenn es mal so einfach wäre, wie es klingt. Das ist für mich die schwierigste Übung. Denn nerven und Zeit für Tests habe ich im Moment eigentlich wirklich eher weniger. Aber da es die Unterzuckerungen dringlichst zu vermeiden gilt, muss ich da wohl jetzt durch...
Donnerstag, 20. November 2014
Alles im Lot auf'm Boot?
Nee.
Nichts ist im Lot. I am not okay.
Im Moment herrscht bei mir das ganz große Chaos. Sowohl in der Uni, im Leben sonst, und ja, auch das Diabetes-Chaos ist natürlich mit dabei.
Die letzten Tage habe ich meine Werte nicht runter bekommen. Es hat sich angefühlt, als würde ich Wasser spritzen. Sowohl tagsüber, als auch nachts. Ich hab so vieles versucht, was man eben so versuchen kann, wenn um einen herum auch nur Chaos und Stress ist.
Morgens zum Aufstehen geht es mir regelmäßig scheiße, tagsüber hat sich mein Körper grade an die etwas höheren Werte gewöhnt, ich fühle ganz spät erst, dass ich hoch bin. Das ist schlecht.
Gestern abend hatte ich Käsefondue. Also einen großen Haufen FPEs. Ich ahnte schon, dass das am nächsten Morgen in neue, ungeahnte Höhen führen würde, weil ich es meinem Körper im Moment einfach nicht Recht machen kann! Und trotzdem spritzte ich total vorsichtig, sehr sehr wenig und total spät, des Fettes wegen. Was soll ich sagen? Ich hatte eine schlaflose Nacht. Aber nicht wegen zu hoher Werte, sondern wegen zu tiefer, die ich nicht hochbekommen habe. Wie passt das bitte zusammen? Im Moment bin ich endlich wieder bei 145mg/dl, das fühlt sich so gut an. Aber leider war das heute Nacht nicht so, und es geht mir richtig richtig scheiße deswegen - auch, weil ich lange nicht mehr SO tief war.
Ich bin verwirrt, verzweifelt, und naja, ohne Aufzeichnungen kann mir da meine DiaBeraterin halt leider auch nicht helfen, vor allem, wenn ich eigentlich keine Zeit für nen Termin habe.
Wenn das Chaos nicht so groß wäre, könnte ich das vermutlich auch so lösen. Ist aber groß. Also? Hm.
Wo fang ich an? Was kann ich im Stress irgendwie unterkriegen, um meine Basalmenge zu testen, oder meinen BE-Faktor, oder meinen Korrekturfaktor? Und: Macht es überhaupt Sinn, das alles im Stress auszutesten? Aber wenn nein: Soll ich dann weiter "einfach so" versuchen, bis der Stress vielleicht irgendwann vorbei ist? Kann ja eigentlich auch keine Lösung sein.
Fakt ist: Es nervt. Und es fühlt sich nicht gut an. Und ich mag das grade nicht mehr.
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Nichts ist im Lot. I am not okay.
Im Moment herrscht bei mir das ganz große Chaos. Sowohl in der Uni, im Leben sonst, und ja, auch das Diabetes-Chaos ist natürlich mit dabei.
Die letzten Tage habe ich meine Werte nicht runter bekommen. Es hat sich angefühlt, als würde ich Wasser spritzen. Sowohl tagsüber, als auch nachts. Ich hab so vieles versucht, was man eben so versuchen kann, wenn um einen herum auch nur Chaos und Stress ist.
Morgens zum Aufstehen geht es mir regelmäßig scheiße, tagsüber hat sich mein Körper grade an die etwas höheren Werte gewöhnt, ich fühle ganz spät erst, dass ich hoch bin. Das ist schlecht.
Gestern abend hatte ich Käsefondue. Also einen großen Haufen FPEs. Ich ahnte schon, dass das am nächsten Morgen in neue, ungeahnte Höhen führen würde, weil ich es meinem Körper im Moment einfach nicht Recht machen kann! Und trotzdem spritzte ich total vorsichtig, sehr sehr wenig und total spät, des Fettes wegen. Was soll ich sagen? Ich hatte eine schlaflose Nacht. Aber nicht wegen zu hoher Werte, sondern wegen zu tiefer, die ich nicht hochbekommen habe. Wie passt das bitte zusammen? Im Moment bin ich endlich wieder bei 145mg/dl, das fühlt sich so gut an. Aber leider war das heute Nacht nicht so, und es geht mir richtig richtig scheiße deswegen - auch, weil ich lange nicht mehr SO tief war.
Ich bin verwirrt, verzweifelt, und naja, ohne Aufzeichnungen kann mir da meine DiaBeraterin halt leider auch nicht helfen, vor allem, wenn ich eigentlich keine Zeit für nen Termin habe.
Wenn das Chaos nicht so groß wäre, könnte ich das vermutlich auch so lösen. Ist aber groß. Also? Hm.
Wo fang ich an? Was kann ich im Stress irgendwie unterkriegen, um meine Basalmenge zu testen, oder meinen BE-Faktor, oder meinen Korrekturfaktor? Und: Macht es überhaupt Sinn, das alles im Stress auszutesten? Aber wenn nein: Soll ich dann weiter "einfach so" versuchen, bis der Stress vielleicht irgendwann vorbei ist? Kann ja eigentlich auch keine Lösung sein.
Fakt ist: Es nervt. Und es fühlt sich nicht gut an. Und ich mag das grade nicht mehr.
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Freitag, 26. September 2014
F-G-M, A-B-C und O-M-G! M-F-G, mit freundlichen Grüßen, die Werte liegen uns zu Füßen, denn wir stehen drauf!
Moin zusammen!
Ich will gar nicht allzu lange drumherumreden. Ich habe das Libre-System von Abbot kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen. Das Abbott FreeStyle Libre ist der talk of the diabetes town und ich hab euch lange mit Fotos geteased. Das lag aber nicht daran, dass ich nichts schreiben DURFTE (mann, die Gerüchteküche brodelt echt immer sofort, wa? :D), sondern schlichtweg einfach die circa drei Stunden, die ich pro Tag so übrig hatte in den letzten zwei Wochen, für ein wenig Schlaf nutzen wollte ;) Auch Diabetiker brauchen ihren Schlaf!
Außerdem war das Symposium von Abbott am Montag des EASD 2014 und ab da erreichten offiziell zum ersten Mal Infos zum Libre die Öffentlichkeit.
Hier ist also mein Erlebnis- und Erfahrungsbericht zum Flash Glucose Monitoring von Abbott. ACHTUNG - Es folgt Text.
WARNUNG: BITTE NICHT MIT EINEM CGM VERGLEICHEN!
Seit 6. September trage ich das Ding nun mit mir herum, mit einer kleinen Pause dazwischen. Abbott lud mich und einige andere Peeps im Rahmen des Launches in sieben Ländern und unter anderem eben Deutschland ein, das Libre gemeinsam mit Ihnen anzusetzen, zu testen und bei einem Wochenende in Berlin dann auszuwerten. Ich denke, ich habe jetzt genug Zeit damit verbracht und kann meine Beurteilung abgeben.
Die Technik, die begeistert
Das FreeStyle Libre (im Folgenden nur noch Libre genannt) soll kein billiges CGM sein oder durch günstigere Preise das CGM untergraben. Das Libre soll die Blutzuckermessung revolutionieren, das übliche Pieksen und die Teststreifen versuchen nach und nach zu ersetzen. Es ist die Zukunft, Leute! Aber mal zurück zum Anfang. Das Flash Glucose Monitoring Messsystem ist mit dem eines CGM zu vergleichen. Auch hier wird der Glukosewert mit einem kleinen "Messdraht" (5,0mmx0,4mm) im Zwischenzellwasser gemessen, nicht im Blut selbst. Das bedeutet, der gemessene Wert hinkt dem aktuellen BZ-Wert immer um plusminus fünf Minuten hinterher. Allerdings überträgt das Libre die Daten nicht permanent an den Empfänger, sondern nur bei Bedarf, das heißt, wenn man mit dem Empfänger über den Sensor scannt. Dafür speichert der Sensor die permanent gemessenen Werte für bis zu 8 Stunden und beim nächsten Scan hat man eine wundervolle Wertkurve auf dem Display. Den Trend kann das Libre genauso anzeigen, wie ein CGM, man hat also eine gute Übersicht über die aktuellen Werte und den Weg, den sie gehen. Gescannt werden kann auch durch Kleidung.
Im Moment ist es offiziell nur für Personen über 18 Jahre zugelassen. Die Studien für unter 18-Jährige sollen nächstes Jahr beginnen.
I want my diabetes gadgets to look pretty!
Wie sieht das Libre aus? Der Sensor an sich ist kaum größer als eine 2-Euro-Münze und weiß. Das Messgerät erinnert mich an das FreeStyle Insulinx, ist aber insgesamt wertiger, liegt bequemer in der Hand und fühlt sich auch besser an, das Display ist flexibel und glänzt ^^. Grau und weiß, naja, immerhin nicht orange.
Das Starterkit kommt mit zwei Sensoren für ca. 170 Euro und ein Sensor kostet ca 60 Euro. Abbott wird das System ausschließlich über einen eigenen Onlineshop vertreiben. Wer ein Jahresabo Sensoren kauft, spart pro Sensor ein paar Euro. Die Sensoren können dann in verschiedenen Intervallen zugesendet werden, womit sich dann auch die Menge an Versandkosten entsprechend vergrößert oder verkleinert. An sich eine gute Idee, aber ich bin noch skeptisch im Bezug auf die Haltbarkeit der Sensoren (dazu mehr weiter unten).
Der Sensor kommt einzeln verpackt zusammen mit der Setzhilfe, die aussieht wie ein umgedrehter Eierbecher. Dazu viele Bedienungsanleitungen und zum Gerät auch noch ein USB-Kabel und Adapter.
Let's do it! Und: wie fühlt es sich an?
Ich gebe zu, das Setzen machte mir zunächst kurz Angst. Ich habe sowas als Nicht-Pumpenträgerin noch nie vorher gesehen. Es hat was von.... Stempeln, aber wenn man drunter guckt, sieht man die Nadel. Man setzt den Sensor auf die Setzhilfe und drückt dann die Setzhilfe runter auf die Haut und zack - der Sensor sitzt am Arm (bisher ist er nur dort zugelassen!)! Kaum gespürt. Cool! Geht (vermutlich) auch mit Links! Das Pflaster klebt. Ich frage mich nur direkt von Beginn an: wie lange? Der Sensor an sich hat eine Tragedauer von BIS ZU 14 Tagen. Ich betone das so, weil er nicht verlängert werden kann (ich kenn doch eure Gedanken!). Ich war skeptisch. Das Pflaster selbst ragt nur wenige Milimeter um den Sensor herum heraus, fragwürdig, wie sich das im Zweifel zusätzlich fixieren lassen könnte. Ich hab das Ding aber direkt nach dem Setzen quasi vergessen, es trägt sich sehr angenehm. Wider Erwarten bin ich bisher auch kein einziges Mal daran hängen geblieben. Vermutlich ist er wirklich einfach flach!
Und dann?
Dann wird der Sensor mit Hilfe des Messgerätes aktiviert und nach einer Stunde kann man dann die ersten Werte scannen. Eine Stunde hat noch nie so lange gedauert!!! Haha. Aber in der Zwischenzeit kann man sich mit der Bedienungsanleitung anfreunden, Töne, Datum, Uhrzeit, Zielwerte und so weiter einstellen und sich freuen. Alles lässt sich übrigens ziemlich intuitiv, easy und schnell bedienen (sagt jemand, der vermutlich die Mehrheit eines Tages an elektronischen Geräten verbringt). Der Sceen könnte manchmal auf den Fingerdruck besser reagieren, aber damit kommt man klar.
Das Scannen geht super easy. Gerät an - scan - und TADAAA: Wert und Trend. Man muss das Gerät vor dem Scannen anschalten, dann scannen. Ich mach das stellenweise bis zu 40 Mal am Tag. Wer von euch würde sich 40 Mal am Tag in den Finger stechen? Ich auch nicht freiwillig. Aber mit dem Ding gehts so einfach, als würde man mal eben auf dem Handy die Uhrzeit checken. Eben mal schnell den Glukosewert checken. Mir ist es manchmal passiert, dass ich aus Versehen mit meinem Handy scannen wollte. Die Zukunft ist näher als wir denken... ;) Praktisch ist auch einfach die kontinuierliche Kurve. Zum Therapie überprüfen, anpassen und Werte im Zaun halten optimal.
Sagt es denn die Wahrheit?
Abbott selbst sagt, dass das Gerät nach einem Tag Einlegephase seine Genauigkeit erreicht hat. Bei mir war es immer mal so und mal so. Generell bin ich sehr zufrieden mit den Werten des Libre, ich habe am Anfang oft gegengemessen aber vertraue inzwischen dem Scan (nur bei zu hohen oder zu niedrigen Werten wird nachgemessen. Das kann der Empfänger übrigens auch.Und Ketone messen auch. Aber ich muss zugeben, ich mag die Teststreifen einfach nicht. Die verbrauchen mir zu viel Blut. Wobei, wenn man eh so selten messen muss.... meh. Ich weiß nicht.).
Wie lange hält er durch?
Also. Hm. Das ist eine der schwierigsten Fragen bei diesem Thema. Abbot sagt, der Sensor hält BIS ZU 14 Tage. Und das ist hauttypabhängig, was enttäuschen kann, wenn man so ne Kandidatin ist, wie ich. Das Pflaster begann sich direkt in den ersten Tagen leicht drumherum zu lösen, aber zunächst nichts dramatisches. Mein erster Sensor fiel dann nach 10 Tagen ab, und ich hab nicht mal jeden Tag geduscht und extra keinen Sport getrieben, weil ich vorsichtig mit dem Libre sein wollte. Tja, war dem relativ egal. Da war ich grade in Wien und hätte mir eigentlich gewünscht, dass er auf so ner stressigen Reise, wo ich nicht oft zum Messen komme, eher durchhält als abfällt. Mein zweiter sitzt jetzt aktuell seit 6 Tagen. An dem aktuellen Sensor musste ich am zweiten Tag tapen (siehe Bild). Ich gebe zu, er wurde durch das Event in Berlin extrem strapaziert. Ich saß zwei Stunden im Whirlpool. Zwar hatte ich den Arm die größte Zeit aus dem Wasser gehalten, dennoch - ein Experiment, dass leider nicht so richtig funktioniert hat. Abbot selbst gibt dem Sensor 30 Minuten unter Wasser bei 1m Tiefe. Als ich wieder in unserer #flashwg ankam, löste sich das Pflaster unten und man konnte unter den Sensor gucken. Ich habe mich entschieden es mit Tape zu versuchen und die Werte zu vergleichen und zu beobachten. Aber das ist eben das Gefährliche: Löst sich das Pflaster an einer Stelle, kann beim Duschen Wasser unter den Sensor laufen und den Kleber lösen. Und dann? Was, wenn das am dritten Tag passiert? Hmmm.
Ich weiß von anderen Mitbloggern und auch von Abbott, dass ich da wohl eine der Ausnahmekandidatinnen sei und das Pflaster in der Regel gut bis sehr gut auf der Haut hält (und während ich meinem ersten Sensor noch hinterherwinke versuchen die anderen eine Methode zu finden, wie man das Pflaster lange nach Sport und Sauna ohne Klebereste von der Haut bekommt!).
PRO'S & CON'S und mein Fazit
PRO'S
-machen wir uns nichts vor: mit dem Libre kann man bequem, diskret, schmerzfrei und hygienisch seinen aktuellen Glukosewert ermitteln
-ich kann so oft messen, wie ich will
-ich bin mir meiner Werte sicherer, weil ich eine Wertekurve habe und nicht mehr nur einen herausgepickten Wert
-ich kann meine Therapie verbessern und analysieren, was welchen Einfluss auf meinen Blutzuckerwert hat
-es ist vergleichbar günstig
-es benötigt keine Kalibrierung, weil es schon In-House kalibriert wurde
-es ist einfach zu benutzen
-die Auslesesoftware ist einfach herunterzuladen, für Windows und Mac nutzbar, ganz gut auszulesen (aber ich möchte an dieser Stelle nicht genauer darauf eingehen)
CON'S
-wenn du mal länger als 8h schläfst, gehen dir Werte verloren
-ich muss trotzdem in gewissen Situationen noch meinen Wert mit Teststreifen und Blut bestimmen
-das Messgerät kann zwar Blutzucker und Ketone testen, aber es werden keine Stechhilfe, Ketonteststreifen oder Blutzuckerteststreifen mitgeliefert
-nicht viele verschiedene Tabellenansichten, nicht so detailliert wie gewünscht
-Messgerät hat eine einzige Helligkeitsstufe von der ich mich permanent "angeschrien" fühle
-lässt sich leider mit keiner Pumpe verbinden
-es gibt (noch) keine Hüllen, Schutzfolien, Taschen, Accessoires... Das Display und das Gerät sind nach wenigen Tagen herumtragen zerkratzt
-Kontrollzwang kann begünstigt werden
-ist das Pflaster durch, ist das Pflaster durch
-Sensor kann nicht verlängert werden
Ich bin vollkommen davon überzeugt, dass das unsere sehr nahe Messzukunft sein kann. Das Libre ist toll! Vom ersten Tag an haben wir uns gut verstanden und es hat mir geholfen, meine Werte besser zu kontrollieren. Es hat mich flexibler gemacht (und mir wieder einen neuen Gesprächsstarter mit an den Arm gegeben ;) ).
Soweit kann es aber nur kommen, wenn ein solch komfortables Gerät der Masse zugänglich gemacht wird. Und auch wenn der Anschaffungspreis recht günstig ist - ich als Studentin habe nicht eben mal 120 Euro im Monat übrig, um mir davon die Sensoren leisten zu können. Und stellt euch dann dazu das Szenario vor, wenn dann der Sensor nicht 14 Tage durchhalten würde...
Das Libre ist noch nicht gelaunched (apropos: Der Shop soll zwischen Anfang und Mitte Oktober online gehen. Wenn ich ein genaues Datum hätte, würde ich es euch geben!), und bei den Krankenkassen ist es noch lange nicht angekommen. Wie lange das dauert und ob die Krankenkassen es in naher Zukunft übernehmen wollen, ist fraglich.
Mein Sensor ist getaped, und dennoch gehe ich im Moment jeden Tag davon aus, dass er nicht durchhält. Hält er durch, ist es ein tolles Gerät von dessen Message und Funktion ich überzeugt/ absolut geflashed bin!
Ich kann euch nur empfehlen, das System auf jeden Fall zu testen, sobald ihr könnt und zu schauen, wie eure Haut auf das Pflaster und das Scannsystem reagiert. Ich war fast die einzige unserer Gruppe, in der sich das Pflaster derart fix gelöst hat und auch Abbott meinte, das ist nach ihren Beobachtungen eher die Ausnahme. Vielleicht hab ich also einfach ne schwierige Haut.
Wie ich getaped habt, sehr ihr übrigens auf dem Bild oben nochmal.
So, sollten noch irgendwelche Fragen sein, haltet euch bitte nicht zurück!!!
Danke für die Aufmerksamkeit und "YEAH!" an alle, die es bis hierher geschafft haben!
x
Ich will gar nicht allzu lange drumherumreden. Ich habe das Libre-System von Abbot kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen. Das Abbott FreeStyle Libre ist der talk of the diabetes town und ich hab euch lange mit Fotos geteased. Das lag aber nicht daran, dass ich nichts schreiben DURFTE (mann, die Gerüchteküche brodelt echt immer sofort, wa? :D), sondern schlichtweg einfach die circa drei Stunden, die ich pro Tag so übrig hatte in den letzten zwei Wochen, für ein wenig Schlaf nutzen wollte ;) Auch Diabetiker brauchen ihren Schlaf!
Außerdem war das Symposium von Abbott am Montag des EASD 2014 und ab da erreichten offiziell zum ersten Mal Infos zum Libre die Öffentlichkeit.
Hier ist also mein Erlebnis- und Erfahrungsbericht zum Flash Glucose Monitoring von Abbott. ACHTUNG - Es folgt Text.
WARNUNG: BITTE NICHT MIT EINEM CGM VERGLEICHEN!
Seit 6. September trage ich das Ding nun mit mir herum, mit einer kleinen Pause dazwischen. Abbott lud mich und einige andere Peeps im Rahmen des Launches in sieben Ländern und unter anderem eben Deutschland ein, das Libre gemeinsam mit Ihnen anzusetzen, zu testen und bei einem Wochenende in Berlin dann auszuwerten. Ich denke, ich habe jetzt genug Zeit damit verbracht und kann meine Beurteilung abgeben.
Die Technik, die begeistert
Im Moment ist es offiziell nur für Personen über 18 Jahre zugelassen. Die Studien für unter 18-Jährige sollen nächstes Jahr beginnen.
I want my diabetes gadgets to look pretty!
Das Starterkit kommt mit zwei Sensoren für ca. 170 Euro und ein Sensor kostet ca 60 Euro. Abbott wird das System ausschließlich über einen eigenen Onlineshop vertreiben. Wer ein Jahresabo Sensoren kauft, spart pro Sensor ein paar Euro. Die Sensoren können dann in verschiedenen Intervallen zugesendet werden, womit sich dann auch die Menge an Versandkosten entsprechend vergrößert oder verkleinert. An sich eine gute Idee, aber ich bin noch skeptisch im Bezug auf die Haltbarkeit der Sensoren (dazu mehr weiter unten).
Der Sensor kommt einzeln verpackt zusammen mit der Setzhilfe, die aussieht wie ein umgedrehter Eierbecher. Dazu viele Bedienungsanleitungen und zum Gerät auch noch ein USB-Kabel und Adapter.
Let's do it! Und: wie fühlt es sich an?
Ich gebe zu, das Setzen machte mir zunächst kurz Angst. Ich habe sowas als Nicht-Pumpenträgerin noch nie vorher gesehen. Es hat was von.... Stempeln, aber wenn man drunter guckt, sieht man die Nadel. Man setzt den Sensor auf die Setzhilfe und drückt dann die Setzhilfe runter auf die Haut und zack - der Sensor sitzt am Arm (bisher ist er nur dort zugelassen!)! Kaum gespürt. Cool! Geht (vermutlich) auch mit Links! Das Pflaster klebt. Ich frage mich nur direkt von Beginn an: wie lange? Der Sensor an sich hat eine Tragedauer von BIS ZU 14 Tagen. Ich betone das so, weil er nicht verlängert werden kann (ich kenn doch eure Gedanken!). Ich war skeptisch. Das Pflaster selbst ragt nur wenige Milimeter um den Sensor herum heraus, fragwürdig, wie sich das im Zweifel zusätzlich fixieren lassen könnte. Ich hab das Ding aber direkt nach dem Setzen quasi vergessen, es trägt sich sehr angenehm. Wider Erwarten bin ich bisher auch kein einziges Mal daran hängen geblieben. Vermutlich ist er wirklich einfach flach!
Und dann?
Dann wird der Sensor mit Hilfe des Messgerätes aktiviert und nach einer Stunde kann man dann die ersten Werte scannen. Eine Stunde hat noch nie so lange gedauert!!! Haha. Aber in der Zwischenzeit kann man sich mit der Bedienungsanleitung anfreunden, Töne, Datum, Uhrzeit, Zielwerte und so weiter einstellen und sich freuen. Alles lässt sich übrigens ziemlich intuitiv, easy und schnell bedienen (sagt jemand, der vermutlich die Mehrheit eines Tages an elektronischen Geräten verbringt). Der Sceen könnte manchmal auf den Fingerdruck besser reagieren, aber damit kommt man klar.
Sagt es denn die Wahrheit?
Abbott selbst sagt, dass das Gerät nach einem Tag Einlegephase seine Genauigkeit erreicht hat. Bei mir war es immer mal so und mal so. Generell bin ich sehr zufrieden mit den Werten des Libre, ich habe am Anfang oft gegengemessen aber vertraue inzwischen dem Scan (nur bei zu hohen oder zu niedrigen Werten wird nachgemessen. Das kann der Empfänger übrigens auch.Und Ketone messen auch. Aber ich muss zugeben, ich mag die Teststreifen einfach nicht. Die verbrauchen mir zu viel Blut. Wobei, wenn man eh so selten messen muss.... meh. Ich weiß nicht.).
Wie lange hält er durch? Also. Hm. Das ist eine der schwierigsten Fragen bei diesem Thema. Abbot sagt, der Sensor hält BIS ZU 14 Tage. Und das ist hauttypabhängig, was enttäuschen kann, wenn man so ne Kandidatin ist, wie ich. Das Pflaster begann sich direkt in den ersten Tagen leicht drumherum zu lösen, aber zunächst nichts dramatisches. Mein erster Sensor fiel dann nach 10 Tagen ab, und ich hab nicht mal jeden Tag geduscht und extra keinen Sport getrieben, weil ich vorsichtig mit dem Libre sein wollte. Tja, war dem relativ egal. Da war ich grade in Wien und hätte mir eigentlich gewünscht, dass er auf so ner stressigen Reise, wo ich nicht oft zum Messen komme, eher durchhält als abfällt. Mein zweiter sitzt jetzt aktuell seit 6 Tagen. An dem aktuellen Sensor musste ich am zweiten Tag tapen (siehe Bild). Ich gebe zu, er wurde durch das Event in Berlin extrem strapaziert. Ich saß zwei Stunden im Whirlpool. Zwar hatte ich den Arm die größte Zeit aus dem Wasser gehalten, dennoch - ein Experiment, dass leider nicht so richtig funktioniert hat. Abbot selbst gibt dem Sensor 30 Minuten unter Wasser bei 1m Tiefe. Als ich wieder in unserer #flashwg ankam, löste sich das Pflaster unten und man konnte unter den Sensor gucken. Ich habe mich entschieden es mit Tape zu versuchen und die Werte zu vergleichen und zu beobachten. Aber das ist eben das Gefährliche: Löst sich das Pflaster an einer Stelle, kann beim Duschen Wasser unter den Sensor laufen und den Kleber lösen. Und dann? Was, wenn das am dritten Tag passiert? Hmmm.
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| Tapey Tapey |
PRO'S & CON'S und mein Fazit
PRO'S
-machen wir uns nichts vor: mit dem Libre kann man bequem, diskret, schmerzfrei und hygienisch seinen aktuellen Glukosewert ermitteln
-ich kann so oft messen, wie ich will
-ich bin mir meiner Werte sicherer, weil ich eine Wertekurve habe und nicht mehr nur einen herausgepickten Wert
-ich kann meine Therapie verbessern und analysieren, was welchen Einfluss auf meinen Blutzuckerwert hat
-es ist vergleichbar günstig
-es benötigt keine Kalibrierung, weil es schon In-House kalibriert wurde
-es ist einfach zu benutzen
-die Auslesesoftware ist einfach herunterzuladen, für Windows und Mac nutzbar, ganz gut auszulesen (aber ich möchte an dieser Stelle nicht genauer darauf eingehen)
CON'S
-wenn du mal länger als 8h schläfst, gehen dir Werte verloren
-ich muss trotzdem in gewissen Situationen noch meinen Wert mit Teststreifen und Blut bestimmen
-das Messgerät kann zwar Blutzucker und Ketone testen, aber es werden keine Stechhilfe, Ketonteststreifen oder Blutzuckerteststreifen mitgeliefert
-nicht viele verschiedene Tabellenansichten, nicht so detailliert wie gewünscht
-Messgerät hat eine einzige Helligkeitsstufe von der ich mich permanent "angeschrien" fühle
-lässt sich leider mit keiner Pumpe verbinden
-es gibt (noch) keine Hüllen, Schutzfolien, Taschen, Accessoires... Das Display und das Gerät sind nach wenigen Tagen herumtragen zerkratzt
-Kontrollzwang kann begünstigt werden
-ist das Pflaster durch, ist das Pflaster durch
-Sensor kann nicht verlängert werden
Ich bin vollkommen davon überzeugt, dass das unsere sehr nahe Messzukunft sein kann. Das Libre ist toll! Vom ersten Tag an haben wir uns gut verstanden und es hat mir geholfen, meine Werte besser zu kontrollieren. Es hat mich flexibler gemacht (und mir wieder einen neuen Gesprächsstarter mit an den Arm gegeben ;) ).
Soweit kann es aber nur kommen, wenn ein solch komfortables Gerät der Masse zugänglich gemacht wird. Und auch wenn der Anschaffungspreis recht günstig ist - ich als Studentin habe nicht eben mal 120 Euro im Monat übrig, um mir davon die Sensoren leisten zu können. Und stellt euch dann dazu das Szenario vor, wenn dann der Sensor nicht 14 Tage durchhalten würde...
Das Libre ist noch nicht gelaunched (apropos: Der Shop soll zwischen Anfang und Mitte Oktober online gehen. Wenn ich ein genaues Datum hätte, würde ich es euch geben!), und bei den Krankenkassen ist es noch lange nicht angekommen. Wie lange das dauert und ob die Krankenkassen es in naher Zukunft übernehmen wollen, ist fraglich.
Ich kann euch nur empfehlen, das System auf jeden Fall zu testen, sobald ihr könnt und zu schauen, wie eure Haut auf das Pflaster und das Scannsystem reagiert. Ich war fast die einzige unserer Gruppe, in der sich das Pflaster derart fix gelöst hat und auch Abbott meinte, das ist nach ihren Beobachtungen eher die Ausnahme. Vielleicht hab ich also einfach ne schwierige Haut.
Wie ich getaped habt, sehr ihr übrigens auf dem Bild oben nochmal.
So, sollten noch irgendwelche Fragen sein, haltet euch bitte nicht zurück!!!
Danke für die Aufmerksamkeit und "YEAH!" an alle, die es bis hierher geschafft haben!
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Freitag, 15. August 2014
Es läuft!
Moin zusammen!
Ich konnte mich die letzten Monate nicht so gut um meinen Blutzucker kümmern, wie das vielleicht meine Bauchspeicheldrüse früher gemacht hat. Nicht ansatzweise. Deswegen habe ich mir für meine Wiederankunft in Berlin vorgenommen, an dieser Baustelle mal etwas zu arbeiten.
#Morningrun
Diese Woche habe ich meinen Vertrag im Fitnessstudio gekündigt. Die Zeit in Hamburg hat mich gelehrt, dass ich auch ohne vorankomme und trainieren kann, auch im Winter. Die Mitgliedschaft ist einfach unnötig geworden. Dafür habe ich diese Woche aber den Morningrun für mich entdeckt, also einen kleinen Lauf am frühen Morgen direkt nach dem Aufstehen.
Jeden Werktag habe ich es geschafft, um 8.30 das Haus zu verlassen und zum Volkspark um die Ecke zu laufen, um dort ein paar Runden zu drehen. Es war fantastisch! Musik an und los! Die Straßen sind noch leer, die Luft noch kühl und die Sonne ganz schwach. Perfekte Zeit zum Laufen.
Die ersten Tage hatte ich nach dem Lauf immer Werte über 200mg/dl. Hmm, Gegenregulation oder Insulinmangel?
Dann bekam ich von Ilka den Tipp, vor dem Sport flüssige BE zu mir zu nehmen und mir dafür auch einen kleinen Bolus zu geben, dies könnte den kleinen Anstieg abbremsen.
Mit diesem Tipp habe ich nach dem Laufen quasi wieder den Ausgangswert - perfekt also! Es läuft!
Jetzt kommt erst einmal das Wochenende (mit neuer Ausgabe von Weekendkitchen!), das bedeutet, ich mache zwei Tage Pause und beginne am Montag wieder von vorn.
Ich bin gespannt, ob ich das hohe Level an Motivation halten kann. Dabei helfen soll mir unteranderem eine wieder vollkommen aufgenommene Nutzung der mySugr-Tagebuchapp. Denn seit dieser Woche führe ich auch wieder strenger Tagebuch, als ich es die letzten Monate gemacht habe (...). Und das zeigt sich definitiv an den Werten, kann ich euch sagen!
Wie läufts bei euch im Moment?
x
Ich konnte mich die letzten Monate nicht so gut um meinen Blutzucker kümmern, wie das vielleicht meine Bauchspeicheldrüse früher gemacht hat. Nicht ansatzweise. Deswegen habe ich mir für meine Wiederankunft in Berlin vorgenommen, an dieser Baustelle mal etwas zu arbeiten.
#Morningrun
Diese Woche habe ich meinen Vertrag im Fitnessstudio gekündigt. Die Zeit in Hamburg hat mich gelehrt, dass ich auch ohne vorankomme und trainieren kann, auch im Winter. Die Mitgliedschaft ist einfach unnötig geworden. Dafür habe ich diese Woche aber den Morningrun für mich entdeckt, also einen kleinen Lauf am frühen Morgen direkt nach dem Aufstehen.
Jeden Werktag habe ich es geschafft, um 8.30 das Haus zu verlassen und zum Volkspark um die Ecke zu laufen, um dort ein paar Runden zu drehen. Es war fantastisch! Musik an und los! Die Straßen sind noch leer, die Luft noch kühl und die Sonne ganz schwach. Perfekte Zeit zum Laufen.
Die ersten Tage hatte ich nach dem Lauf immer Werte über 200mg/dl. Hmm, Gegenregulation oder Insulinmangel?
Dann bekam ich von Ilka den Tipp, vor dem Sport flüssige BE zu mir zu nehmen und mir dafür auch einen kleinen Bolus zu geben, dies könnte den kleinen Anstieg abbremsen.
Mit diesem Tipp habe ich nach dem Laufen quasi wieder den Ausgangswert - perfekt also! Es läuft!
Jetzt kommt erst einmal das Wochenende (mit neuer Ausgabe von Weekendkitchen!), das bedeutet, ich mache zwei Tage Pause und beginne am Montag wieder von vorn.
Ich bin gespannt, ob ich das hohe Level an Motivation halten kann. Dabei helfen soll mir unteranderem eine wieder vollkommen aufgenommene Nutzung der mySugr-Tagebuchapp. Denn seit dieser Woche führe ich auch wieder strenger Tagebuch, als ich es die letzten Monate gemacht habe (...). Und das zeigt sich definitiv an den Werten, kann ich euch sagen!
Wie läufts bei euch im Moment?
x
Donnerstag, 14. August 2014
Re: Das Blutzuckermessen vergessen
Moin ihr!
Als Diabetiker das Blutzuckermessen vergessen - geht das, oder ist das nur eine Ausrede?
Staeff hat die Frage in ihrem letzten aktuellen Blogpost behandelt, und das hat mich ein wenig zum Nachdenken gebracht.
Blutzuckermessen vergessen - geht das? Dass man mal keinen Bock hat zu messen, keinen Bock auf das "Diabetikerbesteck" hat oder in Hektik ist und alles schnell gehen muss, das passiert. Aber vergesst ihr manchmal, Blutzucker zu messen? Geht mal in euch, ganz ehrlich. Könnt ihr manchmal vergessen, dass ihr Diabetes habt?
Also ich kann das. Sicher, es hängt auf jeden Fall auch mit der Zeit zusammen, die seit der eigenen Diagnose verstrichen ist. Bei mir sind es jetzt 17 Monate mit Typ 1. Ich kann mich GANZ GENAU an die Zeit davor erinnern, auch wenn Diabetes und der Umgang damit für mich Alltag geworden ist, passiert es, dass ich mich auch mal ganz normal fühle (was ja eigentlich gut ist!) und tatsächlich mal vergesse zu messen. Natürlich ist das die Ausnahme, aber Leute, Fakten auf den Tisch, es passiert.
Klar, ich hab mal keinen Bock, bin vielleicht mal wütend auf den Diabetes, bin im Stress. ABER: Ich vergesse auch manchmal, dass das alles überhaupt da ist. Tatsächlich. Und auch wenn ich darüber schreibe, mich dafür interessiere, motiviert bin und mich belese und darüber austausche - ich vergesse es eben auch mal. Viel zu selten erinnert mich mein Typ 1 auch daran, dass er überhaupt da ist. Da kann man den schon mal vergessen. Hypos hab ich im Moment selten, allzu hohe Werte kommen auch nicht oft vor. Irgendwie hat sich grade alles ein wenig gesetzt und läuft ganz in Ordnung.
Ob ich es jemals so sehr in mein Unterbewusstsein einkloppen kann, dass ich nicht vergessen kann, dass ich Diabetes habe? Ich weiß es nicht, denn meine Erinnerungen an die Zeit davor sind echt sehr stark und lebendig.
Wie dem auch sei, wie geht es euch damit? Vergesst ihr manchmal, dass ihr Diabetes habt und demnach auch zu messen? Und wenn ja - wie lange seid ihr schon im Club? Vielleicht hat es auch gar nichts mit der Zeit seit der Diagnose zu tun.
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Als Diabetiker das Blutzuckermessen vergessen - geht das, oder ist das nur eine Ausrede?
Staeff hat die Frage in ihrem letzten aktuellen Blogpost behandelt, und das hat mich ein wenig zum Nachdenken gebracht.
Blutzuckermessen vergessen - geht das? Dass man mal keinen Bock hat zu messen, keinen Bock auf das "Diabetikerbesteck" hat oder in Hektik ist und alles schnell gehen muss, das passiert. Aber vergesst ihr manchmal, Blutzucker zu messen? Geht mal in euch, ganz ehrlich. Könnt ihr manchmal vergessen, dass ihr Diabetes habt?
Also ich kann das. Sicher, es hängt auf jeden Fall auch mit der Zeit zusammen, die seit der eigenen Diagnose verstrichen ist. Bei mir sind es jetzt 17 Monate mit Typ 1. Ich kann mich GANZ GENAU an die Zeit davor erinnern, auch wenn Diabetes und der Umgang damit für mich Alltag geworden ist, passiert es, dass ich mich auch mal ganz normal fühle (was ja eigentlich gut ist!) und tatsächlich mal vergesse zu messen. Natürlich ist das die Ausnahme, aber Leute, Fakten auf den Tisch, es passiert.
Klar, ich hab mal keinen Bock, bin vielleicht mal wütend auf den Diabetes, bin im Stress. ABER: Ich vergesse auch manchmal, dass das alles überhaupt da ist. Tatsächlich. Und auch wenn ich darüber schreibe, mich dafür interessiere, motiviert bin und mich belese und darüber austausche - ich vergesse es eben auch mal. Viel zu selten erinnert mich mein Typ 1 auch daran, dass er überhaupt da ist. Da kann man den schon mal vergessen. Hypos hab ich im Moment selten, allzu hohe Werte kommen auch nicht oft vor. Irgendwie hat sich grade alles ein wenig gesetzt und läuft ganz in Ordnung.
Ob ich es jemals so sehr in mein Unterbewusstsein einkloppen kann, dass ich nicht vergessen kann, dass ich Diabetes habe? Ich weiß es nicht, denn meine Erinnerungen an die Zeit davor sind echt sehr stark und lebendig.
Wie dem auch sei, wie geht es euch damit? Vergesst ihr manchmal, dass ihr Diabetes habt und demnach auch zu messen? Und wenn ja - wie lange seid ihr schon im Club? Vielleicht hat es auch gar nichts mit der Zeit seit der Diagnose zu tun.
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Mittwoch, 25. Juni 2014
My Diabetes - Blutzuckermessgerät: Tschüss und Hallo!
Moin!
Wie ihr sicherlich irgendwann hier mal mitbekommen habt, trug ich nun mit kleinen Test-Ausnahmen seit März 2013 durchgehend das Accu Chek Aviva Nano mit mir herum. Es scheint perfekt, weil klein, simpel, schwarz - mag ich.
Aaaber! Es gab eine Sache, die mich seit langem gestört hat. Nämlich, dass es keine Teststreifenbeleuchtung gibt. Und so lernte ich das One Touch Verio IQ kennen und hatte eine Vision... die mir leider keiner Erfüllen wollte. Bei One Touch ging keiner ans Telefon und auf meine Mails wurde leider auch nie reagiert. Und so blieb ich auf meinem Accu Chek sitzen.
Bis die liebe Aleks mir, als ich vor einigen Wochen in Köln war, ein Geschenk in die Hand drückte und mich zum Messgeräteglücklichstenmenschen der Welt machte :D Denn sie schenkte mir ein Verio IQ und vorher hat sie die Verpackung glitzernd beklebt. SO GUT :D . Und jetzt hab ich das. Und benutze es. Juhu! Danke Aleks!
Das Tolle beim Verio ist wirklich, dass es ähnlich klein ist, wie mein bisheriges Gerät, aber eben die Beleuchtung hat. So geht auch bei Dämmerung kein Blut daneben. Außerdem braucht man für die winzigen Teststreifen viel weniger Blut. Mit der weißen Außenhülle konnte ich mich schnell anfreunden. Mal schauen, wann ich das erste Mal mit einem leeren Messgerät da stehen werde, denn aufladen muss man es per USB, und ich bin vergesslich. Aber ich bin auch ständig am Rechner. Also... sollte ich das schon irgendwie hinbekommen ;)
Wie ihr sicherlich irgendwann hier mal mitbekommen habt, trug ich nun mit kleinen Test-Ausnahmen seit März 2013 durchgehend das Accu Chek Aviva Nano mit mir herum. Es scheint perfekt, weil klein, simpel, schwarz - mag ich.
Aaaber! Es gab eine Sache, die mich seit langem gestört hat. Nämlich, dass es keine Teststreifenbeleuchtung gibt. Und so lernte ich das One Touch Verio IQ kennen und hatte eine Vision... die mir leider keiner Erfüllen wollte. Bei One Touch ging keiner ans Telefon und auf meine Mails wurde leider auch nie reagiert. Und so blieb ich auf meinem Accu Chek sitzen.
Bis die liebe Aleks mir, als ich vor einigen Wochen in Köln war, ein Geschenk in die Hand drückte und mich zum Messgeräteglücklichstenmenschen der Welt machte :D Denn sie schenkte mir ein Verio IQ und vorher hat sie die Verpackung glitzernd beklebt. SO GUT :D . Und jetzt hab ich das. Und benutze es. Juhu! Danke Aleks!
Das Tolle beim Verio ist wirklich, dass es ähnlich klein ist, wie mein bisheriges Gerät, aber eben die Beleuchtung hat. So geht auch bei Dämmerung kein Blut daneben. Außerdem braucht man für die winzigen Teststreifen viel weniger Blut. Mit der weißen Außenhülle konnte ich mich schnell anfreunden. Mal schauen, wann ich das erste Mal mit einem leeren Messgerät da stehen werde, denn aufladen muss man es per USB, und ich bin vergesslich. Aber ich bin auch ständig am Rechner. Also... sollte ich das schon irgendwie hinbekommen ;)
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Donnerstag, 12. Juni 2014
CGM im Test - Dexcom G4 - Meinung, Erfahrungen, Pro's & Con's
Moin!
Heute ist es endlich so weit.. ich bringe meine 20 Tage Dexcom-Erfahrung zu virtuellem Papier.
-Ich habe das Dexcom-System inkl. 2 Sensoren kosten- und bedingungslos im Rahmen des Laufs zwischen den Meeren zur Verfügung gestellt bekommen.-
Was ist das Dexcom G4?
Es handelt sich hierbei um ein Kontinuierliches Glucose-Messsystem, welches im Groben aus einem Sensor, einem Transmitter und einem Empfänger besteht. Der Sensor wird mit einer Setzhilfe platziert. Das feine Sensorhaar sitzt dann in der Haut, obendrauf klebt das Pflaster, der Chip und die Halterung für den Transmitter, der dort hineingesetzt wird und dann mit dem Empfänger kommuniziert. Ein kontinuierliches Glucose-Messsystem misst, wie der Name sagt, kontinuierlich den Gewebszucker. Der Gewebszucker ist immer etwas weiter in der Vergangenheit als der Blutzucker. Dadurch, dass so ein CGM allerdings kontinuierlich misst, kann man auf dem Empfänger den Glucoseverlauf als Kurve betrachten und - das Tollste - man sieht, wohin der Trend geht und kann entsprechend handeln. Statt täglich ca. 6 gemessenen Blutzuckerwerten hat man so am Ende ca. 300 Werte am Tag.
Begebenheiten:
Ich hatte die Möglichkeit, vor, während und nach dem Lauf ein Dexcom G4 zu tragen. Was soll ich sagen? Es war ein ganz tolles neues Lebensgefühl, immerzu Blutzucker-TV gucken zu können.
Die ersten Stunden damit fühlten sich natürlich ein wenig ungewohnt an. Ich trug den Sensor am linken hinteren Oberarm, entschied mich bewusst gegen die Bauchregion, da ich ausschließlich sehr hoch geschnittene Hosen und Strumpfhosen trage und nicht wollte, dass ich mit meiner Kleidung daran reiße. Trotzdem solltet ihr wissen, dass der Sensor momentan bei Erwachsenen offiziell nur in der Bauchregion zugelassen ist.
Nach dem Setzen braucht der Sensor zwei Stunden Eingroove-Zeit und danach zwei Kalibrierungs-Werte, dann später alle 12 Stunden einen Wert.
Ich wollte, dass der Sensor so lange wie möglich hält. Und er hielt tatsächlich 20 Tage durch (und vermutlich auch noch länger. Ich sags euch... nen funktionierenden Sensor wegschmeißen - das tut extrem weh!).
Ich trug also diesen Sensor 20 Tage, in Hamburg und Berlin und Schleswig, beim Laufen, Arbeiten, Einkaufen, Schlafen, und konnte zum ersten Mal nach der Diagnose meinen Blutzucker im Verlauf und mit Trend sehen.

Was ist toll:
Haha, so Einiges!
Wie gesagt - den Blutzucker im Verlauf und mit Trend sehen. Wo stehe ich gerade? Gehe ich zu hoch oder bin ich zu niedrig? Man kann wunderbar gegensteuern. Außerdem kann man mal sehen, wie lange das Insulin eigentlich braucht, bis es wirkt. Teilweise hat es mich richtig geärgert, weil das Insulin so verdammt langsam ist! Aber jetzt habe ich die Wirkkurven wenigstens sehen können.
Alles ist sehr klein. Ich für meinen Teil hatte bisher nur einmal einen Dummy-Pod zur Probe getragen. Ansonsten kenne ich dieses Gefühl von "Ich hab da was am Körper" eher nicht. Daher: Bravo. Der Dexcom ist klein. Sowohl der Transmitter als auch der Empfänger haben eine tolle Größe, mit der man wirklich leben kann! Der Sensor hat mich nie gestört. Ich wurde öfter gefragt, was das ist, und durfte dann mein Blutzucker-TV präsentieren. Aber gestört hat mich das nie. Auch bin ich damit nie an Kleidungsstücken hängen geblieben. Eventuell saß er einfach ziemlich, ziemlich gut (Danke Basti!).
Eines der allertollsten Dinge daran: dass man von dem Ding alarmiert wird, wenn der Blutzucker außerhalb des selbst eingestellten Norm-Bereiches liegt. Ich wurde zwei Mal nachts geweckt, weil ich unterzuckerte. Das hätte ich so vermutlich nie gemerkt! So, so gut!
Der Sensor war bei mir sehr genau und man kann den Empfänger super easy per USB laden, der Akku hält gute drei Tage. Es war echt toll, auch mal zu sehen, dass ich mit Faktoren, Basal etc. meist richtig liege. So ein CGM ist nämlich auch klasse, um mal an der Einstellung zu schrauben.
Ja, ich habe mich sicherer gefühlt und ja, die Werte waren wirklich besser, als ohne. Das kann ich definitiv bestätigen.
Es hat sich toll angefühlt, so eine kleine Gewebszuckerpolizei am Arm zu tragen. Man kann übrigens gut damit duschen! Ich hatte zunächst Angst, aber alles unbegründet!
Was ist nicht so toll:
Eigentlich fallen mir hier momentan nur drei Sachen ein, die an sich nichts mit der Funktionalität und Wirkung des CGMs zu tun haben.
Der Empfänger empfängt die Werte nur, wenn er sich im Umkreis von max. 6m zum Transmitter befindet. Wenn ich in meiner Wohnung mal schnell vom Wohnzimmer aufs Klo gehe oder in die Küche, fehlen mir Werte, weil das über 6m sind. Das ist extrem schade. Und leider habe ich nicht immer Hosentaschen an mir.
Die Software zum Auslesen der Daten läuft nur auf Windows. WTF, Leute? Ernsthaft. Sowas darf heutzutage eigentlich nicht mehr sein. Die Software müsste mindestens für Windows, MAC OSX und wenigstens auch noch Linux laufen. Einfach, WEIL. Weil Menschen unterschiedliche Systeme besitzen und mir jetzt im Nachhinein leider die Werte fehlen, weil ich das Ding wegschicken musste, zwei Tage bevor ich den Termin mit meiner Diaberaterin hatte. Und nein, ich möchte eigentlich nicht erst mit der CD zu Freunden gehen, nur damit ich die Daten auslesen kann. Ärgerlich.
Und zu guter Letzt: Der Preis. Der Preis für dieses System. Denn das CGM ist nach wie vor nicht im Hilfsmittelkatalog des MDK angekommen, was SEHR SCHADE ist.
Ich kann hier nur ungefähre Preise nennen.
System ca 1500€
Transmitter ca 399€ (Batterielaufzeit mind. 6 Monate, danach Wechsel)
Ein Sensor 70€
So viel kann ich momentan weder sparen noch von meiner Familie verlangen, auch, wenn es um meine Gesundheit geht - nur automatisch deswegen hat man leider nicht mehr Geld zur Verfügung. Ich bin Studentin ohne regelmäßiges normales Einkommen - keine Chance.
Die Qualität des Pflasters kann ich leider nicht wirklich beurteilen, da ich immer noch alles mit Kinesiotape abgetaped hatte. Aber sagen wir so: Am letzten Tag hat es noch ziemlich gut geklebt!
Nachdem ich das CGM wieder abgegeben hatte, fühlte ich mich extrem nackt und musste mich erst einmal wieder entwöhnen. Einerseits bin ich unheimlich dankbar dafür, dass ich es ausprobieren durfte. Andererseits fühle ich mich zur Zeit ein wenig verloren, so ohne dieses Ding. Aber ich wusste ja, dass der Tag kommen würde.
Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem kleinen Bericht helfen.
Habt ihr selbst ein CGM, vielleicht sogar das Dexcom? Oder habt ihr schon versucht, eines zu beantragen?
Einen ersten Eindruck von Ilka aus dem Jahr 2012 könnt ihr hier noch nachlesen.
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Heute ist es endlich so weit.. ich bringe meine 20 Tage Dexcom-Erfahrung zu virtuellem Papier.
-Ich habe das Dexcom-System inkl. 2 Sensoren kosten- und bedingungslos im Rahmen des Laufs zwischen den Meeren zur Verfügung gestellt bekommen.-
Was ist das Dexcom G4?
Es handelt sich hierbei um ein Kontinuierliches Glucose-Messsystem, welches im Groben aus einem Sensor, einem Transmitter und einem Empfänger besteht. Der Sensor wird mit einer Setzhilfe platziert. Das feine Sensorhaar sitzt dann in der Haut, obendrauf klebt das Pflaster, der Chip und die Halterung für den Transmitter, der dort hineingesetzt wird und dann mit dem Empfänger kommuniziert. Ein kontinuierliches Glucose-Messsystem misst, wie der Name sagt, kontinuierlich den Gewebszucker. Der Gewebszucker ist immer etwas weiter in der Vergangenheit als der Blutzucker. Dadurch, dass so ein CGM allerdings kontinuierlich misst, kann man auf dem Empfänger den Glucoseverlauf als Kurve betrachten und - das Tollste - man sieht, wohin der Trend geht und kann entsprechend handeln. Statt täglich ca. 6 gemessenen Blutzuckerwerten hat man so am Ende ca. 300 Werte am Tag.
Begebenheiten:Ich hatte die Möglichkeit, vor, während und nach dem Lauf ein Dexcom G4 zu tragen. Was soll ich sagen? Es war ein ganz tolles neues Lebensgefühl, immerzu Blutzucker-TV gucken zu können.
Die ersten Stunden damit fühlten sich natürlich ein wenig ungewohnt an. Ich trug den Sensor am linken hinteren Oberarm, entschied mich bewusst gegen die Bauchregion, da ich ausschließlich sehr hoch geschnittene Hosen und Strumpfhosen trage und nicht wollte, dass ich mit meiner Kleidung daran reiße. Trotzdem solltet ihr wissen, dass der Sensor momentan bei Erwachsenen offiziell nur in der Bauchregion zugelassen ist.
Nach dem Setzen braucht der Sensor zwei Stunden Eingroove-Zeit und danach zwei Kalibrierungs-Werte, dann später alle 12 Stunden einen Wert.
Ich wollte, dass der Sensor so lange wie möglich hält. Und er hielt tatsächlich 20 Tage durch (und vermutlich auch noch länger. Ich sags euch... nen funktionierenden Sensor wegschmeißen - das tut extrem weh!).Ich trug also diesen Sensor 20 Tage, in Hamburg und Berlin und Schleswig, beim Laufen, Arbeiten, Einkaufen, Schlafen, und konnte zum ersten Mal nach der Diagnose meinen Blutzucker im Verlauf und mit Trend sehen.

Was ist toll:
Haha, so Einiges!
Wie gesagt - den Blutzucker im Verlauf und mit Trend sehen. Wo stehe ich gerade? Gehe ich zu hoch oder bin ich zu niedrig? Man kann wunderbar gegensteuern. Außerdem kann man mal sehen, wie lange das Insulin eigentlich braucht, bis es wirkt. Teilweise hat es mich richtig geärgert, weil das Insulin so verdammt langsam ist! Aber jetzt habe ich die Wirkkurven wenigstens sehen können.
Alles ist sehr klein. Ich für meinen Teil hatte bisher nur einmal einen Dummy-Pod zur Probe getragen. Ansonsten kenne ich dieses Gefühl von "Ich hab da was am Körper" eher nicht. Daher: Bravo. Der Dexcom ist klein. Sowohl der Transmitter als auch der Empfänger haben eine tolle Größe, mit der man wirklich leben kann! Der Sensor hat mich nie gestört. Ich wurde öfter gefragt, was das ist, und durfte dann mein Blutzucker-TV präsentieren. Aber gestört hat mich das nie. Auch bin ich damit nie an Kleidungsstücken hängen geblieben. Eventuell saß er einfach ziemlich, ziemlich gut (Danke Basti!).
Eines der allertollsten Dinge daran: dass man von dem Ding alarmiert wird, wenn der Blutzucker außerhalb des selbst eingestellten Norm-Bereiches liegt. Ich wurde zwei Mal nachts geweckt, weil ich unterzuckerte. Das hätte ich so vermutlich nie gemerkt! So, so gut!
Der Sensor war bei mir sehr genau und man kann den Empfänger super easy per USB laden, der Akku hält gute drei Tage. Es war echt toll, auch mal zu sehen, dass ich mit Faktoren, Basal etc. meist richtig liege. So ein CGM ist nämlich auch klasse, um mal an der Einstellung zu schrauben.
Ja, ich habe mich sicherer gefühlt und ja, die Werte waren wirklich besser, als ohne. Das kann ich definitiv bestätigen.
Es hat sich toll angefühlt, so eine kleine Gewebszuckerpolizei am Arm zu tragen. Man kann übrigens gut damit duschen! Ich hatte zunächst Angst, aber alles unbegründet!
Was ist nicht so toll:
Eigentlich fallen mir hier momentan nur drei Sachen ein, die an sich nichts mit der Funktionalität und Wirkung des CGMs zu tun haben.
Der Empfänger empfängt die Werte nur, wenn er sich im Umkreis von max. 6m zum Transmitter befindet. Wenn ich in meiner Wohnung mal schnell vom Wohnzimmer aufs Klo gehe oder in die Küche, fehlen mir Werte, weil das über 6m sind. Das ist extrem schade. Und leider habe ich nicht immer Hosentaschen an mir.
Und zu guter Letzt: Der Preis. Der Preis für dieses System. Denn das CGM ist nach wie vor nicht im Hilfsmittelkatalog des MDK angekommen, was SEHR SCHADE ist.
Ich kann hier nur ungefähre Preise nennen.
System ca 1500€
Transmitter ca 399€ (Batterielaufzeit mind. 6 Monate, danach Wechsel)
Ein Sensor 70€
So viel kann ich momentan weder sparen noch von meiner Familie verlangen, auch, wenn es um meine Gesundheit geht - nur automatisch deswegen hat man leider nicht mehr Geld zur Verfügung. Ich bin Studentin ohne regelmäßiges normales Einkommen - keine Chance.
Die Qualität des Pflasters kann ich leider nicht wirklich beurteilen, da ich immer noch alles mit Kinesiotape abgetaped hatte. Aber sagen wir so: Am letzten Tag hat es noch ziemlich gut geklebt!
Nachdem ich das CGM wieder abgegeben hatte, fühlte ich mich extrem nackt und musste mich erst einmal wieder entwöhnen. Einerseits bin ich unheimlich dankbar dafür, dass ich es ausprobieren durfte. Andererseits fühle ich mich zur Zeit ein wenig verloren, so ohne dieses Ding. Aber ich wusste ja, dass der Tag kommen würde.
Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem kleinen Bericht helfen.
Habt ihr selbst ein CGM, vielleicht sogar das Dexcom? Oder habt ihr schon versucht, eines zu beantragen?
Einen ersten Eindruck von Ilka aus dem Jahr 2012 könnt ihr hier noch nachlesen.
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Montag, 26. Mai 2014
Läuft! Teil 2 - Der Wert will nicht hoch!!! - Lauf zwischen den Meeren 2014
Moin!
Gestern hatte ich euch ja hier von meinem tollen vergangenen Wochenende und dem Lauf erzählt.
Da ich die Möglichkeit hatte, vor, während und nach des Laufs ein CGM (nicht irgendeins, sondern das Dexcom G4!) tragen und mit 2 Sensoren kosten- und bedingungslos testen zu können, möchte ich jetzt aber noch detailierter über meinen Blutzuckerverlauf vor, während und nach meiner Strecke berichten.
Samstag früh wachte ich mit einem guten BZ von 110mg/dl auf. Ich hatte zum Frühstück ein Körnerbrötchen (laaange KH), für das ich keinen Bolus gespritzt hatte. Der Plan war, dass ich bis zu meinem Startpunkt am Nachmittag auf ca 200mg/dl komme und konstant bleibe, um Unterzucker sowie stärkere Überzucker zu vermeiden.
Und was soll ich sagen? Es hat erstmal überhaupt gar nicht funktioniert. Den ganzen Morgen und Vormittag über habe ich mir nach dem Frühstück Süßigkeiten, Saft und Obst reingestopft und war fast am Verzweifeln. Mein Wert wollte nichtmal über 130mg/dl gehen! Im Gegenteil - die meiste Zeit wabberte ich so um die 90mg/dl herum oder sogar darunter - Werte mit denen ich auf keinen Fall starten wollte.
Starke Nervosität löst bei mir vermutlich abfallenden Blutzucker aus. So ganz kenne ich mich auch nach einem Jahr noch nicht in jeder beliebigen Situation. Das war mir neu. Und es machte mich NOCH NERVÖSER!
Man riet mir, noch ein normales Brötchen zu essen und das tat ich dann auch, bevor wir zu meinem Startpunkt gefahren sind.
Bis nach Fahrdorf hat sich mein Blutzucker langsam im 200er-Bereich angesiedelt und blieb dort auch erstmal.
Und dann? Hat plötzlich alles wunderbar geklappt. WOOP WOOP! Während des Laufes bin ich konstant bei etwa 200mg/dl geblieben, nur zum Ende hin, als es nochmal richtig anstrengend wurde, hatte ich einen Anstieg auf 250mg/dl und dann nach dem Zieleinlauf einen direkten leichten Abfall auf ca 150mg/dl. Ich habe keine extra Sport-BEs benötigt und konnte den BZ gut hoch halten. Wow - ich bin immernoch verblüfft darüber, wie gut das geklappt hat!
Diesen Verlauf SO genau sehen zu können brachte mir unheimlich viel. Ich musste während des Laufes nicht messen, hatte unfassbare Sicherheit, weil ich die Tage vorher schon mit dem CGM üben konnte - einfach klasse!
Jetzt wünschte ich mir nur, dass dieses Teil für immer bei mir bleiben könnte...
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Gestern hatte ich euch ja hier von meinem tollen vergangenen Wochenende und dem Lauf erzählt.
Da ich die Möglichkeit hatte, vor, während und nach des Laufs ein CGM (nicht irgendeins, sondern das Dexcom G4!) tragen und mit 2 Sensoren kosten- und bedingungslos testen zu können, möchte ich jetzt aber noch detailierter über meinen Blutzuckerverlauf vor, während und nach meiner Strecke berichten.
Samstag früh wachte ich mit einem guten BZ von 110mg/dl auf. Ich hatte zum Frühstück ein Körnerbrötchen (laaange KH), für das ich keinen Bolus gespritzt hatte. Der Plan war, dass ich bis zu meinem Startpunkt am Nachmittag auf ca 200mg/dl komme und konstant bleibe, um Unterzucker sowie stärkere Überzucker zu vermeiden.
Und was soll ich sagen? Es hat erstmal überhaupt gar nicht funktioniert. Den ganzen Morgen und Vormittag über habe ich mir nach dem Frühstück Süßigkeiten, Saft und Obst reingestopft und war fast am Verzweifeln. Mein Wert wollte nichtmal über 130mg/dl gehen! Im Gegenteil - die meiste Zeit wabberte ich so um die 90mg/dl herum oder sogar darunter - Werte mit denen ich auf keinen Fall starten wollte.
Starke Nervosität löst bei mir vermutlich abfallenden Blutzucker aus. So ganz kenne ich mich auch nach einem Jahr noch nicht in jeder beliebigen Situation. Das war mir neu. Und es machte mich NOCH NERVÖSER!
Man riet mir, noch ein normales Brötchen zu essen und das tat ich dann auch, bevor wir zu meinem Startpunkt gefahren sind.
Bis nach Fahrdorf hat sich mein Blutzucker langsam im 200er-Bereich angesiedelt und blieb dort auch erstmal.
Diesen Verlauf SO genau sehen zu können brachte mir unheimlich viel. Ich musste während des Laufes nicht messen, hatte unfassbare Sicherheit, weil ich die Tage vorher schon mit dem CGM üben konnte - einfach klasse!
Jetzt wünschte ich mir nur, dass dieses Teil für immer bei mir bleiben könnte...
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Freitag, 16. Mai 2014
Dex Tag 2 - Den Diabetes aus einem anderen Blickwinkel betrachten
Moin!
Seit fast 24 Stunden habe ich nun den Dexcom G4 Sensor an meinem linken Arm und den Empfänger immer mit dabei. War heute schon einkaufen und hatte zwei Stunden Schlagzeugunterricht.
Ich bin bisher wahnsinnig glücklich mit dem Dexcom-System und würde es am liebsten nie wieder los lassen (muss ich aber vermutlich nach dem Lauf zwischen den Meeren, schluchz). Gestern Abend habe ich erst einmal ne Runde "Gluco-TV" geschaut und die Wirkung einer Lasagne und meines Insulins auf meinen Zucker betrachtet. Spannend, sag ich euch. Etwas komplett anderes, als wenn man vor dem Essen nur einen einzigen Wert herauspickt und vielleicht zwei Stunden später nochmal misst. Zwei Mal hat mich das kleine Ding in der Nacht aufgeweckt wegen Unterzuckerungen. Irgendwie hab ich aber nicht geschafft, zu reagieren und bin wieder eingeschlafen. Ups! Daran muss ich mich noch gewöhnen.
Irgendwie habe ich das Gefühl, sind meine Werte aber heute den ganzen Tag über viel stabiler als sonst. Keine großen Ausschreitungen bisher. Der Empfänger passt perfekt in meine kleine silberne Diabetes-Zubehör-Tasche.
Es ist eine tolle Sache mit so einem System unterwegs zu sein und ich habe das Gefühl, dass ich die nächsten Tage wahnsinnig viel über meinen Körper lernen kann und ich bin überzeugt davon, dass ein CGM-System für die, die dauerhaft damit arbeiten wollen, einen großen Beitrag zu einer guten Therapie leisten kann.
Jetzt sollte es nur noch für alle zugänglich sein. Es ist eine Schande, dass CGM-Systeme noch nicht als Hilfsmittel anerkannt wurden!
Ich könnte mir selbst soetwas momentan niemals leisten und ich kann auch nicht absehen, wann ich mir etwas in diesem Preissegment leisten werden kann.
Ich glaube, ich erwähnte damals nach dem T1Day in Berlin, dass ein Herr sagte, er würde jederzeit sein Auto hergeben für ein CGM. Man müsse in seine Gesundheit investieren. Tja, nur blöd, wenn man nix zu investieren hat, wa? Umsomehr genieße ich die wenigen Tage mit meinem Dex so gut es geht und versuche, so viele Infos wie möglich für mich herauszuholen.
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Seit fast 24 Stunden habe ich nun den Dexcom G4 Sensor an meinem linken Arm und den Empfänger immer mit dabei. War heute schon einkaufen und hatte zwei Stunden Schlagzeugunterricht.
Ich bin bisher wahnsinnig glücklich mit dem Dexcom-System und würde es am liebsten nie wieder los lassen (muss ich aber vermutlich nach dem Lauf zwischen den Meeren, schluchz). Gestern Abend habe ich erst einmal ne Runde "Gluco-TV" geschaut und die Wirkung einer Lasagne und meines Insulins auf meinen Zucker betrachtet. Spannend, sag ich euch. Etwas komplett anderes, als wenn man vor dem Essen nur einen einzigen Wert herauspickt und vielleicht zwei Stunden später nochmal misst. Zwei Mal hat mich das kleine Ding in der Nacht aufgeweckt wegen Unterzuckerungen. Irgendwie hab ich aber nicht geschafft, zu reagieren und bin wieder eingeschlafen. Ups! Daran muss ich mich noch gewöhnen.
Irgendwie habe ich das Gefühl, sind meine Werte aber heute den ganzen Tag über viel stabiler als sonst. Keine großen Ausschreitungen bisher. Der Empfänger passt perfekt in meine kleine silberne Diabetes-Zubehör-Tasche.
Es ist eine tolle Sache mit so einem System unterwegs zu sein und ich habe das Gefühl, dass ich die nächsten Tage wahnsinnig viel über meinen Körper lernen kann und ich bin überzeugt davon, dass ein CGM-System für die, die dauerhaft damit arbeiten wollen, einen großen Beitrag zu einer guten Therapie leisten kann.
Jetzt sollte es nur noch für alle zugänglich sein. Es ist eine Schande, dass CGM-Systeme noch nicht als Hilfsmittel anerkannt wurden!
Ich könnte mir selbst soetwas momentan niemals leisten und ich kann auch nicht absehen, wann ich mir etwas in diesem Preissegment leisten werden kann.
Ich glaube, ich erwähnte damals nach dem T1Day in Berlin, dass ein Herr sagte, er würde jederzeit sein Auto hergeben für ein CGM. Man müsse in seine Gesundheit investieren. Tja, nur blöd, wenn man nix zu investieren hat, wa? Umsomehr genieße ich die wenigen Tage mit meinem Dex so gut es geht und versuche, so viele Infos wie möglich für mich herauszuholen.
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Donnerstag, 15. Mai 2014
Hallo, mein Name ist G4. Dexcom G4.
Leute!
Bevor es hier mit dem Normalprogramm weitergeht (und ich weiß, ich bin mit der Bloggerweek voll im Verzug), kurzes Annoucement an euch.
Seit ca 3 Stunden liegt ein Dexcom G4 Sensor in meinem linken Arm. Ich habe 2 Sensoren und das System kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen.
Es ist spannend. Es ist neu (bisher hing noch nie irgendwas an mir). Es sieht ungewohnt aus. Es ist super interessant.
Jetzt steht mir die erste Nacht damit bevor. Ich platze vor Neugier. Wie wird mein Bz-Verlauf nachts durchgängig sein? Morgen früh werde ich es zum aller ersten Mal sehen können.
Ich hoffe, ich kann in den nächsten Tagen meine Therapie analysieren und auch beim Training schauen, was sich BZ-Technisch noch verbessern lässt. Natürlich wird sicher der ein- oder andere Post dazu kommen.
Stay tuned!
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Bevor es hier mit dem Normalprogramm weitergeht (und ich weiß, ich bin mit der Bloggerweek voll im Verzug), kurzes Annoucement an euch.
Seit ca 3 Stunden liegt ein Dexcom G4 Sensor in meinem linken Arm. Ich habe 2 Sensoren und das System kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen.
Es ist spannend. Es ist neu (bisher hing noch nie irgendwas an mir). Es sieht ungewohnt aus. Es ist super interessant.
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| Das isser. |
Ich hoffe, ich kann in den nächsten Tagen meine Therapie analysieren und auch beim Training schauen, was sich BZ-Technisch noch verbessern lässt. Natürlich wird sicher der ein- oder andere Post dazu kommen.
Stay tuned!
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Montag, 31. März 2014
Mit Alkohol wieder zurück
Moin!
Mein Wochenende war gut, und eures so?
Am Freitag gab es Dinner und Drinks mit Chefin und Kollegen, sind dies doch meine letzten Tage im Praktikum. Habe dann wieder mit meiner Freundin die Bar, in der sie arbeitet, dichtgemacht, nachdem alle wegwaren - gegen 4 Uhr morgens oder so waren wir zu Hause und haben uns noch ein paar gebratene Nudeln gemacht. Die hab ich vertilgt, ohne zu Spritzen und bin dann ab ins Bettchen. Wie gut überlegt das war, stellte sich beim Aufwachen raus. Bin nämlich am Samstag Mittag mit 109mg/dl aufgewacht. Alkohol, god of the cure of Diabetes. Mann, mann.
Für die Drinks hab ich übrigens die ganze Nacht nicht gespritzt.
Samstag war girls night. Auch spaßig. Und auch gestern am Sonntag bin ich mit nem Top-Wert von 90mg/dl aufgewacht! Hallo? Remissionsphase ist back, dank Alkohol. Auch hier - für die Drinks nicht gespritzt.
Ich will jetzt hier nicht die Werbetrommel für Alkohol rühren, aber das sind Nüchternwerte, von denen ich manchmal an normalen Morgenden nur träumen kann.
Und solange alles so gut läuft, freu ich mich darüber.
Wie sind eure Erfahrungen mit Diabetes + Alkohol?
Mein Wochenende war gut, und eures so?
Am Freitag gab es Dinner und Drinks mit Chefin und Kollegen, sind dies doch meine letzten Tage im Praktikum. Habe dann wieder mit meiner Freundin die Bar, in der sie arbeitet, dichtgemacht, nachdem alle wegwaren - gegen 4 Uhr morgens oder so waren wir zu Hause und haben uns noch ein paar gebratene Nudeln gemacht. Die hab ich vertilgt, ohne zu Spritzen und bin dann ab ins Bettchen. Wie gut überlegt das war, stellte sich beim Aufwachen raus. Bin nämlich am Samstag Mittag mit 109mg/dl aufgewacht. Alkohol, god of the cure of Diabetes. Mann, mann.
Für die Drinks hab ich übrigens die ganze Nacht nicht gespritzt.
Samstag war girls night. Auch spaßig. Und auch gestern am Sonntag bin ich mit nem Top-Wert von 90mg/dl aufgewacht! Hallo? Remissionsphase ist back, dank Alkohol. Auch hier - für die Drinks nicht gespritzt.
Ich will jetzt hier nicht die Werbetrommel für Alkohol rühren, aber das sind Nüchternwerte, von denen ich manchmal an normalen Morgenden nur träumen kann.
Und solange alles so gut läuft, freu ich mich darüber.
Wie sind eure Erfahrungen mit Diabetes + Alkohol?
Donnerstag, 27. März 2014
Lauftagebuch #2
Liebes Lauftagebuch!
Gestern abend wollte ich nach dem Schlagzeugunterricht noch los.
Ha, so einfach wird es mir aber nicht gemacht hier. Ich glaube langsam, mein Körper will mich verarschen. Beim Wechsel von Alltags- zu Sportklamotten bin ich erstmal dezent unterzuckert. Danke, Körper! Find ich echt spitze! Konnte auch absolut nicht verstehen, wieso. Wobei... wenn ich recht überlege, bin ich am Schlagzeug vorher ziemlich abgegangen, hab doll gearbeitet und wurde auch gelobt. Eventuell kam es also von meiner außerordentlichen Armarbeit?
Fakt ist, ich musste dann essen. Es gab sparsam ein Fruchtquetschi und zwei TZ. Als ich merkte, dass es sich nicht besser anfühlte, gab es auch noch einen halben Haferflockenriegel. Ich hab mich wirklich zusammengerissen!
Kurz darauf nochmal den BZ gemessen : 100mg/dl. Dann ging es also los.
50 min war ich unterwegs. Davon bin ich tatsächlich auch eine Weile am Stück gelaufen.
Zu Hause nachgemessen war ich bei 150mg/dl. Finde ich in Ordnung.
Kann so weitergehen, nur bitte ohne UZ direkt davor. Ihr glaubt ja gar nicht, wie dumm man sich fühlt, wenn man vor dem Sport etwas Süßes essen soll.
Oh mann.
Mal schauen, wie es weiter geht...
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Gestern abend wollte ich nach dem Schlagzeugunterricht noch los.
Ha, so einfach wird es mir aber nicht gemacht hier. Ich glaube langsam, mein Körper will mich verarschen. Beim Wechsel von Alltags- zu Sportklamotten bin ich erstmal dezent unterzuckert. Danke, Körper! Find ich echt spitze! Konnte auch absolut nicht verstehen, wieso. Wobei... wenn ich recht überlege, bin ich am Schlagzeug vorher ziemlich abgegangen, hab doll gearbeitet und wurde auch gelobt. Eventuell kam es also von meiner außerordentlichen Armarbeit?
Fakt ist, ich musste dann essen. Es gab sparsam ein Fruchtquetschi und zwei TZ. Als ich merkte, dass es sich nicht besser anfühlte, gab es auch noch einen halben Haferflockenriegel. Ich hab mich wirklich zusammengerissen!
Kurz darauf nochmal den BZ gemessen : 100mg/dl. Dann ging es also los.
50 min war ich unterwegs. Davon bin ich tatsächlich auch eine Weile am Stück gelaufen.
Zu Hause nachgemessen war ich bei 150mg/dl. Finde ich in Ordnung.
Kann so weitergehen, nur bitte ohne UZ direkt davor. Ihr glaubt ja gar nicht, wie dumm man sich fühlt, wenn man vor dem Sport etwas Süßes essen soll.
Oh mann.
Mal schauen, wie es weiter geht...
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Dienstag, 11. Februar 2014
mg/dl oder mmol/L? Does it make a difference?
Moin ihr!
Inspiriert von einem Blogpost von Marcel möchte ich heute kurz über die Frage nach dem mg/dl oder dem mmol/L nachdenken.
Ich messe in mg/dl.
Warum?
Weil mir das am ersten Tag meiner Diagnose letztes Jahr so beigebracht wurde.
Da waren mir Begriffe wie Remission, Ketoazidose oder auch mmol/L noch vollkommen fremd.
So lernte ich letztes Jahr, meinen Blutzucker zu messen und zu analysieren und es läuft seit dem gut. Die Werte machen Sinn in meinem Kopf. Mehr brauche ich aktuell nicht.
Mittlerweile weiß ich auch, dass ich einen mmol/L-Wert mit 18 multiplizieren muss, um den etwaigen mg/dl-Wert zu bekommen. Trotzdem... ich messe in mg/dl.
Hier in der Community kenne ich die meisten, die genau wie ich mit mg/dl messen. Manchmal stechen einige mit dem mmol/L heraus. Beim #bzbingo mittwochs beim Tweetchat sind die Zielwerte momentan immer noch nur in mg/dl angegeben. Alles andere wird umgerechnet.
Wie seht ihr das? Messt ihr in mg/dl oder in mmol/L?
Werde ich, wenn ich weiterhin bei mg/dl bleibe, irgendwann die einzige sein?
Und warum misst man überhaupt in zwei verschiedenen Einheiten?
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Inspiriert von einem Blogpost von Marcel möchte ich heute kurz über die Frage nach dem mg/dl oder dem mmol/L nachdenken.
Ich messe in mg/dl.
Warum?
Weil mir das am ersten Tag meiner Diagnose letztes Jahr so beigebracht wurde.
Da waren mir Begriffe wie Remission, Ketoazidose oder auch mmol/L noch vollkommen fremd.
So lernte ich letztes Jahr, meinen Blutzucker zu messen und zu analysieren und es läuft seit dem gut. Die Werte machen Sinn in meinem Kopf. Mehr brauche ich aktuell nicht.
Mittlerweile weiß ich auch, dass ich einen mmol/L-Wert mit 18 multiplizieren muss, um den etwaigen mg/dl-Wert zu bekommen. Trotzdem... ich messe in mg/dl.
Hier in der Community kenne ich die meisten, die genau wie ich mit mg/dl messen. Manchmal stechen einige mit dem mmol/L heraus. Beim #bzbingo mittwochs beim Tweetchat sind die Zielwerte momentan immer noch nur in mg/dl angegeben. Alles andere wird umgerechnet.
Wie seht ihr das? Messt ihr in mg/dl oder in mmol/L?
Werde ich, wenn ich weiterhin bei mg/dl bleibe, irgendwann die einzige sein?
Und warum misst man überhaupt in zwei verschiedenen Einheiten?
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Freitag, 7. Februar 2014
Prost, Kumpel Blutzucker!
Moin Leute!
Gestern Abend war ich zum Essen bei Freunden eingeladen. Es gab herrlichste, selbstgebackene Pizzen in allen möglichen Varianten, ich fühlte mich wie im italienischen Paradies.
Dazu gab es super köstlichen trockenen Rotwein und am Ende des Abends auch noch ein Glas Vodka-O, weil der Wein leer war und die Unterhaltungen zu gut.
Dank meiner gesammelten Erfahrungen zum Thema Diabetes und Alkohol, wusste ich, dass ich nichtmal für die Pizza Insulin spritzen würde, erst Recht nicht für den Osaft. Denn der trockene Wein und der Vodka würden schon noch ihre Wirkung zeigen und auch meine BSD hilft ja bei mir aktuell gerne nochmal mit.
Heute morgen nach dem Aufstehen habe ich den Blutzucker gemessen: 315mg/dl! Oh. Nicht gut, dachte ich, da hatte der Alkohol wohl doch keine so große Wirkung, wie ich gedacht hatte und auch die BSD hat lieber durchgeschlafen als mitgeholfen. Nachmessung bestätigt den hohen Wert, man kann sich ja manchmal auch irren.
Blöd gelaufen, dachte ich mir, und rechnete meine Korrektureinheiten durch, die ich mir gleich spritzen würde: Nach Korrekturschema und Faktoren, hätte ich mir 9IE spritzen müssen. Gespritzt habe ich 5IE. Ich konnte einfach noch nicht glauben, dass der Alkohol wirklich schon durch sein sollte und war vorsichtig. Zum Glück! Auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn wurde mir plötzlich warm und ich begann zu zittern. Okay, dachte ich mir, zum Messen ists jetzt zu eng in der Bahn, erster Weg geht gleich ohne Umwege zur Kantine. Natürlich hatte ich nämlich keine Hypo-Retter dabei. Also langsamer geatmet und ausgestiegen und sofort in die Kantine geeilt. Dann hoch zu den Kollegen, total verschwitzt und durch den Wind. Nachdem die Hypo-Retter vernichtet wurden, wollte ich dann ne Viertelstunde später gerne meinen Blutzucker messen. 114mg/dl, okay, ich war wohl schon wirklich tief vorher. Und woran lag das nun? Der Alkohol hat nachgewirkt, natürlich. Es dauert schon gut 6-8 Stunden, bis diese Wirkung eintritt. Und vielleicht wollte die BSD dann doch nochmal mitarbeiten, macht sie ja gern überraschender Weise. Aber bei einem Wert von 315mg/dl ist man natürlich in Alarmbereitschaft und will den Wert schnellstmöglich wieder runter bekommen.
Ich weiß immer noch nicht, wie ich das finden soll: Trinken, und dafür zunächst hohe Werte in Kauf nehmen? Oder alles wegspritzen und die Gefahr einer stärkeren Unterzuckerung eingehen?
Wie macht ihr das? Jeder Körper reagiert da ja anders...
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Gestern Abend war ich zum Essen bei Freunden eingeladen. Es gab herrlichste, selbstgebackene Pizzen in allen möglichen Varianten, ich fühlte mich wie im italienischen Paradies.
Dazu gab es super köstlichen trockenen Rotwein und am Ende des Abends auch noch ein Glas Vodka-O, weil der Wein leer war und die Unterhaltungen zu gut.
Dank meiner gesammelten Erfahrungen zum Thema Diabetes und Alkohol, wusste ich, dass ich nichtmal für die Pizza Insulin spritzen würde, erst Recht nicht für den Osaft. Denn der trockene Wein und der Vodka würden schon noch ihre Wirkung zeigen und auch meine BSD hilft ja bei mir aktuell gerne nochmal mit.
Heute morgen nach dem Aufstehen habe ich den Blutzucker gemessen: 315mg/dl! Oh. Nicht gut, dachte ich, da hatte der Alkohol wohl doch keine so große Wirkung, wie ich gedacht hatte und auch die BSD hat lieber durchgeschlafen als mitgeholfen. Nachmessung bestätigt den hohen Wert, man kann sich ja manchmal auch irren.
Blöd gelaufen, dachte ich mir, und rechnete meine Korrektureinheiten durch, die ich mir gleich spritzen würde: Nach Korrekturschema und Faktoren, hätte ich mir 9IE spritzen müssen. Gespritzt habe ich 5IE. Ich konnte einfach noch nicht glauben, dass der Alkohol wirklich schon durch sein sollte und war vorsichtig. Zum Glück! Auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn wurde mir plötzlich warm und ich begann zu zittern. Okay, dachte ich mir, zum Messen ists jetzt zu eng in der Bahn, erster Weg geht gleich ohne Umwege zur Kantine. Natürlich hatte ich nämlich keine Hypo-Retter dabei. Also langsamer geatmet und ausgestiegen und sofort in die Kantine geeilt. Dann hoch zu den Kollegen, total verschwitzt und durch den Wind. Nachdem die Hypo-Retter vernichtet wurden, wollte ich dann ne Viertelstunde später gerne meinen Blutzucker messen. 114mg/dl, okay, ich war wohl schon wirklich tief vorher. Und woran lag das nun? Der Alkohol hat nachgewirkt, natürlich. Es dauert schon gut 6-8 Stunden, bis diese Wirkung eintritt. Und vielleicht wollte die BSD dann doch nochmal mitarbeiten, macht sie ja gern überraschender Weise. Aber bei einem Wert von 315mg/dl ist man natürlich in Alarmbereitschaft und will den Wert schnellstmöglich wieder runter bekommen.
Ich weiß immer noch nicht, wie ich das finden soll: Trinken, und dafür zunächst hohe Werte in Kauf nehmen? Oder alles wegspritzen und die Gefahr einer stärkeren Unterzuckerung eingehen?
Wie macht ihr das? Jeder Körper reagiert da ja anders...
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Montag, 3. Februar 2014
Hallo, neuer Freund!
Moin!
Letzte Woche hatte ich endlich Mal wieder die Möglichkeit, bei meiner lieben Diaberaterin vorbeizuschauen, denn ich war ja in Berlin.
Ich hatte viel zu erzählen, schließlich war ich das letzte Mal im September bei ihr. Auch mein HbA1c wurde gemessen (7,1) und ich bin schön im Labor unterzuckert, woraufhin ich mit Apfelsaft und einem Keks im Wartezimmer von neidischen Blicken umgeben war xD
Zurück zum Thema: Hatte wie gesagt viel zu erzählen, vom WDD, vom T1Day, vom Bloggen, von mir... und natürlich wollte sie sich auch meine Werte anschauen und ich erwähnte die UZ in der Nacht.
Sie meinte nach Überblicken meiner Werte bei mySugr, es wäre jetzt soweit, eine andere Basalversorgung auszuprobieren und schlug Levemir vor, ein Analoginsulin, bei welchem der Pen zufällig super zu meinem Geldbeutel passt :P
Meine Diaberaterin erzählte mir, dass Levemir eine gleichmäßigere Wirkungskurve hätte und ich so eventuell besser durch die Nacht käme und mit gleichmäßigeren Werten zu rechnen hätte. Außerdem ist die Wirkungsdauer eine längere.
Was hatte ich zu verlieren?
Sie gab mir zwei Fertigpens Levemir mit und bat mich, Bescheid zu geben, wenn mir etwas positiv auffallen sollte. Ansonsten sollte ich bei Huminsulin Basal bleiben (einen neuen Basalpen brauche ich dann so oder so).
Bisher spritzte ich 11 IE Huminsulin Basal abends gegen 23Uhr. Und genau so sollte ich es mit Levemir machen.
Da ich gerade krank bin und die Werte etwas verrückt spielen, konnte ich noch nicht wirklich viel bemerken. Allerdings sind mir zumindest zwischen Dienstag und Freitag gute Nüchternwerte aufgefallen. Und das ist ja immer positiv.
So werde ich jetzt weiter testen, bis die Pens leer sind, und dann schauen, was ich machen werde. Ich halte euch mit Sicherheit auf dem Laufenden.
Habt ihr Erfahrungen mit Levemir oder Tipps für mich?
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Ich hatte viel zu erzählen, schließlich war ich das letzte Mal im September bei ihr. Auch mein HbA1c wurde gemessen (7,1) und ich bin schön im Labor unterzuckert, woraufhin ich mit Apfelsaft und einem Keks im Wartezimmer von neidischen Blicken umgeben war xD
Zurück zum Thema: Hatte wie gesagt viel zu erzählen, vom WDD, vom T1Day, vom Bloggen, von mir... und natürlich wollte sie sich auch meine Werte anschauen und ich erwähnte die UZ in der Nacht.
Sie meinte nach Überblicken meiner Werte bei mySugr, es wäre jetzt soweit, eine andere Basalversorgung auszuprobieren und schlug Levemir vor, ein Analoginsulin, bei welchem der Pen zufällig super zu meinem Geldbeutel passt :P
Was hatte ich zu verlieren?
Sie gab mir zwei Fertigpens Levemir mit und bat mich, Bescheid zu geben, wenn mir etwas positiv auffallen sollte. Ansonsten sollte ich bei Huminsulin Basal bleiben (einen neuen Basalpen brauche ich dann so oder so).
Bisher spritzte ich 11 IE Huminsulin Basal abends gegen 23Uhr. Und genau so sollte ich es mit Levemir machen.
Da ich gerade krank bin und die Werte etwas verrückt spielen, konnte ich noch nicht wirklich viel bemerken. Allerdings sind mir zumindest zwischen Dienstag und Freitag gute Nüchternwerte aufgefallen. Und das ist ja immer positiv.
So werde ich jetzt weiter testen, bis die Pens leer sind, und dann schauen, was ich machen werde. Ich halte euch mit Sicherheit auf dem Laufenden.
Habt ihr Erfahrungen mit Levemir oder Tipps für mich?
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Dienstag, 28. Januar 2014
Diabetes-Dienstag
Moin ihr!
Ein spannendes und tolles Wochenende ist vorbei, die Woche hat schon wieder angefangen. Aktuell bin ich noch in Berlin, am Mittwochabend geht es wieder zurück nach Hamburg. Am Freitag ist dort wieder Stammtisch!
Die Werte waren eigentlich ganz passabel, am Sonntag durchgehend etwas höher, ich hab die Werte nicht so richtig runter bekommen, oder einfach zu viel gefuttert nebenbei ;)
Wer weiß...
Heute sehe ich endlich meine Diaberaterin mal wieder! Kanns kaum erwarten, ihr zu erzählen, was alles so passiert ist! :)
Los gehts mit meinem Wochenrückblick.
Welches war dein höchster Wert in den letzten 7 Tagen und warum? 301mg/dl am Sonntag beim #bzbingo aufm T1Day... wie passend xD Stress und vermutlich den Schokocappuccino und den Bagel ein wenig falsch berechnet.
Welcher war dein niedrigster Wert in den letzten 7 Tagen und warum? 64mg/dl. Eigentlich gut korrigiert, aber die BSD wollte dann doch mal wieder mithelfen... STERBT ENDLICH IHR ZELLEN
Wie ging es dir die letzten 7 Tage über? Ein wenig krank, viel Vorfreude... war alles gut.
Was waren die am schwersten einschätzbaren Broteinheiten diese Woche? Schokocappuccino und Bagel
Wie aktiv warst du die letzten 7 Tage? Laufen, laufen, laufen, it is!
Welche Schwierigkeiten könnten in den nächsten 7 Tagen auf dich zukommen? Freitag wird ein voller Tag! Bin gespannt.
Was war am schönsten diese Woche? Geburtstag vom Freund und T1Day natürlich! :)
Wir lesen uns!
Prost xD
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Ein spannendes und tolles Wochenende ist vorbei, die Woche hat schon wieder angefangen. Aktuell bin ich noch in Berlin, am Mittwochabend geht es wieder zurück nach Hamburg. Am Freitag ist dort wieder Stammtisch!
Die Werte waren eigentlich ganz passabel, am Sonntag durchgehend etwas höher, ich hab die Werte nicht so richtig runter bekommen, oder einfach zu viel gefuttert nebenbei ;)
Wer weiß...
Heute sehe ich endlich meine Diaberaterin mal wieder! Kanns kaum erwarten, ihr zu erzählen, was alles so passiert ist! :)
Los gehts mit meinem Wochenrückblick.
Welches war dein höchster Wert in den letzten 7 Tagen und warum? 301mg/dl am Sonntag beim #bzbingo aufm T1Day... wie passend xD Stress und vermutlich den Schokocappuccino und den Bagel ein wenig falsch berechnet.
Welcher war dein niedrigster Wert in den letzten 7 Tagen und warum? 64mg/dl. Eigentlich gut korrigiert, aber die BSD wollte dann doch mal wieder mithelfen... STERBT ENDLICH IHR ZELLEN
Wie ging es dir die letzten 7 Tage über? Ein wenig krank, viel Vorfreude... war alles gut.
Was waren die am schwersten einschätzbaren Broteinheiten diese Woche? Schokocappuccino und Bagel
Wie aktiv warst du die letzten 7 Tage? Laufen, laufen, laufen, it is!
Welche Schwierigkeiten könnten in den nächsten 7 Tagen auf dich zukommen? Freitag wird ein voller Tag! Bin gespannt.
Was war am schönsten diese Woche? Geburtstag vom Freund und T1Day natürlich! :)
Wir lesen uns!
Prost xD
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